









Astilbe chinensis pumila / Zwerg Prachtspiere
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Zwerg-Prachtspiere – Lila-rosa Bodendecker für den Spätsommer
Was die Zwerg-Prachtspiere ausmacht
Die Zwerg-Prachtspiere (Astilbe chinensis var. pumila) ist die kleine, flächige Schwester der großen Prachtspieren: über einem dichten, niedrigen Teppich aus gefiedertem Laub stehen schlanke, aufrechte Rispen in Lila-Rosa, von August bis September – als eine der spätesten Astilben, wenn im Schatten kaum noch etwas blüht. Die Royal Horticultural Society hat sie mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet.
Mit 25 bis 30 cm in Blüte und einem Laubteppich von 15 bis 20 cm ist sie ein echter Bodendecker: Über kurze unterirdische Ausläufer schließt sie mit den Jahren die Fläche von selbst – am Gehölzrand, an der Beetkante, am Weg und unter lichten Sträuchern.
Damit es keine Enttäuschung gibt: Kurze Trockenphasen verträgt sie besser als andere Astilben, ganz austrocknen darf der Boden aber auch bei ihr nicht. Der lichte Gehölzrand ist ihr Platz, der dichte Wurzelbereich großer Bäume nicht. Sie ist winterhart bis etwa −25 °C, zieht im Winter ein und treibt im Frühjahr spät aus.
Vorteile der Zwerg-Prachtspiere
Blüht spät
August bis September – nach den anderen Astilben und wenn im Halbschatten fast nichts mehr blüht.Schließt die Fläche
Kurze Ausläufer machen aus einzelnen Pflanzen mit den Jahren einen geschlossenen Teppich.Robuster als ihre Schwestern
Kurze Trockenphasen steckt sie besser weg als die großen Prachtspieren – am lichten Gehölzrand kommt sie gut zurecht.Schön bis in den Winter
Im Herbst färbt das Laub orange-braun, die Fruchtstände bleiben braunrot bis Februar stehen.Gern besucht
Schwebfliegen und kleine Wildbienen fliegen die winzigen Einzelblüten an.
Merkmale der Zwerg-Prachtspiere
- Botanischer Name: Astilbe chinensis var. pumila
- Deutscher Name: Zwerg-Prachtspiere
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Lieferzustand: Von etwa November bis April eingezogen, Wurzelstock mit Austriebsknospen; im Sommer belaubt, mal mit Rispe
- Wuchsform: Niedriger Bodendecker mit kurzen unterirdischen Ausläufern
- Höhe: 25–30 cm in Blüte, Laub 15–20 cm
- Breite: 30–40 cm, breitet sich mit den Jahren aus
- Blüte: Schlanke, aufrechte Rispen in Lila-Rosa
- Blütezeit: August bis September
- Laub: Dunkelgrün, gefiedert, Herbstfärbung orange-braun; zieht im Winter ein
- Standort: Halbschatten, lichter Gehölzrand; bei feuchtem Boden auch Sonne
- Boden: Humos, nährstoffreich, frisch bis feucht, durchlässig
- Wasserbedarf: Mittel bis hoch – kurze Trockenphasen gehen, Austrocknen nicht
- Winterhärte: Bis etwa −25 °C
- Pflanzabstand: 30 cm, 9 Pflanzen je Quadratmeter
- Auszeichnung: RHS Award of Garden Merit
Die Zwerg-Prachtspiere pflegen
Standort:
Halbschatten und der lichte Schatten am Rand von Gehölzen sind ideal; bei gleichmäßig feuchtem Boden geht auch Sonne. Den dichten Wurzelbereich großer Bäume wie Buche oder Ahorn verträgt sie nicht – dort trocknet der Boden zu stark aus.
Boden:
Humos, nährstoffreich und durchlässig. Schweren Lehm mit Kompost lockern, sandigen Boden mit Kompost und Laubhumus aufwerten. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchte.
Bewässerung:
Eingewachsen übersteht sie kurze Trockenphasen besser als andere Astilben. Bei langer Trockenheit durchdringend gießen, im ersten Jahr regelmäßig.
Düngung:
Jedes Frühjahr eine dünne Schicht Kompost auf die Fläche geben.
Rückschnitt:
Die Fruchtstände über Winter stehen lassen und im Februar oder März bodennah schneiden. Wer keine Selbstaussaat möchte, schneidet die Rispen direkt nach der Blüte.
Winter:
Winterhart bis etwa −25 °C, ohne Schutz. Sie zieht ein und treibt erst spät im Frühjahr aus, oft Ende April oder im Mai.
Ausbreitung und Teilen:
Kurze Ausläufer füllen die Fläche. Wo sie nicht hin soll, die Ränder im Frühjahr abstechen. Wird ein Horst nach vier, fünf Jahren lückig, im Frühjahr teilen.
Die Zwerg-Prachtspiere im Garten verwenden
