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Startseite / Ziergräser / Calamagrostis – Reitgras

Reitgras 'Karl Förster' mit straff aufrechten Halmen und goldbraunen Rispen vor einer schwarzen Lärchenholzwand

Kollektion · 6 Sorten und 4 im XXL-Topf

Reitgras – Calamagrostis

Straff aufrechte Gräser, die früh austreiben, ab Juni blühen und mit ihren Halmen bis in den Winter stehen – grün, weiß gezeichnet oder als Diamantgras auch für den Halbschatten. Hier finden Sie die Sorte, die zu Ihrem Platz passt.

Rispen ab Juni, stehen bis in den WinterWinterhart bis etwa −28 °C11 × 11 cm Topf, 1 Liter ErdeTreibt früh aus, oft schon im FebruarAus unserer Gärtnerei in Goch

Die Auswahl

Grün, hell gezeichnet oder für den Halbschatten?

Reitgräser unterscheiden sich vor allem im Laub, in der Höhe und in der Blütezeit. Die Sorten der Calamagrostis x acutiflora blühen ab Juni und treiben früh im Jahr aus, das Diamantgras blüht erst ab August und kommt auch mit Halbschatten zurecht. Tippen Sie auf eine Gruppe, um zu den Sorten zu springen.

Aufrechte Säulen · Blüte ab Juni

Straff aufrecht, früher Austrieb, Rispen ab Juni. 'Karl Förster' ist der Klassiker, 'Waldenbusch' die kompakte Variante, 'Cheju-Do' eine eigene Art mit silbrigen Rispen.

Mit hellem Laub

Zwei Sorten mit Weiß im Laub, genau umgekehrt gezeichnet: 'Overdam' mit weißem Rand, 'Avalanche' mit weißem Mittelstreifen.

Das Herbst-Reitgras

Das Diamantgras ist eine eigene Art: lockerer, mit silbrig-rosa Rispen erst ab August – und auch für den Halbschatten.

Grün · 'Karl Förster', 'Waldenbusch', 'Cheju-Do'Weiß gezeichnet · 'Overdam', 'Avalanche'Silbrig-rosa im Herbst · Diamantgras

Die Sorten im Einzelnen

6 Reitgräser in drei Gruppen

Das Herbst-Reitgras

Das Diamantgras ist eine eigene Art: lockerer, mit silbrig-rosa Rispen erst ab August – und auch für den Halbschatten.

Auf einen Blick

Alle Sorten im Vergleich

Ein normaler, frischer bis mäßig trockener Gartenboden ohne Staunässe und eine Winterhärte bis etwa −28 °C gelten für alle Sorten. Alle wachsen horstig und bilden keine Ausläufer. Geliefert wird jede Sorte im 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Erde.

SorteHöheLaub und BlüteBesonderheit
'Karl Förster'Laub etwa 60 cm, Halme etwa 150 cmFrischgrün, Rispen ab Juni, purpur-bronze, später goldbraunDer Klassiker, auch im XXL-Topf
'Waldenbusch'80–100 cmSattgrün, Rispen ab Juni, rötlich getönt, später beigeDie kompakte Variante
'Cheju-Do'120–150 cmFrischgrün, Rispen Juni bis August, grünlich, später silbrigAndere Art: Calamagrostis splendens
'Overdam'100–120 cmWeißer Blattrand, Rispen ab Juni/Juli, rötlich-violettAuch im XXL-Topf
'Avalanche'120–150 cmBreiter weißer Mittelstreifen, Rispen ab Juli, silbrig-beigeAuch im XXL-Topf
Diamantgras80–120 cm mit BlüteGlänzend grün, Rispen August bis Oktober, silbrig-rosaAuch für den Halbschatten, auch im XXL-Topf

Länger kultiviert

Reitgras im XXL-Topf, 5 Liter

Vier Sorten gibt es zusätzlich im runden 23-cm-Topf mit 5 Litern: dieselbe Pflanze aus derselben Gärtnerei, länger bei uns kultiviert. Aus dem XXL-Topf blüht das Reitgras schon im Pflanzjahr in voller Höhe – aus dem 1-Liter-Topf bildet es im ersten Jahr zunächst einen kleinen Horst mit wenigen Halmen. Der große Ballen lässt sich auch im Hochsommer pflanzen.

