








2 x Cortaderia selloana Mix - Strahlendes Weiß und sanftes Rosé im perfekten Duo
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2 x Cortaderia selloana - Weißes und Rosa Pampasgras im Set
Produktbeschreibung
Zwei Pampasgräser, zwei Farben, ein Set: Cortaderia selloana 'White' mit schneeweißen und Cortaderia selloana 'Rosea' mit zartrosa Federwedeln. Beide werden 200 bis 250 cm hoch und bilden dichte, aufrechte Horste, über denen ab August die federartigen Wedel stehen. Nebeneinander gesetzt ergibt sich der Kontrast, der bei einer einzelnen Pflanze nicht zustande kommt - und der ist der eigentliche Grund für dieses Set.
Die beiden sind gleich groß, gleich breit und brauchen dieselbe Pflege. Der einzige Unterschied ist die Farbe der Wedel.
Ein Wort zur Farbe, bevor Sie bestellen. Im Netz kursieren Bilder von Pampasgras in kräftigem Pink. Die sind nachbearbeitet, so etwas gibt es als winterharte Gartenpflanze nicht. Unsere Ware ist vegetativ vermehrt, der Rosé-Ton von 'Rosea' ist deshalb sortenecht und verlässlich. Aber er ist zart: ein heller Cremeton mit einem warmen Rosahauch. 'White' bleibt über die ganze Blütezeit schneeweiß mit silbrigem Schimmer.
Und damit es keine Enttäuschung gibt. Sie erhalten zwei kräftige Jungpflanzen, keine blühenden Exemplare. Pampasgras blüht in den ersten Standjahren noch nicht. Die ersten Wedel kommen in der Regel im zweiten bis dritten Standjahr, die volle Größe danach. Das erste Jahr gehört den Wurzeln.
Steckbrief
Im Set enthalten: je 1 x Cortaderia selloana 'White' und 'Rosea'
Topfgröße: 11 x 11 cm, 1 Liter Substrat, je Pflanze
Höhe mit Wedeln: 200 bis 250 cm
Höhe des Laubs: 100 bis 150 cm
Breite: 150 bis 200 cm je Pflanze
Wuchsform: aufrecht, horstbildend, ohne Ausläufer
Blütenfarbe: schneeweiß und zartrosa
Blütezeit: August bis Oktober
Erste Blüte: ab dem zweiten bis dritten Standjahr
Standort: vollsonnig
Boden: durchlässig, humos, keine Staunässe
Winterhärte: bis etwa -15 Grad C
Pflanzabstand: mindestens 100 cm, auch zwischen den beiden
Vermehrung: vegetativ, also sortenecht
Standort und Boden
Beide vollsonnig pflanzen. Im Halbschatten wächst das Laub, die Blütenwedel bleiben aber aus - das ist nach dem zu engen Pflanzabstand der zweithäufigste Fehler. Der Boden soll durchlässig und humos sein. Nicht der Frost bringt Pampasgras um, sondern Wasser im Herzen des Horstes: Staunässe ist der einzige echte Ausschlussgrund, im Winter mehr noch als im Sommer. Auf schwerem Boden hilft es, großzügig Sand und Splitt einzuarbeiten oder den Horst leicht erhöht zu setzen.
Pflege über das Jahr
Anwachsen:
In den ersten Wochen regelmäßig gießen, im ersten Sommer bei längerer Trockenheit nachhelfen. Ab dem zweiten Standjahr kommen beide allein zurecht.
Herbst:
Das Laub locker zusammenbinden, es schützt das Herz des Horstes vor Nässe. Im Herbst nicht schneiden.
Rückschnitt:
Erst im Februar oder März, auf etwa 20 cm über dem Boden. Die Blattränder sind scharf wie eine Säge, deshalb Handschuhe und lange Ärmel anziehen.
Düngung:
Brauchen beide kaum. Eine Handvoll Kompost im Frühjahr reicht.