- Als Bodendecker am Gehölzrand: Unter lichten Sträuchern und am Rand von Gehölzen, mit 9 Pflanzen je Quadratmeter für eine geschlossene Fläche.
- An Beetkante und Weg: Mit 25 bis 30 cm bleibt sie niedrig genug für die vorderste Reihe.
- Mit Frühjahrsblühern: Weil sie spät austreibt, füllen Blausternchen, Krokusse oder Elfenblumen die Fläche bis Mai.
- Mit den großen Schwestern: Vor 'Astary Rose' und 'Deutschland' – so reicht die Astilbenblüte von Juni bis September. Mehr bei unseren Prachtspieren.
- Im halbschattigen Beet: Mit Funkie 'Guacamole', Regenbogenfarn 'Burgundy Lace' und Kaukasus-Vergissmeinnicht 'Jack Frost'.
- In Kiste und Kübel: In einem breiten Gefäß mit humoser Erde; im Sommer regelmäßig prüfen, ob der Ballen feucht ist.
Wann die Zwerg-Prachtspiere nicht die richtige Wahl ist
- Wenn der Platz im Wurzelbereich großer Bäume liegt: Dort wird es auch ihr zu trocken. Besser passen dort echte Trockenschatten-Stauden.
- Wenn nie gegossen werden kann: Kurze Trockenphasen gehen, lange Dürre im Sommer nicht.
- Wenn sie sich nicht ausbreiten soll: Über kurze Ausläufer und Aussaat wandert sie in die Fläche. Für scharf begrenzte Beete eher 'Astary Red' oder 'Astary Rose'.
- Wenn Blüte im Frühsommer gewünscht ist: Sie blüht erst von August bis September. Für Juni und Juli 'Deutschland' oder die Astary-Sorten wählen.
- Wenn im Winter eine belaubte Pflanze erwartet wird: Von etwa November bis April kommt sie eingezogen, nur mit Wurzelstock und Knospen.
Häufige Fragen zur Zwerg-Prachtspiere
1. Wie sieht die Pflanze bei der Lieferung aus?
Das hängt von der Jahreszeit ab. Von etwa November bis April hat sie eingezogen, im Topf sitzen Wurzelstock und Knospen. Im Sommer kommt sie belaubt, mal mit Rispe. Der Topf ist immer 9 × 9 cm.
2. Kann ich die Zwerg-Prachtspiere unter Bäume pflanzen?
Unter lichte Gehölze und an den Rand von Sträuchern ja. In den dichten Wurzelbereich großer Bäume nein: Dort trocknet der Boden zu stark aus, auch für sie.
3. Soll ich die verblühten Rispen abschneiden?
Nein. Sie werden braunrot, stehen bis Februar und schützen den Wurzelstock. Geschnitten wird im Februar oder März. Wer keine Selbstaussaat will, schneidet die Rispen nach der Blüte.
4. Breitet sich die Zwerg-Prachtspiere aus?
Ja, über kurze unterirdische Ausläufer und mitunter durch Aussaat. Als Bodendecker ist das gewollt. Wo sie nicht hin soll, sticht man die Ränder im Frühjahr ab.
5. Im April ist noch nichts zu sehen. Ist sie eingegangen?
Fast nie. Sie treibt spät aus, oft erst Ende April oder im Mai. Dazwischen passen Frühjahrsblüher und Zwiebeln, die bis dahin die Fläche füllen.
6. Wann und wie wird die Zwerg-Prachtspiere geschnitten?
Einmal im Jahr, im Februar oder März: dann alle alten Stiele bodennah abschneiden, bevor der späte Austrieb kommt. Die braunroten Fruchtstände schmücken bis dahin die Fläche. Wer keine Selbstaussaat möchte, schneidet die Rispen direkt nach der Blüte.
7. Welche Pflanzen passen dazu?
Frühjahrsblüher und Zwiebeln wie Blausternchen, die die Fläche füllen, bis sie austreibt, dazu Elfenblume, Farne und Funkien. Mit 'Astary Rose' und 'Deutschland' davor und dahinter reicht die Astilbenblüte von Juni bis September.
Fazit zur Zwerg-Prachtspiere
Der niedrige, flächige Astilben-Bodendecker für den Spätsommer: lila-rosa Rispen von August bis September, 25 bis 30 cm hoch, im Herbst orange-braunes Laub. Robuster als die großen Prachtspieren, aber kein Trockenschatten-Spezialist – ihr Platz ist der lichte Gehölzrand. Winterhart bis etwa −25 °C. Frisch aus unserem Bestand, aus einer Gärtnerei in 3. Generation in Goch am Niederrhein.
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Diese Staude
Bodendecker, RHS-AuszeichnungAstilbe chinensis var. pumila – Zwerg-Prachtspiere
Die niedrige, flächige Astilbe mit dem Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society: schlanke, aufrechte Rispen in Lila-Rosa von August bis September, 25 bis 30 cm hoch. Über kurze Ausläufer schließt sie mit den Jahren die Fläche. Kurze Trockenphasen verträgt sie besser als andere Astilben – ihr Platz ist der lichte Gehölzrand, nicht der Wurzelbereich großer Bäume.

