










Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant' / Hohe Katzenminze
Versand mit DHL: 6,90 € – versandkostenfrei ab 100 €
Frische Gärtnerqualität direkt vom Feld – Staudenbetrieb in 3. Generation
PayPal · Klarna · Apple Pay · Google Pay · Kreditkarte · Vorkasse
Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant' – Die große Katzenminze mit lavendelblauen Blütenwolken für sonnige Beete
Produktbeschreibung
Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant' ist die hohe Schwester unter den Katzenminzen. Während die bekannten Sorten bei 25 bis 40 cm bleiben, wächst diese auf 70 bis 90 cm heran und bildet breite, überhängende Büsche, die im Juni regelrecht in Blüte explodieren. Über graugrünem, klein gezähntem und aromatisch duftendem Laub stehen dann unzählige lockere Ähren in Lavendelblau bis Violettblau – aus der Entfernung wirkt der Horst wie eine blaue Wolke.
Die Blüte läuft von Juni bis September. Wird die Pflanze nach der Hauptblüte kräftig zurückgeschnitten, treibt sie zuverlässig durch und blüht ein zweites Mal bis in den Herbst. In dieser Zeit ist sie eine der ergiebigsten Bienenweiden im Beet – Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge sind über Wochen darauf unterwegs.
Dazu kommt ihre Genügsamkeit: 'Six Hills Giant' ist trockenheitsverträglich, kalkverträglich und sehr gut winterhart. Sie kommt mit magerem, durchlässigem Boden besser zurecht als mit einem gut gedüngten – und ist damit die klassische Wahl für Kiesgärten, Rosenbeete und breite Staudenpflanzungen. Der Sortenname geht auf die englische Six Hills Nursery zurück.
Vorteile von Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant'
Deutlich größer als andere Katzenminzen: 70 bis 90 cm hoch und ebenso breit – sie füllt Fläche, statt sie nur einzufassen.
Sehr lange Blütezeit: Juni bis September, mit zuverlässiger Nachblüte nach dem Rückschnitt.
Ergiebige Bienenweide: Über Wochen Nektar für Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge.
Samt sich nicht aus: Die Sorte ist steril – sie bleibt, wo sie gepflanzt wurde.
Genügsam und robust: Trockenheits- und kalkverträglich, sehr gut winterhart, geringer Pflegeaufwand.
Merkmale und Eigenschaften
Botanischer Name: Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant'
Deutscher Name: Hohe Katzenminze, Garten-Katzenminze
Wuchsform: Buschig, breit ausladend, überhängend
Topfgröße: 9 × 9 cm (0,5 Liter)
Höhe: 70–90 cm
Breite: 60–90 cm
Blattfarbe: Graugrün, klein gezähnt, aromatisch duftend
Blütenfarbe: Lavendelblau bis Violettblau
Blütezeit: Juni – September
Standort: Sonnig, Halbschatten wird toleriert
Boden: Durchlässig, mager bis normal, trocken bis frisch, kalkverträglich
Pflanzabstand: 50 cm, ca. 4 Pflanzen pro m² – für eine rasch geschlossene Fläche enger setzen
Winterhärte: Sehr gut winterhart, Winterhärtezone Z4
Pflegeaufwand: Gering
Besonderheiten: Duftend, steril, trockenheitsverträglich, ungiftig, Bienenweide, klassischer Rosenbegleiter
Pflegehinweise
Standort: Volle Sonne. Je sonniger und magerer der Platz, desto standfester bleibt der Horst und desto intensiver wird die Blütenfarbe.
Boden: Durchlässig muss er sein, nährstoffreich nicht. Schwere, staunasse Böden vor der Pflanzung mit Sand oder Splitt auflockern. Kalk verträgt sie ohne Weiteres.
Bewässerung: In den ersten Wochen nach der Pflanzung regelmäßig wässern. Danach übersteht sie längere Trockenphasen ohne Schaden – sie ist eine der zuverlässigsten Stauden für heiße, trockene Sommer.
Düngung: Zurückhaltend. Eine Kompostgabe im Frühjahr genügt. Zu viel Stickstoff macht die Triebe weich, dann fällt der Horst nach einem Gewitter auseinander.