Wohin mit den beiden
Als Paar im Rasen: mit mindestens einem Meter Abstand zueinander, dann kommt der Farbkontrast zur Geltung und keine nimmt der anderen Platz.
Kiesgarten: mit Lavendel, Perovskia und Federgras. Magerer Boden und volle Sonne sind genau das, was beide wollen.
Sichtschutzreihe ab dem dritten Standjahr: abwechselnd weiß und rosé, mit 100 bis 150 cm Abstand. In den ersten beiden Jahren steht die Reihe noch nicht dicht.
Trockendeko: die Wedel im September schneiden, solange sie frisch aufgegangen sind, kopfüber trocknen. Weiß und Rosé gemischt in der Bodenvase halten sie jahrelang.
Der 1-Liter-Topf
Beide Pflanzen kommen im eckigen 11 x 11 cm Topf mit je einem Liter Substrat. Handelsüblich sind 9 x 9 cm Töpfe mit etwa einem halben Liter. Der doppelte Wurzelraum bedeutet einen kräftigeren Ballen und ein schnelleres Anwachsen im ersten Sommer, und das fällt gerade bei einem Gras ins Gewicht, das im ersten Jahr vor allem Wurzeln bildet.
Häufige Fragen
Wie unterschiedlich sind die beiden Farben wirklich?
Deutlich erkennbar, aber beide hell. 'White' ist schneeweiß mit silbrigem Schimmer, 'Rosea' hat denselben cremefarbenen Grundton mit einem warmen Rosahauch darüber. Nebeneinander sieht man den Unterschied sofort, einzeln betrachtet wirkt 'Rosea' eher zart als farbig.
Warum blühen meine Pflanzen im ersten Jahr nicht?
Weil sie zuerst wurzeln. Pampasgras braucht in der Regel zwei bis drei Standjahre bis zur ersten Blüte und weitere Jahre bis zur vollen Größe. Am besten im Frühjahr pflanzen, dann haben beide eine ganze Saison Vorlauf.
Wie viel Platz brauchen die beiden zusammen?
Jede wird 150 bis 200 cm breit, der Abstand zwischen ihnen soll mindestens 100 cm betragen. Rechnen Sie also mit rund vier Metern Beetbreite für das Paar.
Sind beide gleich winterhart?
Ja, beide bis etwa -15 Grad C. Wichtiger als die Kälte ist die Nässe: das Laub im Herbst locker zusammenbinden und in rauen Lagen den Fuß abdecken.
Kann ich sie in Kübel setzen?
Nur bedingt. Bei dieser Größe brauchen sie viel Gefäß, viel Wasser und Winterschutz für den Ballen. Für den Kübel ist 'Tiny Pampa' mit 60 bis 70 cm die bessere Wahl.
Aus unserer Gärtnerei
Staudengärtnerei Stauden Gänge in Goch am Niederrhein, Familienbetrieb seit 1963 in dritter Generation. Wir ziehen unsere Pflanzen selbst und schreiben auch dazu, was eine Pflanze nicht kann: Pampasgras blüht in den ersten Standjahren noch nicht, und das Rosé von 'Rosea' ist zart.
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Dieses Set
Zwei Sorten, je eine – vegetativ vermehrt und sortenecht2 × Cortaderia selloana – Weiß und Rosa im Set
Je eine Pflanze 'White' mit schneeweißen und 'Rosea' mit zartrosa Wedeln. Beide werden gleich groß: mit Wedeln 200 bis 250 Zentimeter, 150 bis 200 Zentimeter breit. Der einzige Unterschied ist die Farbe. Zwei Dinge sagen wir lieber vorher als hinterher: Der Rosaton ist ein zartes Altrosa, kein kräftiges Pink. Und geliefert werden Jungpflanzen von 20 bis 30 Zentimetern — die ersten Wedel kommen im zweiten bis dritten Standjahr.

