Schattengras heißt in dieser Auswahl: Halbschatten bis lichter Schatten, nicht die dunkelste Ecke. Japan-Berggras, Japan-Seggen und Marbel sind halbschattig bis schattig ausgewiesen. Neuseeland-Seggen und Rasen-Schmiele wachsen sonnig bis halbschattig, sie brauchen also zumindest ein paar Stunden Licht. Gemeinsam ist fast allen ein humoser Boden, der nicht austrocknet.
Welches Schattengras passt?
Halbschatten bis Schatten: Japan-Berggras
Das Japanische Berggras wächst sanft überhängend, wird 30 bis 50 cm hoch und färbt sich im Herbst. Die Art ist frischgrün und wird im Herbst goldgelb bis kupfer-bronze, es gibt sie auch im XXL-Topf mit 5 Litern. Goldgelbes Laub haben 'All Gold', 'Aureola' mit grünen Streifen und 'Sunny Delight' mit orangefarbenen Tönen im Herbst. 'Naomi' färbt sich im Herbst tief purpurrot, 'Nicolas' orange bis kupferrot.
Halbschatten bis Schatten: Japan-Seggen und Marbel
Die Japan-Seggen bilden 30 bis 40 cm hohe Horste und sind bis −25 °C winterhart: dunkelgrün glänzend 'Irish Green' und 'JS Greenwell', mit weißen Rändern 'Ice Dance' und 'Everest', mit vanillefarbenen Streifen 'Vanilla Ice', goldgelb mit grünem Rand 'Evergold'. Blaugrau ist 'Bunny Blue', gelbgrün gestreift die niedrigere 'Island Brocade'. Die Riesen-Segge wird 80 bis 120 cm hoch, trägt von Mai bis Juli lange, hängende Ähren und braucht feuchten Boden.
Die Marbel sind immergrün: Die Schnee-Marbel wird 30 bis 50 cm hoch und blüht von Juni bis August weiß, die Wald-Marbel hat breite, glänzend grüne Blätter. Die Behaarte Hainsimse 'Igel' bleibt mit 10 bis 20 cm flach. Wald-Marbel und Hainsimse sind für die Unterpflanzung von Gehölzen ausgewiesen.
Sonne bis Halbschatten: Neuseeland-Seggen und Rasen-Schmiele
Diese Gräser brauchen etwas mehr Licht. Die Neuseeland-Seggen wirken über ihr farbiges Laub: 'Amazon Mist' silbrig-grün, 'Bronco' und 'Bronzita' bronze, 'Firefox' rotbraun, 'Prairie Fire' grün mit kupfer-orangen Spitzen, 'Phoenix Green' frischgrün. Die Rasen-Schmiele 'Tauträger' wird 60 bis 120 cm hoch und trägt von Juni bis Oktober silberne bis goldene Blütenrispen.
Standort, Boden und Pflege
Die meisten Schattengräser wollen einen humosen, durchlässigen Boden, der frisch bis mäßig feucht bleibt. Japan-Berggras und Riesen-Segge mögen es eher feucht, die Neuseeland-Seggen vertragen auch trockenere Phasen. Die Schnee-Marbel kommt laut Merkmalen mit frischem bis mäßig trockenem Boden zurecht.
Die meisten Sorten sind bis −20 oder −25 °C winterhart. 'Amazon Mist', 'Bronco', 'Bronzita' und 'Prairie Fire' nur bis etwa −15 °C.
Schattengräser kombinieren
Im Schatten trägt das Blatt: goldgelbes Berggras neben dunkelgrüner Segge, weiß gerandete Segge neben glänzender Wald-Marbel. Alle Sorten einer Gattung finden Sie unter Japanisches Berggras, Seggen, Marbel und Schmiele. Stauden für dieselben Plätze finden Sie unter Stauden für den Schatten, flächige Pflanzen unter Bodendecker für den Schatten.
Häufige Fragen zu Schattengräsern
Welches Gras passt unter Bäume?
Am ehesten die Marbel: Wald-Marbel und Behaarte Hainsimse sind für die Unterpflanzung von Gehölzen ausgewiesen, die Schnee-Marbel verträgt auch mäßig trockenen Boden.
Welche bleiben im Winter grün?
Laut den Merkmalen immergrün sind die drei Marbel und die Segge 'Bunny Blue'.
Welche färben sich im Herbst?
Vor allem das Japanische Berggras: 'Naomi' purpurrot, 'Nicolas' orange bis kupferrot, die Art goldgelb bis kupfer-bronze.
Welches wird am höchsten?
Die Riesen-Segge mit 80 bis 120 cm und die Rasen-Schmiele 'Tauträger' mit 60 bis 120 cm.





















