Die Blüte
Lila-Rosa, wenn im Schatten kaum noch etwas blüht
Von August bis September stehen schlanke, aufrechte Rispen in Lila-Rosa über einem dichten Teppich aus dunkelgrünem, gefiedertem Laub. Damit ist sie eine der spätesten Astilben und blüht nach 'Deutschland' und den Astary-Sorten. Schwebfliegen und kleine Wildbienen besuchen die winzigen Einzelblüten gern. Im Herbst färbt das Laub orange-braun.
- Lila-Rosa
- August bis September
- Dichter, gefiederter Laubteppich
- RHS Award of Garden Merit

Ehrlich vorab
Lichter Gehölzrand ja, Wurzelbereich großer Bäume nein
Die Zwerg-Prachtspiere verträgt kurze Trockenphasen besser als andere Astilben. Unter lichten Gehölzen, am Rand von Sträuchern und im Halbschatten kommt sie gut zurecht. Den dichten Wurzelbereich großer Bäume verträgt aber auch sie nicht, dort trocknet der Boden zu stark aus. Zu wenig Wasser zeigt sich an eingerollten, dann braunen Blatträndern. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchte, bei langer Trockenheit gießen.
- Kurze Trockenphasen besser als andere Astilben
- Boden darf nie ganz austrocknen
- Wurzelbereich großer Bäume ist zu trocken
- Mulch aus Laub hält die Feuchte

Die Größe
Niedrig genug für die vorderste Reihe
In Blüte wird die Zwerg-Prachtspiere 25 bis 30 cm hoch, das Laub bleibt bei 15 bis 20 cm. Jede Pflanze wird 30 bis 40 cm breit und breitet sich über kurze unterirdische Ausläufer mit den Jahren aus. Damit ist sie die niedrigste unserer Prachtspieren – ein Bodendecker für Gehölzrand, Beetkante und Weg.
- 25–30 cm hoch in Blüte
- Laubteppich 15–20 cm
- 30–40 cm breit, wird breiter
- Für Beetkante und Gehölzrand