Die zwei Farben
Schneeweiß und Zartrosa – und beide sind sortenecht
Der linke Horst blüht reinweiß, der rechte in einem zarten Altrosa mit silbrigem Schimmer. Das ist der ganze Unterschied zwischen den beiden Sorten — Größe, Blütezeit und Pflege sind identisch. Ein Wort zum Rosaton, bevor Sie bestellen: Im Netz kursieren Bilder von Pampasgras in kräftigem Pink. Die sind nachbearbeitet, so etwas gibt es als winterharte Gartenpflanze nicht. Weil beide Sorten vegetativ vermehrt sind — also aus Teilung, nicht aus Samen —, steht die Farbe fest, bevor die Pflanze in den Karton kommt. Aus Samen gezogenes Pampasgras blüht dagegen unvorhersehbar.
- Sie erhalten genau eine weiße und genau eine zartrosa Pflanze
- Vegetativ vermehrt, deshalb sortenecht — keine Sämlingsstreuung
- Der Rosaton ist ein zartes Altrosa, matt statt leuchtend
- Beide blühen zur selben Zeit, von August bis Oktober

Die Größe
Beide gleich groß – 200 bis 250 Zentimeter mit Wedeln
Die Sorten unterscheiden sich nur in der Farbe, nicht im Wuchs. Beide bilden einen dichten, aufrechten Horst ohne Ausläufer: das Laub 100 bis 150 Zentimeter hoch, mit den Wedeln 200 bis 250. In der Breite erreichen sie 150 bis 200 Zentimeter. Zwei ausgewachsene Horste nebeneinander brauchen also gut drei Meter Beetlänge — das ist der Punkt, an dem dieses Set vorher durchdacht sein will.
- Laub 100 bis 150 cm, mit Wedeln 200 bis 250 cm
- Je 150 bis 200 cm breit, deshalb mindestens 100 cm Abstand
- Aufrecht und horstbildend, keine Ausläufer im Beet
- Endgröße ab dem dritten bis vierten Standjahr
Was wann passiert
Vom 11er-Topf zu zwei blühenden Horsten
Der häufigste Grund für Enttäuschung ist keine schlechte Pflanze, sondern eine falsche Erwartung an das erste Jahr. Deshalb zeigen wir beides: was ankommt und was daraus wird. Beide Sorten brauchen dieselbe Zeit.
So kommen die beiden an
Zwei gut durchwurzelte Jungpflanzen im 11 × 11 cm-Topf mit je einem Liter Erde, etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch. Blütenwedel sind noch keine da, und in diesem Zustand sehen die beiden Sorten gleich aus. Das ist der normale Lieferzustand einer Staude in dieser Topfgröße und kein Mangel.
Erstes Standjahr
Beide wurzeln zuerst. Die Horste werden breiter und höher, bleiben aber deutlich unter der Endgröße, und Wedel kommen in aller Regel noch keine. Das erste Jahr gehört den Wurzeln. Wer im Frühjahr pflanzt, gibt ihnen eine ganze Saison Vorlauf.
Zweites bis drittes Standjahr
Jetzt kommen die ersten Wedel, ab August — links weiß, rechts zartrosa, und zwar bei beiden Sorten zur selben Zeit. Der volle Flor und die Endhöhe von 200 bis 250 Zentimetern folgen im dritten bis vierten Jahr.
Gießen ist in den ersten Wochen nötig und danach in längeren Trockenphasen des ersten Sommers. Ab dem zweiten Jahr kommt sie auf durchlässigem Boden allein zurecht.

Was im Karton ankommt
Zwei Pflanzen, je ein Liter Wurzelraum statt einem halben
Beide kommen im eckigen 11 × 11 cm-Topf mit einem Liter Substrat. Handelsüblich sind 9 × 9 cm mit etwa einem halben Liter. Der größere Ballen bedeutet rund doppelt so viel Wurzelraum: die Pflanze wächst schneller an und kommt besser durch den ersten Sommer. Was Sie nicht bekommen, ist eine blühende Pflanze — das schreiben wir lieber deutlich hin, als es hinterher zu erklären.
- Zwei Jungpflanzen von 20 bis 30 cm, noch ohne Wedel
- Je 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Substrat
- Rund doppelt so viel Wurzelraum wie handelsübliche 9 × 9 Töpfe
- In diesem Zustand sehen beide Sorten gleich aus

Standort und Boden
Volle Sonne, guter Ablauf – und keine Winternässe
Beide Sorten wollen dasselbe: einen vollsonnigen Platz und durchlässigen Boden. Im Halbschatten bleiben die Wedel aus, das ist keine Frage der Pflege, sondern des Lichts. Der häufigste Verlustgrund ist nicht die Kälte, sondern Winternässe: steht das Herz des Horstes in nassem, schwerem Boden, fäult es. Auf lehmigem Boden hilft eine Handvoll Splitt oder grober Sand ins Pflanzloch.
- Vollsonnig — im Schatten bleibt die Blüte aus
- Durchlässiger, humoser Boden, keine Staunässe
- Auf schwerem Boden Splitt oder groben Sand einarbeiten
- Salzluft macht beiden nichts aus, Küstenlagen sind kein Problem

