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Fünf Farne nebeneinander: Straußenfarn, Regenbogenfarn 'Burgundy Lace', Hirschzungenfarn, Rippenfarn und Filigranfarn

Kollektion · 9 Sorten + Kollektion

Farne für den Schatten

Von 25 cm bis über einen Meter, wintergrün oder sommergrün, für sauren, normalen oder kalkhaltigen Boden. Alle wachsen im Halbschatten bis Schatten – welcher wohin gehört, entscheiden Laub, Größe und Boden.

25 cm bis 120 cm hochHalbschatten bis SchattenWinterhart bis mindestens −20 °C11 × 11 cm Topf (1 Liter)Aus unserer Gärtnerei in Goch
Straußenfarn im Winter: eingezogener Horst mit braunen Sporenwedeln vor einem Holzzaun

Ehrlich vorab · die wichtigste Frage

Bleibt er im Winter grün oder zieht er ein?

Wintergrün sind Goldschuppenfarn, 'Crispa', 'Crispa Congesta', Filigranfarn, Rippenfarn und Hirschzungenfarn. Ihre Wedel bleiben in normalen Wintern bis ins Frühjahr grün, bei Kahlfrost können sie braun werden. Im März schneiden Sie die alten Wedel ab, dann rollen die neuen aus.

Sommergrün sind die beiden Regenbogenfarne und der Straußenfarn. Sie ziehen im Herbst ein, im Winter ist von ihnen nichts oder nur ein brauner Rest zu sehen. Der Straußenfarn treibt im April wieder aus, die Regenbogenfarne oft erst im Mai. Bitte nicht ausgraben – der Wurzelstock lebt.

Die Auswahl

Erst das Laub, dann Größe und Boden

Alle Farne hier wollen Halbschatten bis Schatten und einen humosen, frischen Boden. Der erste Unterschied ist das Laub im Winter, der zweite die Größe, der dritte der Kalk. Tippen Sie auf einen Farn, um zu ihm zu springen.

Wintergrün: Struktur auch im Winter

Sommergrün: Farbe und Größe, im Herbst zieht er ein

Drei auf einmal

Die häufigste Frage

Wie groß werden sie?

Die Größen gelten für den eingewachsenen Farn. Je nach Sorte dauert es zwei bis vier Jahre, bis er sie erreicht.

Klein: 25–40 cm

Für Wegränder, die Beetkante, Mauerfüße und Gefäße. 35 bis 45 cm Abstand, 5 bis 8 Pflanzen je Quadratmeter.

'Crispa Congesta', 'Burgundy Lace'

Mittel: 40–60 cm

Für das Schattenbeet, die Nordseite und als Gruppe unter Sträuchern. 40 bis 60 cm Abstand, 3 bis 6 Pflanzen je Quadratmeter.

Hirschzungenfarn, Rippenfarn, Filigranfarn, 'Red Beauty', 'Crispa'

Groß: 80–120 cm

Als Gerüst am Gehölzrand, im Waldgarten und am Teich. 50 bis 70 cm Abstand, 2 bis 4 Pflanzen je Quadratmeter.

Goldschuppenfarn, Straußenfarn

Die Farne im Einzelnen

Neun Farne und eine Kollektion

Zwerg-Goldschuppenfarne mit kurzen, gekräuselten Wedeln an beiden Rändern eines schattigen Plattenwegs
01Wintergrün25–35 cm

Dryopteris affinis 'Crispa Congesta' – Zwerg-Goldschuppenfarn

Die kleinste Form des Goldschuppenfarns: kurze, dicht gedrängte, gekräuselte Wedel mit goldbraunen Schuppen an den Stielen. Er bleibt mit 25–35 cm niedrig und passt an Wegränder, vorn an die Beetkante, zwischen Steine und in Gefäße.