Was der XXL nicht ändert: Je nach Jahreszeit kommt er im Frühjahr zurückgeschnitten mit frischem Austrieb, im Sommer mit Halmen und im Herbst für den Versand auf 60 bis 70 cm gekürzt. Auch er wird im Februar oder März handbreit geschnitten. Und der Pflanzabstand bleibt gleich – Sie brauchen nicht weniger Pflanzen.

Reitgras 'Karl Förster' im Winter mit stehenden, strohfarbenen Halmen und Rispen

Pflege – gilt für alle Sorten

Reitgras braucht wenig – nur den Schnitt früh im Jahr

  1. 1
    Sonne bis lichter HalbschattenDie Sorten der Calamagrostis x acutiflora blühen in der Sonne am reichsten, 'Overdam' und 'Avalanche' vertragen auch lichten Halbschatten. Das Diamantgras wächst und blüht auch im Halbschatten.
  2. 2
    Frischer, durchlässiger BodenNormaler Gartenboden passt, auch etwas lehmiger. Gefährlicher als Frost ist Nässe im Winter – keinen staunassen Platz wählen.
  3. 3
    Im Herbst stehen lassenHalme und Rispen bleiben aufrecht stehen, geben dem Garten im Winter Struktur und schützen den Horst.
  4. 4
    Früh schneidenIm Februar oder März die alten Halme auf eine Handbreit kürzen. Reitgras treibt früh aus – wer bis April wartet, schneidet die jungen Spitzen mit ab.
  5. 5
    Wuchert nichtAlle Sorten wachsen horstig und bilden keine Ausläufer. 'Karl Förster' bildet zudem keine keimfähigen Samen und sät sich nicht aus.

Häufige Fragen

Was Kundinnen und Kunden vor dem Kauf fragen

Wenn eine Frage offen bleibt: Wir sind eine Gärtnerei und antworten selbst.

Wann schneide ich Reitgras zurück?

Im Februar oder März auf eine Handbreit – früher als die meisten anderen Gräser, weil Reitgras früh austreibt. Nicht im Herbst schneiden, dann fehlt die Winterwirkung.

Wuchert Reitgras?

Nein. Alle Sorten wachsen in Horsten, die nur langsam breiter werden, und bilden keine Ausläufer. 'Karl Förster' sät sich auch nicht aus.

Was ist der Unterschied zwischen 'Avalanche' und 'Overdam'?

Die Blattzeichnung ist genau umgekehrt: 'Avalanche' hat einen breiten weißen Mittelstreifen und wird 120 bis 150 cm hoch. 'Overdam' hat einen weißen Blattrand, bleibt mit 100 bis 120 cm etwas kleiner und blüht rötlich-violett.

Welches Reitgras passt in den Halbschatten?

Am besten das Diamantgras – es gehört zu den wenigen hohen Ziergräsern, die auch im Halbschatten zuverlässig blühen. 'Overdam' und 'Avalanche' vertragen lichten Halbschatten.

Eignet sich Reitgras als Sichtschutz?

Nur auf Zeit: Eine Reihe 'Karl Förster' ist etwa von Juni bis zum Rückschnitt im Februar oder März dicht. Nach dem Rückschnitt ist die Stelle einige Wochen offen.

Lohnt sich der XXL-Topf?

Wenn ein Beet schon im ersten Sommer fertig wirken soll: Aus dem 5-Liter-Topf blüht das Reitgras schon im Pflanzjahr in voller Höhe. Für große Flächen mit etwas Geduld ist der 1-Liter-Topf die günstigere Wahl.

Alle Reitgräser

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6 Produkte

Reitgras Calamagrostis acutiflora ‚Karl Förster‘ vom Stauden Gänge, zierendes Gras mit feinen, aufrechten Halmen.
Ziergras Calamagrostis brachytricha Diamant Reitgras, Stauden Gänge, mit feinen, aufrechten Halmen und silbrigen Blättern.
Ziergras Calamagrostis acutiflora ‚Waldenbusch‘ von Stauden Gänge, mit schmalen, aufrechten Halmen und feinem Blütenstand.
Buntes Reitgras Calamagrostis acutiflora 'Avalanche' als Ziergras, mit weißen und grünen Halmen, von Stauden Gänge.
Buntes Reitgras Calamagrostis acutiflora 'Overdam' als Ziergras, grüne und bunte Gräser im Garten, Stauden Gänge
Ziergras Calamagrostis splendens ‚Cheju-Do‘, niedriges Reitgras, mit feinen, rosenfarbenen Blütenständen, von Stauden Gänge.