Rückschnitt: Der wichtigste Handgriff bei dieser Sorte. Direkt nach der Hauptblüte um etwa die Hälfte zurückschneiden – die Pflanze treibt frisch durch und blüht ein zweites Mal. Der endgültige Rückschnitt handbreit über dem Boden erfolgt erst im ausgehenden März; die alten Stängel schützen den Wurzelstock über den Winter und bieten Insekten Quartier.
Winterhärte: Sehr gut winterhart, ein Winterschutz ist im Freiland nicht nötig.
Gestaltungstipps und Verwendung
Rosenbegleitung: Der Klassiker. Das graugrüne Laub kaschiert kahle Rosenfüße, das Blau steht zu jedem Rosenton.
Kiesgarten: Zwischen Gräsern und Polsterstauden auf mineralischem, durchlässigem Untergrund.
Breite Beetflächen: In Gruppen zu drei bis fünf Pflanzen – durch die Größe trägt sie ein Beet allein.
Wegränder und Einfassungen: Überhängend über Kanten gepflanzt, wo sie beim Vorbeigehen ihren Duft abgibt.
Naturgarten und Bienenweide: Eine der ergiebigsten Nektarquellen des Sommers.
Straßen- und Verkehrsbegleitgrün: Robust genug für Standorte, die im Sommer heiß und trocken werden.
Pflanzpartner
Klassisch und immer richtig ist die Kombination mit Rosen. Im Staudenbeet passen Salvia nemorosa, Achillea, Perovskia und Echinacea dazu, unter den Gräsern Stipa, Calamagrostis und Festuca glauca. Das Lavendelblau vermittelt zwischen warmen Gelb- und Orangetönen und kühlem Weiß, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Besondere Eigenschaften
Größe: Die höchste und breiteste der gängigen Garten-Katzenminzen.
Steril: Sie setzt keine keimfähigen Samen an und breitet sich nicht über Aussaat aus.
Duftend: Das Laub verströmt bei Berührung einen würzig-frischen Duft.
Trockenheitsverträglich: Übersteht heiße Sommer ohne zusätzliche Bewässerung.
Ungiftig: Unbedenklich in Gärten mit Kindern und Haustieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
1. Wie groß wird 'Six Hills Giant' wirklich?
Sie erreicht 70 bis 90 cm Höhe und wird ähnlich breit. Damit ist sie deutlich größer als die verbreiteten Katzenminzen wie 'Walker's Low' oder die Zwergsorten, die bei 25 bis 40 cm bleiben. Planen Sie ihr entsprechend Platz ein.
2. Blüht sie nach dem Rückschnitt noch einmal?
Ja, und zwar sehr zuverlässig. Ein kräftiger Rückschnitt um etwa die Hälfte direkt nach der Hauptblüte bringt eine zweite Blüte bis in den Herbst.
3. Samt sie sich im Beet aus?
Nein. Die Sorte ist steril und bildet keine keimfähigen Samen – sie bleibt dort, wo sie gepflanzt wurde.
4. Zieht sie Katzen an?
Weniger stark als die Echte Katzenminze (Nepeta cataria), aber einzelne Katzen zeigen durchaus Interesse. Im Zweifel die Jungpflanze im ersten Jahr mit einem Zweiggitter schützen, bis sie eingewachsen ist.
5. Wie viele Pflanzen brauche ich pro Quadratmeter?
Bei 50 cm Abstand rund 4 Pflanzen je m². Wer schneller eine geschlossene Fläche will, setzt enger; einzeln gestellt braucht ein ausgewachsener Horst dagegen fast einen ganzen Quadratmeter.
Fazit
Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant' ist die Katzenminze für alle, denen die üblichen Sorten zu klein sind. Sie bringt Volumen ins Beet, blüht von Juni bis September, duftet, ernährt über Wochen Bienen und Hummeln – und verlangt dafür fast nichts außer Sonne, durchlässigem Boden und einem beherzten Rückschnitt nach der Hauptblüte.
Als Rosenbegleiter, im Kiesgarten oder in breiten Staudenpflanzungen ist sie eine pflegeleichte Staude mit großer Wirkung – und eine der sichersten Empfehlungen für heiße, trockene Standorte.
Optionen auswählen
Diese Sorte
BienenweideNepeta × faassenii 'Six Hills Giant' – Hohe Katzenminze
Die kräftigste der Garten-Katzenminzen: ein breiter, aufrecht überhängender Horst mit graugrünem, aromatisch duftendem Laub und lavendelblauen Blütenähren von Juni bis September. Sie ist steril, sät sich also nicht aus, und kommt mit magerem, durchlässigem Boden und voller Sonne am besten zurecht.

