Trockenheitsverträglich heißt: nach dem Anwachsen. Im ersten Jahr brauchen auch diese Stauden regelmäßig Wasser, bis sie eingewurzelt sind. Danach kommen sie mit trockenen Sommern deutlich besser zurecht als andere Stauden. Wie viel Trockenheit sie aushalten, hängt vom Licht ab: In voller Sonne auf magerem Boden gelten andere Regeln als im trockenen Schatten unter Bäumen.
Welche Staude passt zu Ihrem trockenen Standort?
Volle Sonne, magerer Boden
Für Kiesbeet, Mauerkrone und sandigen Boden eignen sich die Arten, die mageren, durchlässigen Boden ausdrücklich wollen. Der Polsterthymian wird 2 bis 5 cm hoch, etwa der Wollige Thymian. Die Edeldistel wächst auf sandigem bis kiesigem Boden, etwa Flachblatt-Mannstreu mit 60 bis 80 cm. Dazu kommen die Walzen-Wolfsmilch mit 10 bis 15 cm, die Mittagsblume, etwa 'Jewel of Desert Sunstone', das Edelweiß, die Andenpolster und die Stachelnüsschen, etwa 'Kupferteppich'. Lavendel wie 'Munstead' braucht sandigen, kalkhaltigen Boden.
Sonne, normaler Gartenboden
Auf durchlässigem Gartenboden, der im Sommer austrocknet, wachsen Scheinsonnenhut wie 'Lakota Orange', Steppensalbei wie 'Mainacht', die Prachtkerze, die Fackellilien der Popsicle-Reihe, Zierlauch wie 'Globemaster' und die Katzenminze, etwa 'Serene Wild Orchid'. Niedriger bleiben der Blut-Storchschnabel, etwa 'Apfelblüte', und der immergrüne Polster-Phlox, etwa 'McDaniel's Cushion'. Die Mittelmeer-Wolfsmilch 'Wulfenii' wird 80 bis 120 cm hoch und ist immergrün.
Trockener Halbschatten und Schatten
Unter Bäumen ist der Boden oft trocken und durchwurzelt. Die Lilientraube ist von Sonne bis Schatten und für frischen bis trockenen Boden ausgewiesen, etwa 'Royal Purple'. Der Balkan-Storchschnabel, etwa 'Spessart', und der Cambridge-Storchschnabel, etwa 'Biokovo', wachsen auf trockenem bis mäßig feuchtem Boden. Halbschattig bis schattig ausgewiesen sind die Mandelblättrige Wolfsmilch, die Elfenblume 'Frohnleiten', das Kleine Immergrün und die Golderdbeere.
Standort, Boden und Pflege
Entscheidend ist ein durchlässiger Boden. Viele dieser Arten vertragen Trockenheit, aber keine Staunässe. Gießen Sie im ersten Jahr regelmäßig, danach nur in langen Trockenzeiten. Das Dickmännchen verträgt kurze Trockenphasen; dauerhaft ausgetrockneter Boden sollte vermieden werden.
Achtung: Der Milchsaft der Wolfsmilch ist giftig und kann die Haut reizen.
Trockenheitsverträgliche Stauden kombinieren
In der Sonne passen Polster, Lavendel und Salbei vorn, Scheinsonnenhut, Prachtkerze und Zierlauch dahinter. Im trockenen Schatten bilden Lilientraube und Balkan-Storchschnabel die Grundfläche. Fertig zusammengestellt gibt es das Kiesbeet-Set, das Vorgarten-Set und das Baumscheiben-Set, dazu die Sommerstauden-Kollektion und die Lilientrauben-Kollektion. Alle Sorten einer Gattung finden Sie unter Storchschnabel, Lilientraube, Wolfsmilch, Scheinsonnenhut, Lavendel, Teppich-Thymian, Edeldistel, Salbei und Zierlauch. Weitere Pflanzen finden Sie unter Kiesgarten und Bodendecker für Sonne und Trockenheit.
Häufige Fragen zu trockenheitsverträglichen Stauden
Wie oft muss ich im ersten Jahr gießen?
Regelmäßig, bis die Pflanzen eingewurzelt sind, vor allem in trockenen Wochen. Danach brauchen die meisten Sorten nur noch in langen Trockenzeiten Wasser.
Welche Stauden eignen sich für ein Kiesbeet?
Am besten die Arten für mageren, durchlässigen Boden: Polsterthymian, Edeldistel, Walzen-Wolfsmilch, Mittagsblume, Edelweiß und Lavendel. Das Kiesbeet-Set enthält 19 trockenheitsverträgliche Stauden.
Was wächst im trockenen Schatten?
Lilientraube, Balkan-Storchschnabel, Mandelblättrige Wolfsmilch, Elfenblume, Kleines Immergrün und Golderdbeere.
Welche trockenheitsverträglichen Stauden bleiben im Winter grün?
Lilientraube, Polster-Phlox, Polsterthymian, Japanischer Schlangenbart, Kleines Immergrün und mehrere Wolfsmilch-Arten sind als immergrün ausgewiesen.





































































































