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Stauden für sonnige Standorte

Stauden für sonnige Standorte

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Sonne ist nicht gleich Sonne: Manche Stauden wollen den ganzen Tag volles Licht, andere vertragen auch ein paar Stunden Schatten. Nur für sonnige bis vollsonnige Lagen ausgewiesen sind in dieser Auswahl unter anderem Thymian, Lavendel, Edeldistel, Fackellilie, Mittagsblume, Scheinsonnenhut und Steppensalbei. Die meisten anderen Sorten, etwa Storchschnabel, Nelkenwurz und Polster-Phlox, sind sonnig bis halbschattig ausgewiesen; sie gehen auch dort, wo die Sonne nur einen halben Tag steht.

Welche Staude passt in Ihr sonniges Beet?

Polster und Teppiche bis etwa 15 cm

Ganz vorn an Weg, Mauer oder Kiesfläche stehen die flachen Arten. Der Polsterthymian wird 2 bis 5 cm hoch, etwa 'Red Carpet'. Die Mittagsblume bildet 10 bis 15 cm hohe, sukkulente Teppiche und blüht von April bis Oktober, zum Beispiel 'Jewel of Desert Opal' oder als Kollektion mit vier Sorten. Der Polster-Phlox ist immergrün, wird 10 bis 15 cm hoch und blüht von April bis Juni, etwa 'White Delight'. Ebenfalls niedrig bleiben das Edelweiß 'Alpina White', die Andenpolster, die Stachelnüsschen und der Aschgraue Storchschnabel 'Ballerina'.

Mittlere Höhe: 20 bis 60 cm

Hier liegt der größte Teil der Auswahl. Der Blut-Storchschnabel wird 20 bis 30 cm hoch und blüht von Mai bis September, etwa 'Max Frei'; 'Rozanne' wird 40 bis 60 cm hoch und blüht von Juni bis Oktober. Die Nelkenwurz bringt Orange und Rot ins Beet, etwa 'Totally Tangerine' mit Blüte von Mai bis Oktober. Steppensalbei wie 'Ostfriesland' und Lavendel wie 'Hidcote Blue' bleiben zwischen 20 und 60 cm. Dazu kommen die Fackellilien der Popsicle-Reihe, etwa 'Lemon Popsicle', der kompakte Zierlauch 'Little Sapphire', die Edeldistel 'Blue Hobbit' und die Feuernelke 'Burning Heart'.

Hoch ab 60 cm

Für die hintere Reihe eignen sich der Scheinsonnenhut mit 40 bis 100 cm, etwa 'Cheyenne Spirit', die Prachtkerze mit 60 bis 100 cm und Blüte von Juni bis Oktober, etwa 'Whirling Butterflies', und der Sonnenhut 'Goldsturm'. Am höchsten werden der Zierlauch 'Gladiator' mit 100 bis 120 cm, die Mittelmeer-Wolfsmilch mit bis zu 150 cm und die Katzenminze 'Six Hills Giant' mit 70 bis 90 cm. Auch der Rhabarber steht hier; er wird 80 bis 120 cm hoch.

Standort, Boden und Pflege

Die vollsonnigen Arten wollen einen durchlässigen Boden ohne Staunässe. Thymian braucht ihn mager und sandig bis steinig, die Edeldistel sandig bis kiesig, Lavendel sandig und kalkhaltig. Scheinsonnenhut und Steppensalbei vertragen nährstoffreicheren Gartenboden. Der Rhabarber ist die Ausnahme: Er braucht tiefgründigen, nährstoffreichen und feuchten Boden. Bis die Pflanzen eingewurzelt sind, gießen Sie regelmäßig. Danach brauchen die meisten Sorten nur noch in langen Trockenzeiten Wasser.

Achtung: Der Milchsaft der Wolfsmilch ist giftig und kann die Haut reizen. Der Bubikopf ist nicht zum Verzehr geeignet; sein Milchsaft kann Haut und Schleimhäute reizen.

Stauden für die Sonne kombinieren

Ein Sonnenbeet wirkt geschlossen, wenn alle drei Höhen vertreten sind: vorn Polster, in der Mitte Storchschnabel, Salbei und Lavendel, hinten Sonnenhut, Prachtkerze und Zierlauch. Fertig zusammengestellt gibt es das Bienenbeet-Set, das Kiesbeet-Set und das Vorgarten-Set, außerdem die Sommerstauden-Kollektion und die Salbei-Kollektion. Alle Sorten einer Gattung finden Sie unter Storchschnabel, Nelkenwurz, Scheinsonnenhut, Zierlauch, Lavendel, Fackellilie, Salbei, Polster-Phlox, Teppich-Thymian, Mittagsblume, Prachtkerze und Wolfsmilch. Wenn der Boden im Sommer stark austrocknet, sehen Sie sich auch trockenheitsverträgliche Stauden und den Kiesgarten an.

Häufige Fragen zu Stauden für die Sonne

Welche Stauden vertragen volle Mittagssonne?

Am sichersten die Arten, die nur für sonnige bis vollsonnige Lagen ausgewiesen sind: Polsterthymian, Lavendel, Edeldistel, Fackellilie, Mittagsblume, Scheinsonnenhut, Steppensalbei und Prachtkerze.

Welche Sonnenstauden blühen am längsten?

Die Mittagsblume blüht von April bis Oktober, die Prachtkerze und Storchschnabel 'Rozanne' von Juni bis Oktober, die Nelkenwurz 'Totally Tangerine' und der Blut-Storchschnabel 'Dylis' von Mai bis Oktober.

Müssen Stauden in der Sonne oft gegossen werden?

Im ersten Jahr ja, bis sie eingewurzelt sind. Danach brauchen die meisten Sorten dieser Auswahl nur in langen Trockenzeiten Wasser. Der Rhabarber braucht dauerhaft feuchten Boden.

Welche Sonnenstauden bleiben im Winter grün?

Polster-Phlox, Polsterthymian und mehrere Wolfsmilch-Arten wie die Mittelmeer-Wolfsmilch sind als immergrün ausgewiesen. Mehr Auswahl finden Sie unter immergrüne Stauden.