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Strand- & Dünengarten

Strand- und Dünengarten mit Edeldistel, Blauschwingel und Strandhafer

Strandgarten & Dünengarten

Gräser, Wind und viel Licht

Der Dünengarten ist der einzige der sechs Stile, bei dem ein schlechter Boden ein Vorteil ist. Sandig, mager, durchlässig, voll in der Sonne – genau dort, wo Rosen und Rasen aufgeben, stehen Blauschwingel, Rutenhirse und Federgras am besten. Statt Blüten trägt dieser Stil Bewegung: Gräser, die bei jedem Windzug arbeiten, und ein paar silbrig-blaue Farbtupfer dazwischen.

Auf dieser Seite finden Sie alle 74 Sorten unseres Sortiments, die zu diesem Stil passen – dazu die Anleitung, ein Pflanzplan mit Stückzahlen für 10 m² und die zwei Fehler, die einen Dünengarten zuverlässig scheitern lassen.

4,92 von 5  über 37.000 Händlerbewertungen auf eBay, Amazon & Hood  über 300.000 zufriedene Kunden  Staudenbetrieb in 3. Generation

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Direkt zu allen 7 Pflanzen ↓

Bewegung statt Blüte

Gräser, die von Juni bis in den Winter Struktur und Licht halten

74 passende Sorten

Rutenhirse, XXL-Gräser, Pampasgras und flache Bodendecker

Direkt vom Feld

Frisch aus unserer Gärtnerei am Niederrhein

Versandkostenfrei ab 100 €

Schneller DHL-Versand

Ehrlich geprüft

Passt der Dünengarten zu Ihrer Fläche?

☀️ Volle Sonne, mindestens sechs Stunden

Das ist die härteste Bedingung dieses Stils. Blauschwingel, Federgras und Magellan-Gras entwickeln ihre silbrig-blaue Farbe nur in voller Sonne; im Halbschatten werden sie grün, kippen auseinander und faulen im Winter von innen heraus. Wenn Ihre Fläche vormittags oder nachmittags im Schatten liegt, ist der Kiesgarten der ehrlichere Weg.

🏖️ Durchlässiger, magerer Boden

Die zweite Bedingung, und die einzige, die Sie selbst ändern können. Schwerer, verdichteter Lehm bringt diese Pflanzen über den Winter um – nicht durch Kälte, sondern durch stehende Nässe an den Wurzeln. Auf lehmigem Boden heben Sie die Fläche 30 bis 40 Zentimeter aus und füllen mit einem Gemisch aus grobem Sand und Splitt auf, oder Sie schütten das Beet leicht als flache Düne auf.

🍃 Kein Dünger, kein Mutterboden

Der häufigste Fehler ist gute Absicht: eingearbeiteter Kompost, Blumenerde im Pflanzloch, Volldünger im Frühjahr. Alles davon lässt Gräser weich und übermäßig hoch werden, sie fallen dann bei Regen auseinander und stehen den Rest des Sommers flach. Mager gepflanzt bleiben dieselben Horste standfest.

In vier Schritten zum Dünenbeet

1 · Boden prüfen und aufmagern

Graben Sie ein Loch von 30 Zentimetern Tiefe und füllen Sie es mit Wasser. Ist es nach zwei Stunden leer, können Sie direkt pflanzen. Steht das Wasser nach einem halben Tag noch, muss der Boden verbessert werden: Oberboden 30 bis 40 Zentimeter abtragen und durch ein Gemisch aus zwei Teilen grobem Sand, einem Teil Splitt und einem Teil vorhandenem Boden ersetzen. Kein Kompost, keine Blumenerde.

Pflanzplan Strandgarten: Bepflanzungsbeispiel fuer 10 Quadratmeter mit Pampasgras, Rutenhirse, Blauschwingel und Edelblaudistel

Zum Abschreiben

Pflanzplan für 10 m²

42 Pflanzen für 10 m² in voller Sonne auf durchlässigem, magerem Boden. Bewusst gräserlastig und mit nur einer blühenden Art – so sieht ein Dünenbeet von Juni bis in den Februar hinein aus. Alle Sorten sind lieferbar:

So gelesen wird der Plan: Das Pampasgras steht als einziger Solitär im hinteren Drittel, versetzt zur Mitte. Davor die drei Rutenhirsen in einer lockeren Gruppe als Rückwand. Magellan-Gras und Federgras bilden die mittlere Schicht und werden in Dreier- und Zweiergruppen gemischt, nicht sortenrein gereiht. Die Edelblaudisteln setzen zwischen die Gräser die einzigen Blüten, der Blauschwingel kommt in den Vordergrund an die Kante. Das Stachelnüsschen füllt die Zwischenräume und läuft über die Sanddecke – es darf ruhig auf den Weg wachsen.

Eine bewusste Entscheidung im Plan: Statt Strandhafer oder Blaustrandroggen, die man vom echten Dünenrand kennt, steht hier Magellan-Gras. Die beiden erstgenannten bilden weit laufende Ausläufer und brauchen im Garten eine Rhizomsperre, sonst stehen sie nach zwei Jahren im ganzen Beet. Das Magellan-Gras bleibt als Horst stehen und ist im Blau sogar noch klarer.