Höhe 25–35 cmBreite 30–40 cmWinterhart bis −23 °CBoden humos, kalkverträglich
Zum Zwerg-Goldschuppenfarn – €7,99
Hirschzungenfarne mit breiten, glatten Zungenblättern am Fuß einer bemoosten Natursteinmauer
02Wintergrün30–50 cm

Asplenium scolopendrium – Hirschzungenfarn

Die heimische Art des Hirschzungenfarns: ungeteilte, breite, glattrandige und glänzende Zungenblätter in einem Trichter. Er verträgt Kalk, wächst auch in tiefem Schatten und passt an Mauerfüße, Nordseiten und den Gehölzrand. Unsere Pflanzen stammen aus Gärtnereikultur.

Höhe 30–50 cmBreite 30–40 cmWinterhart bis −20 °CBoden humos, verträgt Kalk
Zum Hirschzungenfarn – €7,99
Europäische Rippenfarne in verschiedenen Größen im moosigen Waldgarten
03Wintergrün30–50 cm

Blechnum spicant – Europäischer Rippenfarn

Glänzende, kammartig gefiederte Wedel in einer flachen Rosette, im Sommer stehen schmale Sporenwedel aufrecht in der Mitte. Er braucht kalkfreien, sauren Boden wie Rhododendron und Heidelbeere – gegossen wird mit Regenwasser.

Höhe 30–50 cmBreite 30–50 cmWinterhart bis −20 °CBoden kalkfrei, sauer
Zum Rippenfarn – €7,99
Filigranfarne 'Herrenhausen' an einem Rindenmulchweg im Schattengarten
04Wintergrün40–50 cm

Polystichum setiferum 'Herrenhausen' – Filigranfarn

Sehr fein, zwei- bis dreifach gefiederte Wedel, die weich wirken und sich flach zu einer Rosette ausbreiten. Die jungen Farnschnecken sind silbrig-braun behaart. In normalen Wintern bleibt er grün.

Höhe 40–50 cmBreite 50–60 cmWinterhart bis −20 °CBoden humos, leicht kalkhaltig geht
Zum Filigranfarn 'Herrenhausen' – €7,99
Krauser Goldschuppenfarn 'Crispa' in verschiedenen Größen vor einer hellen Hauswand an einem Plattenweg
05Wintergrün50–60 cm

Dryopteris affinis 'Crispa' – Krauser Goldschuppenfarn

Dunkelgrüne, ledrige Wedel mit gewellten und gekräuselten Fiedern, die Stiele goldbraun beschuppt. Mittelgroß und dicht – für Nordseiten, Gehölzränder und Schattenbeete, die im Winter nicht leer sein sollen.

Höhe 50–60 cmBreite 60–80 cmWinterhart bis −23 °CBoden humos, lieber kalkarm
Zum Krauser Goldschuppenfarn 'Crispa' – €7,99
Goldschuppenfarne in verschiedenen Größen am Waldrand neben einem Holztor
06Wintergrün80–100 cm

Dryopteris affinis – Goldschuppenfarn

Der größte wintergrüne Farn der Reihe und bei uns heimisch: gelbgrüner Austrieb, Stiele und Mittelrippen dicht goldbraun beschuppt. Mit 80–100 cm Höhe ein Gerüst für Gehölzränder und Waldgärten.

Höhe 80–100 cmBreite 80–100 cmWinterhart bis −23 °CBoden humos, lieber kalkarm
Zum Goldschuppenfarn – €7,99
Regenbogenfarn 'Burgundy Lace' mit silbrigen Wedeln und weinroter Mitte zwischen Funkien an einem Waldweg
07Sommergrün30–40 cm

Athyrium niponicum 'Burgundy Lace' – Regenbogenfarn

Treibt grünlich aus und färbt sich nach einigen Wochen silbrig mit weinroter Mitte. Im lichten Schatten am schönsten, in praller Sonne bleicht er aus. Der Austrieb kommt spät, meist erst im Mai.

Höhe 30–40 cmBreite 40–50 cmWinterhart bis −23 °CBoden humos, schwach sauer bis neutral
Zum Regenbogenfarn 'Burgundy Lace' – €7,99
Regenbogenfarn 'Red Beauty' mit silbrig-graugrünen Wedeln und weinroten Stielen neben einer Birke
08Sommergrün40–50 cm

Athyrium niponicum 'Red Beauty' – Regenbogenfarn

Silbrig-graugrüne Wedel mit weinroten Stielen und Mittelrippen, am kräftigsten im Frühsommer. Er treibt grünlich aus, junge Pflanzen sind schwächer gefärbt – die volle Färbung kommt nach ein bis drei Jahren.