Ehrlich vorab
So kommt Ihre Zwerg-Prachtspiere bei Ihnen an
Sie erhalten eine junge Pflanze im 9 × 9 cm Topf aus unserer Gärtnerei in 3. Generation. Wie sie aussieht, hängt von der Jahreszeit ab: Von etwa November bis April hat sie ihr Laub eingezogen, im Topf sitzen Wurzelstock und Austriebsknospen. Das ist normal, im Frühjahr treibt sie frisch aus, allerdings spät. Im Sommer kommt sie belaubt, mal mit Rispe. Bitte das Paket gleich öffnen, den Ballen gründlich wässern und bald pflanzen.
- Herbst und Winter: eingezogen, Knospen sichtbar
- Sommer: belaubt, mal mit Rispe
- Frisch aus unserem Bestand in Goch am Niederrhein
- Gärtnerei in 3. Generation
Was wann passiert
Von der Jungpflanze zum geschlossenen Teppich
Der häufigste Grund für Enttäuschung ist ein zu trockener Platz – und die Ungeduld im Frühjahr, weil sie spät austreibt. Deshalb zeigen wir die vier Schritte, bevor Sie bestellen.
So kommt sie an
Eine junge Pflanze im 9 × 9 cm Topf – im Winter eingezogen, im Sommer belaubt, mal mit Rispe.
Nach dem Pflanzen
In humosen, frischen Boden mit 30 cm Abstand setzen, angießen und mit Laub mulchen. Im ersten Jahr regelmäßig gießen.
Erster Sommer
Meist zeigt sie schon im ersten Spätsommer ein paar Rispen, noch an einer kleinen Pflanze.
Ab dem zweiten Jahr
Die Ausläufer beginnen, die Lücken zu schließen. Nach zwei bis drei Jahren ist aus 9 Pflanzen je Quadratmeter ein Teppich geworden.
Was wir nicht versprechen: dass sie im dichten Wurzelbereich großer Bäume gedeiht. Kurze Trockenphasen gehen, lange Dürre nicht.

Standort und Boden
Lichter Schatten und Boden, der frisch bleibt
Halbschatten und der lichte Schatten am Rand von Gehölzen sind ideal; bei gleichmäßig feuchtem Boden geht auch Sonne. Der Boden ist humos, nährstoffreich und durchlässig. Schweren Lehm mit Kompost lockern, sandigen Boden mit Kompost und Laubhumus aufwerten. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchte.
- Halbschatten, lichter Gehölzrand
- Humos und nährstoffreich
- Frisch, nie ganz trocken
- Mulch aus Laub

Der Schnitt
Fruchtstände stehen lassen, im Februar schneiden
Nach der Blüte nicht schneiden. Die Fruchtstände werden braunrot, schmücken die Fläche bis Februar und schützen über Winter den Wurzelstock. Im Februar oder März alles bodennah abschneiden, bevor der späte Austrieb kommt. Wer keine Selbstaussaat möchte, schneidet die Rispen direkt nach der Blüte.
- Nach der Blüte nicht schneiden
- Braunrote Fruchtstände als Winterschmuck
- Im Februar oder März bodennah schneiden
- Gegen Aussaat: Rispen nach der Blüte

Für viele Sommer
Sie breitet sich über kurze Ausläufer aus
Unterirdische Ausläufer schließen die Fläche mit den Jahren von selbst, mitunter sät sie sich auch aus. Wird ein Horst nach vier, fünf Jahren lückig, im Frühjahr teilen. Jedes Frühjahr etwas Kompost aufbringen. Winterhart bis etwa −25 °C. Sie ist winterhart bis etwa −25 °C und zieht im Winter vollständig ein, ein Winterschutz ist nicht nötig.
- Kurze unterirdische Ausläufer
- Ränder im Frühjahr abstechen
- Lückig nach Jahren: im Frühjahr teilen
- Winterhart bis etwa −25 °C