Als Reihe
Sichtschutz – aber erst ab dem dritten Standjahr
Zwei Pflanzen ergeben noch keine Wand. Wer eine Sichtschutzreihe will, setzt mehrere Horste im Abstand von 100 bis 150 Zentimetern, abwechselnd weiß und rosé. Ab dem dritten Standjahr steht dort eine bewegte Wand aus Laub und Wedeln, im Winter bleibt die Struktur stehen. Im ersten und zweiten Jahr ist sie das noch nicht — das gehört dazugesagt.
- Mehrere Horste im Abstand von 100 bis 150 cm, abwechselnd zwei Farben
- Als Sichtschutzreihe ab dem dritten Standjahr, vorher nicht
- Im Winter bleibt die Struktur stehen, wenn nicht geschnitten wird
- Zwei Pflanzen allein sind ein Blickfang, keine Wand

Winter
Bis etwa −15 °C – und das Laub bleibt stehen
Beide Sorten sind bis etwa minus 15 Grad winterhart. Im ersten Winter ist die junge Pflanze am empfindlichsten: das Laub locker zu einer Garbe zusammenbinden, den Fuß mit Laub oder Reisig abdecken und auf keinen Fall schneiden. Das alte Laub schützt das Herz des Horstes und leitet Regen nach außen ab. Geschnitten wird erst im Februar oder März.
- Winterhart bis etwa −15 °C
- Im Herbst das Laub locker zusammenbinden, nicht schneiden
- Im ersten Winter den Fuß mit Laub oder Reisig abdecken
- Wichtiger als die Kälte ist die Nässe
Ehrlich gesagt
Wo dieses Set richtig ist – und wo nicht
Die rechte Spalte ist uns wichtiger als die linke. Fast alle Enttäuschungen kommen aus zwei Erwartungen, die dieses Set nicht erfüllen kann: kräftiges Pink und Blüte im ersten Jahr.
Ja, hier ist sie richtig
- Wenn beide Farben nebeneinander stehen sollen, weiß und rosé
- Als Paar auf der Rasenfläche, mit mindestens einem Meter Abstand
- Als Beginn einer Reihe an Terrasse oder Grundstücksgrenze
- Im vollsonnigen Kiesbeet zwischen Lavendel, Perovskia und Blauschwingel
- In großen Gärten, in denen zweimal 2,50 m nicht erdrücken
- Für den Trockenstrauß: zwei Farben aus dem eigenen Garten
Lieber nicht, hier wird es schwierig
- Wer kräftiges Pink erwartet — der Ton ist ein zartes Altrosa
- Wenn schon im Pflanzjahr Wedel erwartet werden
- Wenn nur Platz für eine Pflanze ist — dann lieber eine Sorte einzeln
- Dauerhaft im Kübel — dafür sind beide zu groß
- Im Schatten oder Halbschatten, dort bleibt die Blüte aus
- Auf schwerem, dauernd nassem Boden — Winternässe ist der größte Feind
Wer nur eine Farbe möchte, nimmt 'White' oder 'Rosea' einzeln. Wer nur 60 bis 70 Zentimeter Platz hat, nimmt 'Tiny Pampa'. Alle stehen bei uns im Sortiment.
Wohin damit
Vier Plätze, an denen zwei Farben wirken
Der Pflanzabstand beträgt in jedem Fall mindestens 100 Zentimeter, in der Reihe 100 bis 150. Enger gesetzt nehmen sich die Horste gegenseitig Licht und bleiben schmal.

Als Paar
Nebeneinander
Auf der Rasenfläche, ein Horst weiß, einer rosé. Zwischen beiden mindestens ein Meter, ringsum anderthalb — dann kommt der Farbkontrast zur Geltung.

Als Reihe
An der Terrasse
Abwechselnd weiß und rosé im Abstand von 100 bis 150 cm. Ab dem dritten Standjahr steht dort eine bewegte Wand aus Laub und Wedeln.

Im Kiesgarten
Zwischen Splitt
Mit Lavendel, Perovskia und Blauschwingel als höchste Pflanzen. Der Splitt hält das Herz trocken, und genau darauf kommt es im Winter an.