Höhe 40–50 cmBreite 40–50 cmWinterhart bis −23 °CBoden humos, schwach sauer bis neutral
Zum Regenbogenfarn 'Red Beauty' – €7,99
Straußenfarne mit trichterförmigen, hellgrünen Wedeln am Teichrand neben einem Holzsteg
09Sommergrün80–120 cm

Matteuccia struthiopteris – Straußenfarn

Hellgrüne Wedel in einem gleichmäßigen Trichter, auf feuchtem Boden bis 150 cm hoch. Er bildet Ausläufer und füllt mit den Jahren eine Fläche. Im Herbst zieht er ein, die braunen Sporenwedel bleiben über Winter stehen.

Höhe 80–120 cmBreite 60–80 cm je HorstWinterhart bis −30 °CBoden feucht, schwach sauer bis neutral
Zum Straußenfarn – €7,99
Die drei Farne der Kollektion nebeneinander: Regenbogenfarn 'Red Beauty', Krauser Goldschuppenfarn 'Crispa' und Straußenfarn
103 Pflanzen

3 x Farn Kollektion

Je eine Pflanze Regenbogenfarn 'Red Beauty', Krauser Goldschuppenfarn 'Crispa' und Straußenfarn: ein silbrig-roter Farn, ein wintergrüner und der große Trichterfarn. Zusammen zeigen sie, wie verschieden Farne sind – und im Winter bleibt der 'Crispa' grün, wenn die beiden anderen eingezogen sind.

Inhalt 3 Töpfe 11 × 11 cmLaub 1 wintergrün, 2 sommergrün
Zur Kollektion – €29,90

Auf einen Blick

Alle Farne im Vergleich

Für alle gilt: Halbschatten bis Schatten, keine Mittagssonne, humoser, frischer bis feuchter Boden ohne Staunässe. Alle kommen im 11 × 11 cm Topf mit 1 Liter Erde.

FarnLaubHöheBreiteWinterhart bisBodenPflanzen je m²
Zwerg-Goldschuppenfarnwintergrün25–35 cm30–40 cm−23 °Chumos, kalkverträglich8
Hirschzungenfarnwintergrün30–50 cm30–40 cm−20 °Chumos, verträgt Kalk8
Rippenfarnwintergrün30–50 cm30–50 cm−20 °Ckalkfrei, sauer5–6
Filigranfarn 'Herrenhausen'wintergrün40–50 cm50–60 cm−20 °Chumos, leicht kalkhaltig geht4
Krauser Goldschuppenfarn 'Crispa'wintergrün50–60 cm60–80 cm−23 °Chumos, lieber kalkarm3
Goldschuppenfarnwintergrün80–100 cm80–100 cm−23 °Chumos, lieber kalkarm2
Regenbogenfarn 'Burgundy Lace'sommergrün30–40 cm40–50 cm−23 °Chumos, schwach sauer bis neutral5
Regenbogenfarn 'Red Beauty'sommergrün40–50 cm40–50 cm−23 °Chumos, schwach sauer bis neutral5
Straußenfarnsommergrün80–120 cm60–80 cm je Horst−30 °Cfeucht, schwach sauer bis neutral4

Welcher passt zu meinem Garten?

Vier Plätze, vier Empfehlungen

Straußenfarne am Rand eines Gartenteichs neben einem Holzsteg

Am Teich und auf feuchtem Boden

Wo der Boden nie austrocknet, wird der Straußenfarn am größten und breitet sich über Ausläufer aus.

Passend: Straußenfarn

Europäische Rippenfarne im sauren Boden unter einem Rhododendron

Kalkfrei unter Rhododendron

Saurer, humoser Boden wie im Moorbeet. Hier fühlt sich der Rippenfarn wohl, der Kalk nicht verträgt.