Größe und Wuchs
Die größte der Garten-Katzenminzen
'Six Hills Giant' ist die kräftigste Sorte der Gruppe. Wo die kleinen Faassen-Katzenminzen bei 30 cm aufhören, steht diese hier 70 bis 90 cm hoch und wird ebenso breit – ein einzelner Horst füllt nach zwei, drei Jahren gut einen halben Quadratmeter.
Der Wuchs ist aufrecht und öffnet sich zur Blüte nach außen. Das Laub ist graugrün, klein, gezähnt und duftet beim Anfassen deutlich aromatisch. Es bleibt den ganzen Sommer sauber und ansehnlich, auch wenn es lange nicht regnet.
- 70 – 90 cm hoch und 60 – 90 cm breit – deutlich größer als die üblichen Faassen-Sorten
- Aufrecht wachsender Horst, der sich zur Blüte nach außen öffnet
- Graugrünes, aromatisch duftendes Laub, das den ganzen Sommer hält
- Steril: sie setzt keinen Samen an und sät sich deshalb nicht im Beet aus
Der Rückschnitt-Trick
Zweimal blühen in einer Saison
Eine Katzenminze, die nach der Blüte auseinanderfällt, ist keine schlechte Pflanze – sie wartet nur auf die Schere.
Nach der Hauptblüte schneiden
Wenn Ende Juli oder Anfang August die ersten Ähren ausgeblüht sind und der Horst innen kahl wird: den ganzen Busch um etwa ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen. Beherzt, nicht zaghaft – eine Heckenschere ist dafür das richtige Werkzeug.
Einmal durchdringend wässern
Der Schnitt kostet Kraft. Ein gründlicher Guss danach bringt den Neuaustrieb zügig in Gang. Gedüngt wird nicht – das ist bei dieser Staude der häufigste Fehler.
Zweiter Flor ab Ende August
Nach zwei bis drei Wochen steht ein frischer, kompakter Horst da, der noch einmal aufblüht und bis in den Oktober durchhält. Das ist der eigentliche Grund, warum diese Sorte so lange gut aussieht.
Im Herbst wird nicht geschnitten. Die Stängel bleiben über den Winter stehen und kommen erst im Februar oder März bodennah weg, kurz bevor der neue Austrieb kommt.

Vier Monate Betrieb
Von Juni bis September ist etwas los
Katzenminze ist eine der verlässlichsten Nektarquellen im Sommerbeet. Sie blüht nicht in einem kurzen Schub, sondern über Monate, und überbrückt damit genau die Zeit, in der viele Frühjahrsblüher schon durch sind.
Wer nach dem ersten Flor zurückschneidet, verlängert das Angebot bis in den Oktober – und das ist für spät fliegende Hummelköniginnen die entscheidende Zeit.
- Blüht durchgehend von Juni bis September, mit Rückschnitt bis in den Oktober
- Lippenblüten, an die Hummeln und Bienen gut herankommen
- Auch Schmetterlinge und Schwebfliegen gehen an die Blütenähren
- Die hohlen Stängel dienen über Winter als Quartier, wenn man sie stehen lässt