Reitgras ist schon wach, wenn andere Gräser noch schlafen. Es treibt im zeitigen Frühjahr aus und blüht ab Juni. Deshalb wird es früh geschnitten – im Spätwinter statt im April. Dafür stehen die Halme streng aufrecht bis in den Winter, kippen nicht und sind winterhart bis etwa −28 °C.

Welches Reitgras passt?

Die aufrechten Säulen: Blüte ab Juni

'Karl Förster' ist der Klassiker: Laub etwa 60 cm, Halme etwa 150 cm, streng aufrecht, mit bronzefarbenen Rispen von Juni bis August, die später goldfarben werden. 'Waldenbusch' ist mit 80 bis 100 cm die kleine Variante und hat rötlich getönte Rispen. Ebenfalls schmal und säulenförmig wächst 'Cheju-Do' mit zunächst grünlichen, später silbrig-strohfarbenen Rispen von Juni bis August.

Mit hellem Laub

Zwei Sorten bringen Weiß ins Laub, aber auf unterschiedliche Weise: 'Avalanche' (120 bis 150 cm) hat einen markanten weißen Mittelstreifen in jedem Halm, 'Overdam' (100 bis 120 cm) ist weiß panaschiert und blüht purpurfarben, später golden. Beide wirken aus der Entfernung heller als die grünen Sorten und hellen dunkle Hintergründe auf.

Das Herbst-Reitgras

Das Diamant-Reitgras (Calamagrostis brachytricha) ist eine andere Art und sieht auch anders aus: 80 bis 120 cm mit Blüte, locker aufrecht bis leicht überhängend, mit dichten, silbrig-rosafarbenen Rispen, die erst von August bis Oktober erscheinen und später beige werden. Es mag den Boden etwas feuchter und färbt im Herbst goldgelb.

Standort, Boden und der frühe Schnitt

Reitgras steht sonnig bis halbschattig in durchlässigem, humosem Boden, der frisch bis mäßig feucht ist. Es wächst horstbildend und wuchert nicht. Die Halme sind so standfest, dass auch nach Regen oder Schnee nichts umfällt – deshalb ist Reitgras eines der wichtigsten Gräser für die Winterstruktur.

Der Rückschnitt kommt früh: im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr auf etwa 10 cm über dem Boden, bevor sich das neue Grün zeigt. Wer wie bei Chinaschilf oder Rutenhirse bis April wartet, schneidet die jungen Spitzen mit ab. 'Karl Förster' bildet keine keimfähigen Samen und sät sich deshalb nicht aus.

Alle Sorten kommen im 11 × 11 cm Topf (1 Liter).

Reitgras kombinieren

Die senkrechten Halme sind der Gegenpol zu runden Blütenformen: Purpursonnenhut, Sonnenhut, Blauraute und Salbei. In Reihe gepflanzt ergeben 'Karl Förster' oder 'Avalanche' einen Sichtschutz auf Zeit: etwa von Juni bis zum Rückschnitt im Spätwinter, danach ist die Stelle einige Wochen offen. Mehr dazu unter Sichtschutz-Gräser. Mit Rutenhirse und Chinaschilf entsteht ein Gräsergarten, der vom Juni bis in den Winter trägt. Weitere Gräser dieser Größe unter mittelhohe Gräser.

Häufige Fragen zum Reitgras

Wann schneide ich Reitgras zurück?

Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr auf etwa 10 cm – früher als die meisten anderen Gräser, weil Reitgras früh austreibt.

Wuchert Reitgras?

Nein. Es wächst in Horsten, die nur langsam breiter werden. Eine Rhizomsperre ist nicht nötig.

Was ist der Unterschied zwischen 'Avalanche' und 'Overdam'?

'Avalanche' hat einen weißen Streifen in der Halmmitte und wird 120 bis 150 cm hoch. 'Overdam' ist weiß panaschiert, bleibt mit 100 bis 120 cm etwas kleiner und blüht purpurfarben.

Verträgt Reitgras Halbschatten?

Ja, alle Sorten im Sortiment stehen sonnig bis halbschattig. Das Diamant-Reitgras kommt mit Halbschatten und etwas feuchterem Boden besonders gut zurecht.