Passend: Rippenfarn, 'Crispa', Goldschuppenfarn

Hirschzungenfarn am Fuß einer bemoosten Natursteinmauer im Schatten

Vor der Natursteinmauer

Mauerfüße und Treppen sind oft kalkhaltig. Der Hirschzungenfarn verträgt das, der Filigranfarn auch leicht kalkhaltigen Boden.

Passend: Hirschzungenfarn, Filigranfarn

Goldschuppenfarn am Gehölzrand neben einer Holzbank

Am Gehölzrand

Im lichten Schatten großer Gehölze. Wintergrüne Farne halten hier auch im Winter das Bild.

Passend: Goldschuppenfarn, 'Crispa', Regenbogenfarne

Filigranfarne im Winterbeet mit Christrosen und Schneeglöckchen vor einer Klinkermauer

Mischen und rechnen

Wintergrün und sommergrün zusammen

Wer nur sommergrüne Farne pflanzt, hat im Winter eine leere Fläche. Setzen Sie deshalb zwischen Regenbogenfarne und Straußenfarn ein paar wintergrüne Farne – sie halten die Struktur, bis im Frühjahr alles neu austreibt. Die großen Farne kommen nach hinten, die kleinen nach vorn.

Wie viele Pflanzen Sie brauchen, hängt von der Größe ab:

Junger Regenbogenfarn im eckigen 11 × 11 cm Topf, in der Hand gehalten, in der Schattenhalle der Gärtnerei

Ehrlich vorab

So kommt Ihr Farn an

Sie erhalten eine junge, gut durchwurzelte Pflanze im eckigen 11 × 11 cm Topf mit 1 Liter Erde, aus unserer Gärtnerei in Goch am Niederrhein, einer Gärtnerei in 3. Generation. Wie sie aussieht, hängt von Sorte und Jahreszeit ab.

Wintergrüne Farne haben fast das ganze Jahr Wedel, im Frühjahr können ältere Wedel braun sein – die schneiden Sie ab. Sommergrüne Farne sind von Oktober bis zum Austrieb im April oder Mai eingezogen: Dann kommt ein Topf mit Erde und Wurzelstock. Das ist kein Mangel, im Frühjahr treiben sie aus.

Junge Farnschnecken des Filigranfarns rollen sich im Frühjahr vor einer bemoosten Mauer aus

Pflege – gilt für alle Farne

Schatten, Humus und ein Schnitt im März

  1. 1
    Halbschatten bis SchattenMorgen- oder Abendsonne geht, wenn der Boden frisch bleibt. Mittagssonne trocknet die Wedel aus, die Regenbogenfarne bleichen darin aus.
  2. 2
    Humoser, frischer BodenLocker, humos und gleichmäßig feucht, ohne Staunässe. Beim Pflanzen Kompost oder Laubhumus einarbeiten. Der Rippenfarn braucht kalkfreien Boden.
  3. 3
    Gießen im ersten JahrBis der Farn eingewachsen ist, regelmäßig gießen, auch im ersten Herbst. Danach nur in langen Trockenzeiten – der Straußenfarn braucht immer feuchten Boden.
  4. 4
    Rückschnitt im MärzNicht im Herbst schneiden. Im März die alten Wedel bodennah abschneiden, bevor die neuen Farnschnecken ausrollen.
  5. 5
    Laub liegen lassenHerbstlaub zwischen den Farnen ist der beste Winterschutz und Dünger zugleich. Bei Kahlfrost, also starkem Frost ohne Schnee, eine lockere Laubdecke über den Wurzelstock geben.

Häufige Fragen

Was Kundinnen und Kunden vor dem Kauf fragen

Wenn eine Frage offen bleibt: Wir sind eine Gärtnerei und antworten selbst.

Welche Farne bleiben im Winter grün?

Wintergrün sind Goldschuppenfarn, 'Crispa', 'Crispa Congesta', Filigranfarn 'Herrenhausen', Rippenfarn und Hirschzungenfarn. In normalen Wintern bleiben ihre Wedel bis ins Frühjahr grün, bei Kahlfrost können sie braun werden. Die beiden Regenbogenfarne und der Straußenfarn sind sommergrün und ziehen im Herbst ein.