Die wichtigste Regel
Mager gepflanzt bleibt sie standfest
Fast jede Klage über Katzenminze lautet gleich: „Sie fällt auseinander.“ Die Ursache ist so gut wie immer dieselbe – zu viel des Guten. Auf frisch gedüngtem, feuchtem Gartenboden treibt sie weich und lang, und dann trägt der Stängel die eigene Blüte nicht mehr.
Auf magerem, durchlässigem Boden in voller Sonne wächst sie kürzer, fester und dichter. Der Kiesgarten ist für sie kein Notbehelf, sondern der beste Platz, den man ihr geben kann.
- Kein Dünger – weder beim Pflanzen noch später
- Durchlässiger Boden, gern sandig, steinig oder kiesig; Staunässe verträgt sie nicht
- Volle Sonne. Im Halbschatten blüht sie dünner und wird weicher
- Fällt sie doch auseinander: zurückschneiden statt stützen – Stäbe helfen hier nichts
Ehrlich gesagt
Wo 'Six Hills Giant' gut steht – und wo nicht
Sie ist anspruchslos, aber nicht beliebig. Die rechte Spalte ist uns wichtiger als die linke.
Ja, hier fühlt sie sich wohl
- Sonnige Beete mit durchlässigem, eher magerem Boden
- Kies-, Stein- und Präriegärten
- Als Unterpflanzung von Rosen – der Klassiker
- Weg- und Beetränder, über die sie hängen darf
- Trockene Hanglagen und Böschungen
- Große Kübel und Tröge mit Drainage, ab etwa 15 Litern
Lieber nicht, hier wird es schwierig
- Schwerer, nasser Lehm ohne Drainage – Staunässe ist ihr größter Feind
- Schatten unter dichten Gehölzen
- Frisch gedüngte, nahrhafte Rabatten – dort wird sie weich und kippt
- Kleine Balkonkästen: für 70 bis 90 cm ist dort kein Platz
- Pflanzungen, die den ganzen Sommer ohne Schere auskommen sollen
- Gärten, in denen Katzen unterwegs sind – sie legen sich gern hinein
Wenn der Boden schwer ist, muss das kein Ausschluss sein: eine Handvoll Sand oder feiner Splitt ins Pflanzloch und eine leicht erhöhte Pflanzung lösen das Problem in den meisten Gärten.

Herbst und Winter
Die Stängel bleiben stehen
Der letzte Flor hält bis in den Oktober. Danach lohnt es sich, die Schere liegen zu lassen: Die abgeblühten Stängel bleiben den Winter über stehen und tragen Raureif, das Beet ist auch im Januar nicht leer.
Für die Pflanze selbst ist das ebenfalls der bessere Weg. Das alte Gerüst schützt den Wurzelhals, und die hohlen Stängel sind ein Winterquartier. Geschnitten wird erst, wenn im Februar oder März der neue Austrieb sichtbar wird – dann bodennah, eine Handbreit über der Erde.
- Winterhärtezone Z4 – winterhart in ganz Deutschland, ohne Schutz
- Abgeblühte Stängel über Winter stehen lassen: Struktur im Beet und Schutz für den Horst
- Rückschnitt bodennah im Februar oder März, kurz vor dem Neuaustrieb
- Im Kübel den Topf an eine Hauswand stellen und vor Dauernässe schützen
Wohin damit
Vier Plätze, an denen sie sich bewährt
In der Fläche rechnet man 50 cm Abstand, also rund vier Pflanzen je Quadratmeter. Als Solitär braucht sie nach zwei Jahren fast einen halben Quadratmeter für sich allein.

Unter Rosen
Der Klassiker
Deckt die verkahlenden Rosenfüße ab, und das Lavendelblau steht zu fast jedem Rosenton. Gleiche Ansprüche an Sonne und Boden.

Im Kiesgarten
Ihr bester Platz
Mager, durchlässig, sonnig – genau dort wächst sie am festesten. Gute Partner sind Blauschwingel, Sedum und Salbei.

Am Wegrand
Kanten weich machen
Sie darf über Natursteine und Beetkanten hängen. Beim Vorbeigehen streift man das Laub und riecht es sofort.

Im Naturgarten
Nektar über Monate
Zusammen mit Frauenmantel, Schafgarbe und Gräsern zu einer Pflanzung, die von Juni bis Oktober Nahrung bietet.
Alle Daten auf einen Blick
Der Steckbrief
Die Angaben gelten für einen sonnigen Standort auf durchlässigem Boden. Im Halbschatten bleibt sie etwas niedriger und blüht dünner.
- Botanischer Name
- Nepeta × faassenii 'Six Hills Giant'
- Deutscher Name
- Hohe Katzenminze, Blauminze
- Familie
- Lippenblütler (Lamiaceae)
- Wuchshöhe
- 70 – 90 cm
- Wuchsbreite
- 60 – 90 cm
- Blütezeit
- Juni – September, nach Rückschnitt bis Oktober
- Blütenfarbe
- lavendelblau bis violettblau
- Laub
- graugrün, klein, aromatisch duftend, sommergrün
- Standort
- volle Sonne bis lichter Halbschatten
- Boden
- durchlässig, eher mager, keine Staunässe
- Pflanzabstand
- 50 cm, rund 4 Pflanzen je m²
- Winterhärte
- Zone Z4, voll winterhart
- Besonderheit
- steril – keine Selbstaussaat
- Topfgröße
- 9 × 9 cm (0,5 Liter)
- Verwendung
- Beet, Kiesgarten, Wegrand, Rosenbegleiter, Kübel
Das Gartenjahr
Wann pflanzen, wann schneiden, wann blüht sie?
Kräftige Farbe heißt Hauptzeit, blasse Farbe heißt: geht auch.
Gepflanzt werden kann sie das ganze Jahr, solange der Boden nicht gefroren ist. Frühjahr und Frühherbst sind am angenehmsten, weil dann weniger gegossen werden muss.

