Pampasgras gibt es nicht nur in zwei Metern. Unsere Sorten reichen von 60 cm für den Balkonkübel bis 250 cm als Solitär im Rasen. Alle tragen federartige Wedel, die bis in den Winter stehen, alle sind bis etwa −15 °C winterhart – sie unterscheiden sich vor allem in der Größe. Weil wir vegetativ vermehren, steht die Endhöhe jeder Sorte vorher fest.
Welches Pampasgras passt?
Klein: 60 bis 70 cm
'Tiny Pampa' ist das kleinste Pampasgras, 60 bis 70 cm hoch und 40 bis 50 cm breit, mit cremeweißen Wedeln von September bis Oktober. Die einzige Sorte, die dauerhaft in einen Kübel ab 30 cm Durchmesser passt – für Balkon, Terrasse, Beetkante und Vorgarten. Pflanzabstand 40 bis 50 cm, 3 Pflanzen je Quadratmeter.
Mittel: 120 bis 150 cm
'Pumila' wird 120 bis 150 cm hoch und 90 bis 120 cm breit, mit cremeweißen Wedeln von August bis Oktober – Pampasgras für den normalen Hausgarten. 'Evita' bleibt bei etwa 120 cm, wird aber gut 150 cm breit und trägt silbrig-weiße Wedel. Beide brauchen 100 bis 120 cm Abstand und gehen in große Kübel ab 50 cm Durchmesser.
Groß: 200 bis 250 cm
'White' mit schneeweißen und 'Rosea' mit zartrosa Wedeln werden 200 bis 250 cm hoch und 150 bis 200 cm breit. Das Rosé ist zart mit silbrigem Schimmer, kein Pink. Beide gibt es auch als 2er-Set. 'Sunningdale Silver' wird ebenso hoch, trägt aber die größten Wedel im Sortiment, 45 bis 90 cm lang, und blüht ab September bis in den Winter. Pflanzabstand mindestens 100 cm; als Sichtschutzreihe 100 bis 150 cm, dicht ab dem dritten Standjahr.
Wann kommen die Wedel?
Pampasgras kommt als kräftige Jungpflanze im 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Erde, in der Regel noch ohne Wedel. 'Tiny Pampa' bringt oft schon im Pflanzjahr einzelne Wedel, 'Pumila', 'Evita' und 'Sunningdale Silver' reichlich ab dem zweiten Standjahr, 'White' und 'Rosea' meist im zweiten bis dritten. Mehrere Sorten gibt es auch im XXL-Topf mit 5 Litern, zwei Jahre länger bei uns kultiviert: Der Horst ist schon im ersten Sommer kräftig, die Wedel kommen aber nicht früher als aus dem kleinen Topf.
Standort, Boden und Winter
Pampasgras braucht volle Sonne – im Halbschatten wächst das Laub, die Wedel bleiben aus. Der Boden soll durchlässig sein; Staunässe ist der eine echte Ausschlussgrund, im Winter mehr noch als im Sommer. Nicht der Frost bringt Pampasgras um, sondern Wasser im Herzen des Horstes.
Im Herbst das Laub oben locker zusammenbinden, nicht schneiden. Im Februar oder März auf etwa 20 cm über dem Boden zurückschneiden, bei 'Tiny Pampa' handbreit. Handschuhe und lange Ärmel anziehen, die Blattränder sind scharf wie eine Säge. Eine leichte Düngung im Frühjahr reicht.
Pampasgras kombinieren
Im Kies- und Strandgarten passt Pampasgras zu Lavendel, Blauraute und Federgras. Salzluft und magerer Boden machen ihm nichts aus. Weitere Ideen unter Strand- und Dünengarten und in allen Ziergräsern.
Häufige Fragen zum Pampasgras
Welches Pampasgras passt in einen Kübel?
Für den kleinen Kübel nur 'Tiny Pampa', ab 30 cm Durchmesser. 'Pumila' und 'Evita' in Gefäßen ab 50 cm, 'Sunningdale Silver' ab etwa 60 Litern. 'White' und 'Rosea' werden zu groß.
Ist Pampasgras winterhart?
Ja, alle unsere Sorten bis etwa −15 °C. Verluste gehen fast immer auf Winternässe zurück, nicht auf Kälte.
Warum blüht mein Pampasgras im ersten Jahr nicht?
Weil es zuerst wurzelt. Je kleiner die Sorte, desto früher kommen die Wedel – bei den großen Sorten meist im zweiten bis dritten Standjahr.