Mein Farn ist im Winter verschwunden – ist er eingegangen?

Bei Regenbogenfarnen und Straußenfarn fast sicher nicht. Sie ziehen im Herbst ein und treiben im Frühjahr neu aus, der Straußenfarn im April, die Regenbogenfarne oft erst im Mai. Bitte nicht ausgraben und die Stelle markieren.

Wann schneide ich Farne zurück?

Im März, bevor die neuen Wedel ausrollen. Nicht im Herbst: Bei wintergrünen Farnen schützen die alten Wedel bis dahin die Mitte der Pflanze.

Vertragen Farne Sonne?

Morgen- oder Abendsonne geht, wenn der Boden frisch bleibt. Mittagssonne trocknet die Wedel aus. Halbschatten bis Schatten ist für alle Farne hier der richtige Platz.

Welcher Farn verträgt Kalk?

Der Hirschzungenfarn verträgt kalkhaltigen Boden gut, der Filigranfarn 'Herrenhausen' leicht kalkhaltigen. Der Rippenfarn braucht kalkfreien, sauren Boden. Die übrigen wachsen am besten in schwach saurem bis neutralem Boden.

Welcher Farn bleibt klein, welcher wird groß?

Am kleinsten bleibt 'Crispa Congesta' mit 25–35 cm, danach 'Burgundy Lace' mit 30–40 cm und der Hirschzungenfarn mit 30–50 cm. Am größten werden Straußenfarn mit 80–120 cm und Goldschuppenfarn mit 80–100 cm.

Wie kommen die Farne bei der Lieferung an?

Als junge, gut durchwurzelte Pflanze im 11 × 11 cm Topf. Wintergrüne Farne haben fast das ganze Jahr Wedel. Sommergrüne sind von Oktober bis zum Austrieb im Frühjahr eingezogen, dann kommt ein Topf mit Erde und Wurzelstock.

Alle Farne

Sortieren nach

10 Produkte

Regenbogenfarn Athyrium niponicum 'Burgundy Lace' mit silbrig-weinroten Wedeln im Schattenbeet unter einem Ahorn, daneben Funkien
Straußenfarn Matteuccia struthiopteris mit großen, trichterförmigen Wedeln am Teichufer neben einem Holzsteg
Drei Europäische Rippenfarne (Blechnum spicant) im schattigen Beet unter Rhododendron, flache Blattrosetten mit aufrechten Sporenwedeln
Regenbogenfarne Athyrium niponicum 'Red Beauty' in drei Größen am schattigen Gehölzrand unter einer Birke, silbrig-graugrüne Wedel mit weinroten Stielen, dazwischen Elfenblumen
Krauser Goldschuppenfarn Dryopteris affinis 'Crispa' mit gewellten, sattgrünen Wedeln in einem schattigen Beet an der Nordseite eines Hauses, daneben Elfenblumen und eine Funkie
Filigranfarn Polystichum setiferum 'Herrenhausen' mit sehr fein gefiederten, flach ausgebreiteten Wedeln am schattigen Gehölzrand unter einem Ahorn, daneben Funkie und Elfenblume
3 x Farn Kollektion im Schattenbeet: hinten zwei Straußenfarne, in der Mitte ein Krauser Goldschuppenfarn 'Crispa', vorn zwei Regenbogenfarne 'Red Beauty' vor einer bemoosten Natursteinmauer
Zwerg-Goldschuppenfarne Dryopteris affinis 'Crispa Congesta' in zwei Terrakotta-Schalen auf einer Steinstufe vor einer grünen Holztür, ein dritter im Beet daneben
Goldschuppenfarne Dryopteris affinis in drei Größen an der Nordseite eines Backsteinhauses unter einem Sprossenfenster, mit Christrosen und Elfenblumen
Hirschzungenfarn mit breiten, glänzenden Zungenblättern am Fuß einer bemoosten Natursteinmauer

Ob ein Farn im Winter grün bleibt oder einzieht, sieht man im Topf nicht – und genau das entscheidet, wo er hingehört. Wintergrüne Farne halten im Schatten auch im Winter Struktur, sommergrüne ziehen im Herbst ein und treiben im Frühjahr mit eingerollten Farnschnecken neu aus. Alle neun Farne hier wachsen im Halbschatten bis Schatten und sind winterhart bis mindestens −20 °C.

