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Phyllitis - Hirschzungenfarn Stauden Gaenge

Asplenium - Hirschzungenfarn

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Hirschzungenfarn mit breiten, glänzenden Zungenblättern am Fuß einer bemoosten Natursteinmauer

Der Hirschzungenfarn ist ein Farn für kalkhaltigen Boden, und statt gefiederter Wedel trägt er zungenförmige Blätter. Asplenium scolopendrium, im Handel auch als Phyllitis scolopendrium geführt, hat breite, glatte, glänzende Blätter, die über den Winter grün bleiben. Er wächst im Halbschatten bis tiefen Schatten in humosem, frischem Boden, wird 30 bis 50 cm hoch und ist bis etwa −20 °C winterhart.

Was den Hirschzungenfarn ausmacht

Laub

Der Hirschzungenfarn trägt ungeteilte, breite, zungenförmige Blätter mit glattem Rand. Sie sind wintergrün: Sie bleiben über den Winter stehen und werden im Frühjahr ersetzt. Bei Kahlfrost können einzelne Wedel braun werden. Die braunen Streifen auf der Unterseite sind Sporenlager, keine Krankheit.

Wuchs und Größe

Er wächst horstig, trichterförmig und langsam, 30 bis 50 cm hoch und 30 bis 40 cm breit. Die volle Größe erreicht er in zwei bis drei Jahren. Wir liefern ihn als junge, belaubte Pflanze im 11 × 11 cm Topf (1 Liter). Der Hirschzungenfarn ist heimisch und geschützt – unsere Pflanzen stammen aus Gärtnereikultur.

Verwendung

Am Fuß schattiger Mauern, vor Nordwänden, am Gehölzrand und in Gefäßen ab etwa 25 cm Durchmesser im schattigen Innenhof.

Standort, Boden und Pflege

Der Hirschzungenfarn steht halbschattig bis schattig, auch im tiefen Schatten, in humosem, durchlässigem, frischem bis feuchtem Boden ohne Staunässe. Kalk verträgt er gut. Mittagssonne verbrennt die Wedel.

Im März schneiden Sie die alten Wedel bodennah ab, ab April rollen die neuen aus. Im Beet braucht er keinen Winterschutz, bei Kahlfrost hilft eine lockere Laubdecke.

Hirschzungenfarn kombinieren

Die zungenförmigen Blätter setzen einen Kontrast zu gefiederten Farnen wie Goldschuppenfarn und Filigranfarn. Im Schatten passen Funkien und Elfenblumen dazu. Alle Farne finden Sie unter Farne.

Häufige Fragen zum Hirschzungenfarn

Verträgt er Kalk?

Ja, er wächst gut in kalkhaltigem, humosem Boden und auch an Natursteinmauern.

Bleibt er im Winter grün?

Er ist wintergrün: Die Wedel bleiben über den Winter stehen und werden im Frühjahr durch neue ersetzt. Bei Kahlfrost können sie braun werden, das schadet der Pflanze nicht.

Wann schneidet man ihn?

Im März die alten Wedel bodennah abschneiden, bevor die neuen ausrollen.

Kann ich ihn im Kübel halten?

Ja, in Gefäßen ab etwa 25 cm Durchmesser an einem schattigen Platz. Im Winter vor Durchfrieren schützen.