Die Pflanzung
30 cm Abstand für eine geschlossene Fläche
Mit 30 cm Abstand stehen 9 Pflanzen je Quadratmeter – so schließen die Ausläufer die Fläche in zwei bis drei Jahren. Weil sie erst Ende April oder im Mai austreibt, passen Blausternchen, Krokusse und Elfenblumen dazwischen. Gepflanzt wird bei offenem Boden das ganze Jahr, im Kübel in einem breiten Gefäß mit humoser Erde.
- Abstand 30 cm
- 9 Pflanzen je m²
- Frühjahrsblüher dazwischen
- Im Kübel breites Gefäß
Ehrlich gesagt
Wo die Zwerg-Prachtspiere richtig ist – und wo nicht
Die rechte Spalte ist uns wichtiger als die linke. Sie ist robuster als die großen Prachtspieren, aber kein Trockenschatten-Spezialist.
Ja, hier ist sie richtig
- Als Bodendecker am lichten Gehölzrand
- An Beetkante und Weg
- Unter lichten Sträuchern mit frischem Boden
- Mit Frühjahrsblühern, die bis Mai die Fläche füllen
- In einer breiten Kiste mit humoser Erde
- Vor 'Astary Rose' und 'Deutschland' für Blüte bis September
Lieber nicht, hier wird es schwierig
- Im dichten Wurzelbereich großer Bäume
- Wo bei langer Trockenheit nie gegossen werden kann
- Im scharf begrenzten Beet, das sie nicht überwachsen soll
- Wenn Blüte im Juni oder Juli gewünscht ist
- Wenn eine hohe Astilbe für die Beetmitte gesucht wird
- Wenn im Winter eine belaubte Pflanze erwartet wird
- In magerem, sandigem Boden ohne Kompost
Für scharf begrenzte Beete passen eher 'Astary Red' oder 'Astary Rose', für die Beetmitte die höhere 'Deutschland'.
Wohin damit
Wo die Zwerg-Prachtspiere am schönsten wirkt
Lichter Schatten, frischer Boden und eine Fläche statt einer einzelnen Pflanze. Der Pflanzabstand beträgt 30 Zentimeter, 9 Pflanzen je Quadratmeter.

Am Gehölzrand
Unter hellen Birken
Im lichten Schatten am Rand von Gehölzen schließt sie mit den Jahren einen lila-rosa Teppich.

Am Weg
Holzhäckselweg
Niedrig genug für die vorderste Reihe, an der Baumstamm-Kante entlang.

In der Kiste
Flache Lärchenkiste
In einem breiten Gefäß mit humoser Erde; im Sommer regelmäßig prüfen, ob der Ballen feucht ist.

