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Photinia - Rote Glanzmispel Stauden Gaenge

Photinia - Rote Glanzmispel

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Rote Glanzmispel Photinia fraseri 'Red Robin' als Gehölz, mit roten Blättern, in einem Garten, von Stauden Gänge.
Photinia fraseri 'Little Red Robin' - Gehölz mit roten Blättern, grüne Zweige, im Garten. Stauden Gänge.

Die Rote Glanzmispel ist die einzige immergrüne Hecke, die zweimal im Jahr rot austreibt – und der Trick dabei ist die Schere. Jeder Schnitt löst einen neuen leuchtend roten Austrieb aus. Wer einmal im Jahr schneidet, hat einmal Rot. Wer zweimal schneidet, hat es von April bis in den Herbst.

Welche Glanzmispel passt zu Ihrem Vorhaben?

Die große: 'Red Robin' für Hecke und Solitär

'Red Robin' wird 250 bis 300 cm hoch und 150 bis 200 cm breit. Das ist die Sorte für eine blickdichte, immergrüne Hecke, für einen freistehenden Solitär oder – auf Stamm gezogen – für die Einfahrt. Winterhart bis etwa −20 °C.

Die kleine: 'Little Red Robin' für Kübel und niedrige Hecken

'Little Red Robin' bleibt mit 80 bis 150 cm etwa halb so hoch und wächst von Natur aus dichter und gleichmäßiger. Sie ist die Wahl für Beeteinfassungen, niedrige Trennhecken, Vorgärten und große Kübel. Ihre Winterhärte liegt mit etwa −15 °C etwas niedriger – im Kübel sollten Sie den Topf deshalb einpacken, denn dort friert der Ballen durch, was im Boden nicht passiert.

Standort, Schnitt und der Pflanzabstand für die Hecke

Beide Sorten stehen sonnig bis halbschattig. In der Sonne fällt der rote Austrieb kräftiger aus, im Schatten bleibt er blasser und die Pflanze wird lockerer. Der Boden soll locker, humos und nährstoffreich sein – Photinia ist kein Hungerkünstler, ein schwerer, verdichteter Boden bekommt ihr nicht.

Geschnitten wird zweimal: das erste Mal nach dem ersten Austrieb im Mai, das zweite Mal Ende Juli. Nach jedem Schnitt treibt sie rot nach. Der letzte Schnitt sollte spätestens Anfang August liegen, damit die jungen Triebe bis zum Frost ausreifen. Weiter zurückschneiden als ins alte Holz ist kein Problem – die Glanzmispel treibt zuverlässig wieder durch.

Für eine geschlossene Hecke rechnen Sie bei 'Red Robin' mit zwei bis drei Pflanzen pro laufendem Meter, bei 'Little Red Robin' mit drei bis vier. Im Mai und Juni erscheinen weiße, duftende Blütendolden – wer die Hecke zu diesem Zeitpunkt schneidet, verzichtet darauf.

Glanzmispel im Garten kombinieren

Als immergrüne Hecke steht die Glanzmispel gern neben anderen Immergrünen mit anderer Blattform: Japanische Stechpalme mit ihrem kleinen, dunklen Blatt, Eibe als ruhiger Gegenpol, Liguster für schnelles Schließen. Vor die Hecke passen Purpurglöckchen, die das Rot im Laub aufnehmen, oder Funkien für den Kontrast. Eine Übersicht aller Heckenpflanzen finden Sie hier.

Häufige Fragen zur Roten Glanzmispel

Ist die Glanzmispel immergrün?

Ja. Sie behält ihr glänzendes, dunkelgrünes Laub den ganzen Winter über. Einzelne Blätter wirft sie im Frühjahr ab, wenn der neue Austrieb kommt – das ist normal und kein Krankheitszeichen.

Warum wird der Austrieb nicht richtig rot?

Zwei Gründe: zu wenig Sonne oder zu wenig Schnitt. Das Rot steckt nur im jungen Blatt; nach einigen Wochen wird es grün. Wer die Farbe länger sehen will, muss die Pflanze zum Nachtreiben bringen – also schneiden.

Wann pflanzt man eine Glanzmispel-Hecke?

Am besten im Frühjahr von März bis Mai. Dann hat die Pflanze die ganze Saison Zeit einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt. Eine Herbstpflanzung geht auch, dann brauchen junge Pflanzen im ersten Winter aber einen Schutz aus Laub oder Reisig.

Verliert sie im Winter Blätter?

Bei starkem Frost kann sie Blattränder oder ganze Blätter verlieren. Das sieht schlimm aus, ist aber selten tödlich: Schneiden Sie im Frühjahr das Erfrorene weg, die Pflanze treibt aus dem alten Holz wieder durch. Kritischer als Frost ist Wintersonne bei gefrorenem Boden – dagegen hilft eine Schattierung an der Ostseite.