Welcher Farn passt?

Wintergrün: Struktur auch im Winter

Der Goldschuppenfarn (Dryopteris affinis) ist bei uns heimisch und wird 80–100 cm hoch, Stiele und Mittelrippen sind dicht goldbraun beschuppt. Kleiner sind seine gekräuselten Formen: 'Crispa' (50–60 cm) und der Zwerg-Goldschuppenfarn 'Crispa Congesta' (25–35 cm). Der Filigranfarn 'Herrenhausen' (40–50 cm) hat sehr fein gefiederte, weich wirkende Wedel. Der Europäische Rippenfarn (30–50 cm) trägt glänzende, kammartige Wedel und braucht kalkfreien Boden. Ganz anders sieht der Hirschzungenfarn aus: ungeteilte, breite, zungenförmige Blätter von 30–50 cm. Er ist der Farn für kalkhaltigen Boden.

Sommergrün: Farbe und Größe

Die Regenbogenfarne bringen Farbe in den Schatten: 'Burgundy Lace' (30–40 cm) silbrig mit weinroter Mitte, 'Red Beauty' (40–50 cm) silbrig-graugrün mit weinroten Stielen. Beide treiben grünlich aus und färben sich erst nach einigen Wochen, der Austrieb kommt oft erst im Mai. Der größte Farn ist der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris): 80–120 cm, trichterförmig, für feuchte Böden bis an den Teichrand und winterhart bis etwa −30 °C. Er bildet Ausläufer.

Wer verschiedene Farne kennenlernen will, nimmt die Farn-Kollektion mit 'Red Beauty', 'Crispa' und Straußenfarn. Alle Farne kommen im 11 × 11 cm Topf (1 Liter).

Standort, Boden und Pflege

Farne wollen Halbschatten bis Schatten und einen humosen, frischen bis feuchten Boden ohne Staunässe. Morgen- oder Abendsonne geht, Mittagssonne trocknet die Wedel aus. Beim Pflanzen Kompost oder Laubhumus einarbeiten und im ersten Jahr regelmäßig gießen.

Geschnitten wird im März, nicht im Herbst: Schneiden Sie die alten Wedel bodennah ab, bevor die neuen ausrollen. Herbstlaub zwischen den Farnen bleibt liegen – es schützt den Wurzelstock und düngt zugleich.

Farne kombinieren

Im Schattenbeet passen Farne zu Funkien, Elfenblumen, Schaumblüten, Kaukasus-Vergissmeinnicht und Christrosen. Feine Gräser wie Seggen und Japanisches Berggras lockern die Wedel auf. Mischen Sie wintergrüne und sommergrüne Farne, dann bleibt das Beet auch im Winter nicht leer. Mehr Ideen unter Schatten- und Waldgarten und Stauden für Schatten.

Häufige Fragen zu Farnen

Welche Farne sind wintergrün?

Goldschuppenfarn, 'Crispa', 'Crispa Congesta', Filigranfarn, Rippenfarn und Hirschzungenfarn. Die Regenbogenfarne und der Straußenfarn ziehen im Herbst ein.

Mein Farn ist im Winter weg – ist er eingegangen?

Bei sommergrünen Farnen nicht. Sie treiben im April oder Mai neu aus. Bitte nicht ausgraben.

Welcher Farn verträgt Kalk?

Der Hirschzungenfarn verträgt kalkhaltigen Boden gut, der Filigranfarn leicht kalkhaltigen. Der Rippenfarn braucht kalkfreien Boden.

Welcher Farn wird am größten?

Der Straußenfarn mit 80–120 cm, danach der Goldschuppenfarn mit 80–100 cm. Am kleinsten bleibt 'Crispa Congesta' mit 25–35 cm.