Für die Vase
Zwei Farben gemischt
Im September schneiden, solange die Wedel frisch aufgegangen sind, kopfüber trocknen. Weiß und rosé zusammen in der Bodenvase.
Alle Daten auf einen Blick
Der Steckbrief
Die Angaben gelten für beide Sorten gleichermaßen, für einen vollsonnigen Standort auf durchlässigem Boden — und für die eingewachsene Pflanze ab dem dritten Standjahr.
- Lieferumfang
- 2 Pflanzen: je 1 × 'White' und 1 × 'Rosea'
- Botanischer Name
- Cortaderia selloana 'White' und 'Rosea'
- Deutscher Name
- Pampasgras weiß und rosa, Pampasgras Set
- Familie
- Süßgräser (Poaceae)
- Wuchsform
- Aufrecht, dicht horstbildend, keine Ausläufer
- Höhe Laub
- 100 bis 150 cm
- Höhe mit Blüte
- 200 bis 250 cm
- Breite
- Je 150 bis 200 cm
- Blütezeit
- August bis Oktober, beide Sorten gleichzeitig
- Blütenfarbe
- Schneeweiß und zartrosa mit silbrigem Schimmer
- Erste Blüte
- Ab dem 2. bis 3. Standjahr
- Blütenwedel
- Dicht und federartig, auf hohen Stielen über dem Laub
- Laub
- Schmal, linealisch, mittelgrün bis graugrün, bogig überhängend
- Standort
- Vollsonnig
- Boden
- Durchlässig, humos, mäßig trocken bis frisch, keine Staunässe
- Winterhärte
- bis etwa −15 °C
- Winterhärtezone
- 7b bis 8b
- Pflanzabstand
- Mindestens 100 cm, in der Reihe 100 bis 150 cm
- Vermehrung
- Vegetativ – die Blütenfarbe ist dadurch sortenecht
- Rückschnitt
- Erst im Februar oder März, auf etwa 20 cm
- Topfgröße
- Je 11 × 11 cm, 1 Liter
Das Gartenjahr
Wann pflanzen, wann blüht sie, wann wird geschnitten?
Kräftige Farbe heißt Hauptzeit, blasse Farbe heißt: geht auch.
Der Kalender zeigt die eingewachsene Pflanze. Im Pflanzjahr und meist auch im ersten vollen Standjahr bleibt die Zeile Blüte leer — das ist artgemäß und kein Ausfall.
Das Set oder die Sorten einzeln?
Was passt an deinen Platz?
Alle drei wollen dasselbe: volle Sonne und durchlässigen Boden, und alle drei werden gleich groß. Der Unterschied liegt allein darin, wie viele Pflanzen und welche Farben Sie bekommen.
| Merkmal | Dieses Set 2 × Cortaderia selloana MixWeiß und Rosa, zwei Pflanzen | Cortaderia selloana 'White'Nur weiß, eine Pflanze | Cortaderia selloana 'Rosea'Nur rosa, eine Pflanze |
|---|---|---|---|
| Lieferumfang | 2 Pflanzen, je 1 × weiß und rosa. | 1 Pflanze. | 1 Pflanze. |
| Blütenfarbe | Schneeweiß und zartrosa nebeneinander. | Schneeweiß, der klassische Auftritt. | Zartrosa mit silbrigem Schimmer. |
| Höhe mit Wedeln | Beide 200 bis 250 cm. | 200 bis 250 cm. | 200 bis 250 cm. |
| Platzbedarf | Gut 3 m Beetlänge für beide. | Etwa 1,5 bis 2 m Breite. | Etwa 1,5 bis 2 m Breite. |
| Erste Blüte | 2. bis 3. Standjahr, beide gleichzeitig. | 2. bis 3. Standjahr. | 2. bis 3. Standjahr. |
| Wann passend | Wenn der Farbkontrast das Ziel ist. | Wenn nur Weiß ins Konzept passt. | Wenn nur Rosé ins Konzept passt. |
| Zur Pflanze | Zur Pflanze |
Ehrlich eingeordnet: Das Set lohnt sich, wenn beide Farben nebeneinander stehen sollen und der Platz dafür da ist — gut drei Meter Beetlänge. Wer nur eine Pflanze setzen kann, fährt mit einer Einzelsorte besser. Und wer nur 60 bis 70 Zentimeter Platz hat, nimmt 'Tiny Pampa'.