Aus eigener Anzucht
Was in der Kiste ankommt
Wir ziehen unsere Stauden selbst – ein Staudenbetrieb in dritter Generation. Was Sie bekommen, ist eine kräftig durchwurzelte Jungpflanze im 9 × 9 cm Topf, kein blühendes Schaustück, sondern eine Pflanze, die im Beet loslegt.
Je nach Jahreszeit kommt sie mit Blüte oder frisch zurückgeschnitten an. Beides ist richtig: Entscheidend ist der Ballen, nicht der Aufbau über der Erde.
- 9 × 9 cm Topf, rund 0,5 Liter – gut durchwurzelt, aber nicht vertopft
- Aus eigener Anzucht in Nordrhein-Westfalen, nicht zugekauft
- Vor dem Pflanzen den Ballen wässern, bis keine Blasen mehr aufsteigen
- So tief setzen, wie sie im Topf stand, angießen – und danach mager halten
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden zur Katzenminze fragen
Wie groß wird 'Six Hills Giant' wirklich?
70 bis 90 cm hoch und ebenso breit, im dritten Standjahr eher am oberen Ende. Sie ist damit deutlich größer als die verbreiteten kleinen Faassen-Katzenminzen, die bei 25 bis 40 cm bleiben. Auf nahrhaftem Boden wird sie noch höher – aber auch weicher.
Warum fällt meine Katzenminze in der Mitte auseinander?
Fast immer, weil sie zu gut versorgt wird: zu viel Dünger, zu viel Feuchtigkeit, zu wenig Sonne. Dann wachsen die Triebe lang und weich und tragen die eigene Blüte nicht. Der Ausweg ist nicht Stützen, sondern Schneiden – nach der Hauptblüte um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen, dann steht sie wieder.
Wann und wie schneide ich zurück?
Zweimal. Ende Juli oder Anfang August, wenn die erste Blüte durch ist, den ganzen Horst um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen – daraufhin kommt der zweite Flor. Und im Februar oder März, kurz vor dem Neuaustrieb, bodennah eine Handbreit über der Erde. Im Herbst bleibt die Schere weg.
Sät sie sich aus?
Nein. 'Six Hills Giant' ist eine sterile Hybride und setzt keinen keimfähigen Samen an. Sie bleibt dort, wo Sie sie gepflanzt haben, und läuft nicht durchs Beet – anders als die echte Nepeta cataria.
Zieht sie Katzen an?
Manche, nicht alle. Der Wirkstoff, auf den Katzen ansprechen, steckt in dieser Art deutlich schwächer drin als in der echten Katzenminze Nepeta cataria. Trotzdem gibt es Katzen, die sich mit Begeisterung hineinlegen. Wo das ein Thema ist, hilft ein paar Zweige Reisig über der jungen Pflanze im ersten Jahr.
Verträgt sie Trockenheit?
Ja, sobald sie eingewachsen ist. Sie stammt aus trockenwarmen Lagen und kommt im Sommer ohne Gießen aus, wenn der Standort passt. Im ersten Jahr nach der Pflanzung braucht sie regelmäßig Wasser – danach nur noch in längeren Dürreperioden.
Wie viele Pflanzen brauche ich pro Quadratmeter?
Rund vier Stück bei 50 cm Abstand. Wer schneller eine geschlossene Fläche will, setzt fünf bis sechs. Als einzelne Pflanze im Beet rechnen Sie mit etwa einem halben Quadratmeter, den sie nach zwei bis drei Jahren für sich beansprucht.
Passt sie in einen Kübel?
Ja, wenn der Kübel groß genug ist: ab etwa 15 Litern, mit Abzugsloch und einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton. Substrat mager halten, gern mit Sand gemischt. Im Winter den Topf an die Hauswand stellen und vor Dauernässe schützen – nicht die Kälte macht ihr im Kübel zu schaffen, sondern nasse Füße.