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Hintergrund

Strandgarten anlegen – Dünenoptik ohne Nordsee

Ein Strand- oder Dünengarten holt nicht das Meer in den Garten, sondern dessen Bedingungen: viel Licht, wenig Nährstoffe, durchlässiger Boden und Wind. Wer diese vier Punkte akzeptiert, bekommt einen der pflegeleichtesten Gärten überhaupt – wer gegen sie arbeitet, bekommt umkippende Gräser und Winterausfälle. Der Stil funktioniert deshalb überall dort in Deutschland, wo eine sonnige, trockene Fläche zur Verfügung steht, und ist besonders für Vorgärten, Hanglagen und Terrassenränder geeignet.

Der wichtigste Unterschied zum Kiesgarten liegt im Verhältnis von Gräsern zu Stauden. Im Kiesbeet bilden blühende Trockenkünstler wie Salbei, Katzenminze und Sonnenhut die Masse, Gräser lockern auf. Im Dünenbeet ist es umgekehrt: Gräser sind die Hauptsache, Blüten die Ausnahme. Das macht den Stil ruhiger und über eine deutlich längere Saison interessant, weil Gräser im Winter stehen bleiben und bei Raureif am besten aussehen.

Zur Materialwahl: Heller Sand, feiner Kies in der Körnung 2/8 oder Muschelbruch als Decke, dazu ein paar größere, flache Steine und – wenn es zum Grundstück passt – Holzelemente wie Palisaden oder ein niedriger Zaun aus verwittertem Holz. Verzichten Sie auf Rindenmulch, dunkle Basaltsplitte und Torf: Sie halten Feuchtigkeit, wirken schwer und stehen genau gegen das, was dieser Stil erreichen soll.

Und ein Hinweis zu den Ausläufer-Gräsern: Echter Strandhafer und Blaustrandroggen sind die Pflanzen, die in der Natur Dünen festhalten – im Hausgarten sind sie schwer zu bändigen und verdrängen alles andere. Wenn Sie die Optik wollen, ohne später den ganzen Garten aufzugraben, greifen Sie zu horstbildenden Blaugräsern wie Magellan-Gras, Blauschwingel oder blauen Rutenhirse-Sorten.

Noch Fragen?

Häufige Fragen zum Strandgarten

Die Mischung macht es

Die vier Bausteine eines Dünenbeets

Ein Dünenbeet lebt von drei Höhen und einer Fläche: ein hoher Solitär als Blickpunkt, mittelhohe Gräser als Masse, niedrige Horste im Vordergrund und ein flacher Teppich, der den offenen Sand zusammenhält.

Rutenhirse · 23 Sorten

Das Rückgrat. Panicum steht auch im mageren Boden kerzengerade, färbt sich im Herbst gelb bis weinrot und bleibt den ganzen Winter über stehen. Die aufrechten Sorten fallen im Gegensatz zu vielen anderen Gräsern nicht auseinander.

Rutenhirse ansehen

XXL-Gräser · 12 Sorten

Der Sichtschutz. Ab 180 Zentimetern übernehmen Gräser die Aufgabe einer Hecke, nur beweglich und ohne Fundament. Eine Reihe davon an der Grundstücksgrenze wirkt im Sommer wie eine Wand und lässt im Winter Licht durch.

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Bodendecker · 13 Sorten

Die Fläche. Flach wachsende, trockenheitsverträgliche Teppiche halten den Sand fest, verhindern Verschlämmen bei Starkregen und ersparen das Jäten – ohne die Gräser optisch zu bedrängen.

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Pampasgras · 7 Sorten

Der Blickfang. Ein einzelnes Pampasgras genügt für ein ganzes Beet – gepflanzt wird es im Frühjahr, nicht im Herbst, und über den Winter wird der Horst zusammengebunden, damit kein Wasser ins Herz läuft.

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7 Produkte

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Weißes Pampasgras Cortaderia selloana 'White' von Stauden Gänge als majestätischer Solitär im Rasen, schneeweiße Wedel vor blauem Himmel.
AusverkauftCortaderia selloana ‚Rosea‘, rosa Pampasgras, Ziergras mit rosa Blüten, von Stauden Gänge, im Garten.
Ziergras Cortaderia selloana ‚Evita‘, kleines Pampasgras, mit langen, schmalen silbrigen Blättern und hohen Blütenständen.
AusverkauftWeiße Cortaderia selloana, Pampasgras in XXL-Topf, Ziergras von Stauden Gänge, dekoratives und elegantes Gartenpflanzenbild
Ziergras Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver' mit silbrig-weißen Blättern, Stauden Gänge, Pampasgras für Garten und Landschaft
Spare €1,00Ziergras Cortaderia selloana 'Tiny Pampa' Zwerg Pampasgras, grasgrüne Blätter und zarte weiße Blütenrispen, Stauden Gänge.
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Ziergras Cortaderia selloana ‚Pumila‘ in XXL Topf, Zwerg Pampasgras, grüner, buschiger Blütenstand, Stauden Gänge

Pflanzen, die Sand, Wind und volle Sonne aushalten: Strandhafer, Blaustrahlhafer, Rutenhirse, Edeldistel und Pampasgras. Sie wurzeln tief, halten lockeren Boden fest und bringen die Anmutung der Küste in den Garten – auch weit im Binnenland.