Pflanzen und Abstand
Mindestens einen Meter zwischen den beiden – besser anderthalb
Jeder Horst wird 150 bis 200 Zentimeter breit. Wer die beiden zu eng setzt, nimmt ihnen gegenseitig Licht, und sie bleiben schmal. Ein Meter ist das Minimum, anderthalb sind besser. Zur Hauswand oder zum Weg gilt derselbe Abstand — auch, weil die Blattränder scharf sind wie eine Säge. Pflanzzeit ist Frühjahr oder Frühherbst.
- Mindestens 100 cm zwischen den beiden Pflanzen, besser 150
- Derselbe Abstand zu Hauswand, Weg und Sitzplatz
- Pflanzzeit Frühjahr oder Frühherbst
- Handschuhe tragen — die Blattränder schneiden

Staudengärtnerei in 3. Generation
Beide Sorten aus dem eigenen Bestand in Goch am Niederrhein
Familienbetrieb seit 1963, heute in dritter Generation. Beide Sorten wachsen auf derselben Fläche am Niederrhein und werden vegetativ vermehrt, also von der Mutterpflanze abgeteilt statt aus Samen gezogen. Deshalb können wir zusagen, welche Farbe im Karton liegt. Jede Pflanze wird von Hand ausgesucht und kommt im 11 × 11 cm-Topf mit einem Liter Substrat.
- Familienbetrieb in Goch am Niederrhein, seit 1963
- Beide Sorten aus eigener vegetativer Vermehrung
- Jede Pflanze von Hand ausgesucht
- Je 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Substrat
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden zum Set fragen
Bekomme ich wirklich je eine weiße und eine rosa Pflanze?
Ja. Beide Sorten werden vegetativ vermehrt, also von der Mutterpflanze abgeteilt und nicht aus Samen gezogen. Damit ist die Blütenfarbe sortenecht festgelegt, bevor die Pflanze in den Karton kommt. Aus Samen gezogenes Pampasgras blüht dagegen unvorhersehbar.
Wie groß sind die Pflanzen bei der Lieferung?
Etwa 20 bis 30 Zentimeter, im 11 × 11 cm-Topf, noch ohne Wedel. Das sind kräftige Jungpflanzen, keine blühenden Exemplare. Die 200 bis 250 Zentimeter sind die Endgröße am Standort, nicht das Liefermaß. In diesem Zustand sehen die beiden Sorten übrigens gleich aus — unterscheiden lassen sie sich erst mit den ersten Wedeln.
Warum blühen sie im ersten Jahr nicht?
Weil sie zuerst wurzeln. Die ersten Wedel kommen in der Regel im zweiten bis dritten Standjahr, der volle Flor im dritten bis vierten — bei beiden Sorten zur selben Zeit. Das erste Jahr gehört den Wurzeln.
Wie rosa ist 'Rosea' wirklich?
Ein zartes, kühles Altrosa mit silbrigem Schimmer, etwa wie ein blassrosa Rosenblatt. Am kräftigsten, wenn die Wedel im August aufgehen, danach hellt der Ton auf. Die Bilder von Pampasgras in kräftigem Pink, die im Netz kursieren, sind nachbearbeitet — so etwas gibt es als winterharte Gartenpflanze nicht.
Wie viel Platz brauchen die beiden zusammen?
Jeder Horst wird 150 bis 200 Zentimeter breit, dazu mindestens 100 Zentimeter Abstand zwischen den Pflanzen. Rechnen Sie mit gut drei Metern Beetlänge. Für Kübel und kleine Beete sind beide zu groß, dafür gibt es 'Tiny Pampa'.
Sind sie winterhart, und was ist im ersten Winter zu tun?
Winterhart bis etwa minus 15 Grad. Im ersten Winter ist die junge Pflanze am empfindlichsten: das Laub locker zusammenbinden, den Fuß mit Laub oder Reisig abdecken und nicht schneiden. Wichtiger als die Kälte ist die Nässe — Staunässe ist der häufigste Verlustgrund.
Wann und wie wird zurückgeschnitten?
Erst im Spätwinter, im Februar oder März, auf etwa 20 Zentimeter über dem Boden. Handschuhe und lange Ärmel anziehen, die Blattränder sind scharf wie eine Säge.
Kann ich die Wedel schneiden und trocknen?
Ja, und mit zwei Farben lohnt es sich besonders. Im September schneiden, solange die Wedel frisch aufgegangen sind, kopfüber an einem luftigen, dunklen Ort trocknen. So halten sie jahrelang.
Breiten sie sich im Beet aus?
Nein. Beide bilden dichte Horste ohne Ausläufer. Sie werden von Jahr zu Jahr breiter, wandern aber nicht.