Im Winter
Braunrote Fruchtstände
Die verblühten Rispen bleiben stehen und schmücken die Fläche bis Februar.
Alle Daten auf einen Blick
Der Steckbrief
Die Angaben gelten für einen Platz im lichten Schatten mit frischem, humosem Boden – und für die eingewachsene Pflanze ab dem zweiten Jahr.
- Botanischer Name
- Astilbe chinensis var. pumila
- Deutscher Name
- Zwerg-Prachtspiere
- Familie
- Steinbrechgewächse (Saxifragaceae)
- Auszeichnung
- RHS Award of Garden Merit
- Wuchsform
- Niedriger Bodendecker mit kurzen unterirdischen Ausläufern
- Höhe
- 25–30 cm in Blüte, Laub 15–20 cm
- Breite
- 30–40 cm, breitet sich mit den Jahren aus
- Laub
- Dunkelgrün, gefiedert, Herbstfärbung orange-braun; zieht im Winter ein
- Blüte
- Schlanke, aufrechte Rispen in Lila-Rosa
- Blütezeit
- August bis September
- Standort
- Halbschatten, lichter Gehölzrand; bei feuchtem Boden auch Sonne
- Boden
- Humos, nährstoffreich, frisch bis feucht, durchlässig
- Wasserbedarf
- Mittel bis hoch – kurze Trockenphasen gehen, Austrocknen nicht
- Winterhärte
- Bis etwa −25 °C
- Pflanzabstand
- 30 cm, 9 Pflanzen je m²
- Schnitt
- Fruchtstände über Winter stehen lassen, im Februar oder März bodennah
- Teilen
- Bei Bedarf alle vier bis fünf Jahre
- Lieferzustand
- Von etwa November bis April eingezogen, im Sommer belaubt, mal mit Rispe
- Topfgröße
- 9 × 9 cm (0,5 Liter)
Das Gartenjahr
Wann pflanzen, wann blüht sie, wann wird geschnitten?
Kräftige Farbe heißt Hauptzeit, blasse Farbe heißt: geht auch.
Von etwa November bis April kommt sie eingezogen, mit Wurzelstock und Knospen. Sie treibt erst Ende April oder im Mai aus.
Lila, Rosa oder Weiß
Drei Prachtspieren aus unserem Sortiment
Alle drei kommen im 9 × 9 cm Topf und wollen humosen Boden im Halbschatten. 'Deutschland' blüht zuerst, 'Astary Rose' danach, die Zwerg-Prachtspiere zuletzt – zusammen reicht die Blüte von Juni bis September.
| Merkmal | Diese Staude Zwerg-PrachtspiereLila-Rosa, 25 bis 30 cm | Astilbe 'Astary Rose'Rosa und kompakt | Astilbe 'Deutschland'Reines Weiß, höher |
|---|---|---|---|
| Blütenfarbe | Lila-Rosa. | Klares Rosa. | Reines Weiß. |
| Blütezeit | August bis September. | Ende Juni bis August. | Juni bis Juli. |
| Höhe | 25 bis 30 cm. | 30 bis 40 cm. | 50 bis 60 cm. |
| Wuchs | Bodendecker mit Ausläufern. | Kompakt, für Beetkante und Kübel. | Höher, für die Beetmitte. |
| Topf | 9 × 9 cm, 0,5 Liter. | 9 × 9 cm, 0,5 Liter. | 9 × 9 cm, 0,5 Liter. |
| Zur Pflanze | Zur Pflanze |
Kurz gesagt: die Zwerg-Prachtspiere als Bodendecker vorn, 'Astary Rose' für klares Rosa dahinter und 'Deutschland' für Weiß in der Beetmitte.
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden vor dem Kauf fragen
Wenn eine Frage offen bleibt: Wir sind eine Gärtnerei und antworten selbst.
Wie sieht die Pflanze bei der Lieferung aus?
Das hängt von der Jahreszeit ab. Von etwa November bis April hat sie eingezogen, im Topf sitzen Wurzelstock und Knospen. Im Sommer kommt sie belaubt, mal mit Rispe. Der Topf ist immer 9 × 9 cm.
Kann ich die Zwerg-Prachtspiere unter Bäume pflanzen?
Unter lichte Gehölze und an den Rand von Sträuchern ja. In den dichten Wurzelbereich großer Bäume nein: Dort trocknet der Boden zu stark aus, auch für sie.
Soll ich die verblühten Rispen abschneiden?
Nein. Sie werden braunrot, stehen bis Februar und schützen den Wurzelstock. Geschnitten wird im Februar oder März. Wer keine Selbstaussaat will, schneidet die Rispen nach der Blüte.
Breitet sich die Zwerg-Prachtspiere aus?
Ja, über kurze unterirdische Ausläufer und mitunter durch Aussaat. Als Bodendecker ist das gewollt. Wo sie nicht hin soll, sticht man die Ränder im Frühjahr ab.
Im April ist noch nichts zu sehen. Ist sie eingegangen?
Fast nie. Sie treibt spät aus, oft erst Ende April oder im Mai. Dazwischen passen Frühjahrsblüher und Zwiebeln, die bis dahin die Fläche füllen.
Wann und wie wird die Zwerg-Prachtspiere geschnitten?
Einmal im Jahr, im Februar oder März: dann alle alten Stiele bodennah abschneiden, bevor der späte Austrieb kommt. Die braunroten Fruchtstände schmücken bis dahin die Fläche. Wer keine Selbstaussaat möchte, schneidet die Rispen direkt nach der Blüte.
Welche Pflanzen passen dazu?
Frühjahrsblüher und Zwiebeln wie Blausternchen, die die Fläche füllen, bis sie austreibt, dazu Elfenblume, Farne und Funkien. Mit 'Astary Rose' und 'Deutschland' davor und dahinter reicht die Astilbenblüte von Juni bis September.






