Stauden aus eigener Anzucht
Die Welt der Stauden
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Direkt vom Feld
Winterharte Stauden in Gärtnerqualität
Kommen Sie mit auf eine Reise durch unsere Staudenwelt: Gattung für Gattung zeigen wir Ihnen, welche Staude zu Ihrem Garten passt – mit Standort, Blütezeit und Pflegeaufwand auf einen Blick. Über 50 Gattungen, frisch vom Feld unserer Gärtnerei am Niederrhein.

Station 1 · Der Dauerblüher
Geranium – Storchschnabel
☀️–⛅ Sonne bis Halbschatten · 📏 20–60 cm · 🌸 Blüte: Mai–Oktober
Kaum eine Staude blüht so lange und so unermüdlich wie der Storchschnabel. 'Rozanne' schiebt von Mai bis zum ersten Frost blauviolette Blüten, 'Apfelblüte' überzieht Beetkanten mit zartem Rosa. Anspruchslos, dicht wachsend und unkrautunterdrückend – die perfekte Staude für den Einstieg.

Station 2 · Der Sonnenanbeter
Lavandula – Echter Lavendel
☀️ Vollsonne · 📏 30–60 cm · 🌸 Blüte: Juni–August
Lavendel ist unsere meistverkaufte Staude – aus gutem Grund: Duft, Bienenmagnet, immergrüne Struktur und echte Trockenheitsverträglichkeit in einer Pflanze. 'Munstead' bleibt kompakt und blüht früh, 'Hidcote Blue' bringt das dunkelste Blau. Braucht nur zweierlei: durchlässigen Boden und viel Sonne.

Station 3 · Die Präriestaude
Echinacea – Sonnenhut
☀️ Vollsonne · 📏 50–90 cm · 🌸 Blüte: Juli–September
Der Sonnenhut trägt das Spätsommerbeet: standfeste Stiele, große Blütenteller und ein Nektarangebot, an dem Bienen und Schmetterlinge nicht vorbeikommen. Von 'Lakota Red' in tiefem Purpurrot bis zu orangefarbenen und gefüllten Sorten. Die Samenstände im Herbst bitte stehen lassen – im Winter kommen die Vögel.
Station 4 · Der Bestseller
Unser Bestseller: Weiße Prachtkerze










inkl. MwSt. Versandkosten werden an der Kasse berechnet
Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies' – weiße Blüten, die über dem Beet schweben
Was Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies' ausmacht
'Whirling Butterflies' ist eine Prachtkerze mit luftigem, fontänenartigem Wuchs. Aus einem Busch schmaler Blätter steigen Hunderte dünne, rötlich überlaufene Stiele auf, an denen von Juni bis Ende Oktober unzählige weiße Blüten sitzen. Jede öffnet sich aus einer rosa Knospe, hat vier nach oben gefächerte Blütenblätter und lange Staubfäden – aus der Entfernung wirkt das wie ein Schwarm kleiner Falter, der über dem Beet steht. Schon ein leichter Wind setzt den ganzen Busch in Bewegung.
Die Pflanze wird 60 bis 80 cm hoch und 40 bis 60 cm breit. Sie füllt keine Fläche, sondern bringt Leichtigkeit zwischen kompaktere Stauden und Gräser – im Kiesbeet, im Präriebeet, im Staudenbeet und im großen Kübel. Die Blüte läuft ohne Pause bis in den Herbst; in milden Jahren blüht sie bei uns noch im November.
Damit es keine Enttäuschung gibt: Die Prachtkerze ist auf durchlässigem Boden winterhart bis etwa −15 °C. Was ihr schadet, ist Nässe im Winter, nicht der Frost. Und sie ist eine Staude, die drei bis fünf Jahre sehr üppig blüht und dann nachlässt. Und sie treibt im Frühjahr spät aus, oft erst im Mai – bis dahin ist an ihrer Stelle wenig zu sehen. Wer das weiß, hat lange Freude an ihr.
Vorteile von Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies'
Blüten wie im Schwebezustand
Die Einzelblüten sitzen so locker an den langen Stielen, dass der ganze Busch bei Wind in Bewegung ist.Blüte von Juni bis Ende Oktober
Die Ähren wachsen an der Spitze weiter und öffnen täglich neue Blüten – fünf Monate ohne Pause.Kommt mit Trockenheit zurecht
Einmal eingewachsen braucht sie nur in langen Hitzeperioden Wasser. Volle Sonne ist ihr am liebsten.Luftiger Partner für Gräser und Stauden
Zwischen Federgras, Lavendel, Katzenminze oder Fackellilien bringt sie Leichtigkeit, ohne etwas zu verdecken.Auch im Kübel
In einem Gefäß ab 30 cm Durchmesser blüht sie den ganzen Sommer auf Terrasse oder Balkon.
Merkmale von Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies'
- Botanischer Name: Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies' (syn. Oenothera lindheimeri)
- Deutscher Name: Weiße Prachtkerze
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Lieferzustand: Frühjahr auf eine Handbreit zurückgeschnitten, Sommer belaubter Busch
- Wuchsform: Locker, aufrecht bis fontänenartig überhängend
- Höhe: 60–80 cm
- Breite: 40–60 cm
- Blüte: Weiß aus rosa Knospen, beim Verblühen zartrosa; vier Blütenblätter, lange Staubfäden
- Blütezeit: Juni bis Ende Oktober
- Laub: Schmal lanzettlich, frischgrün, im Herbst teils rötlich überlaufen
- Standort: Volle Sonne
- Boden: Durchlässig, sandig bis kiesig, eher mager; keine Staunässe im Winter
- Winterhärte: Bis etwa −15 °C auf durchlässigem Boden
- Pflanzabstand: 40–50 cm, 4–5 Pflanzen je Quadratmeter
- Kübel: Ab etwa 30 cm Topfdurchmesser
- Lebensdauer: Blüht drei bis fünf Jahre üppig
- Pflegeaufwand: Gering
Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies' pflegen
Standort:
Volle Sonne. Je mehr Sonne, desto reicher die Blüte; im Halbschatten werden die Stiele lang und kippen.
Boden:
Durchlässig, sandig bis kiesig und eher mager. Bei schwerem Lehm das Pflanzloch großzügig mit Sand oder Splitt mischen oder etwas erhöht pflanzen. Zu viel Nährstoff macht die Stiele weich.
Bewässerung:
Nach der Pflanzung regelmäßig gießen, bis sie eingewachsen ist. Danach nur in langen Trockenperioden.
Düngung:
Kaum nötig. Eine kleine Gabe Kompost im Frühjahr genügt.
Rückschnitt:
Im Frühjahr, etwa im April, auf 10 bis 15 cm. Die alten Triebe über Winter stehen lassen, sie schützen den Wurzelstock. Im Juli nach der ersten Welle alle Stiele um ein Drittel einkürzen, dann kommt ein dichter zweiter Flor. Nach dem Frühjahrsschnitt braucht sie Geduld: Sie treibt spät aus, oft erst im Mai, wenn der Boden warm ist.
Winter:
Auf durchlässigem Boden winterhart bis etwa −15 °C. Nicht der Frost, sondern stehende Nässe ist die Gefahr. In rauen Lagen den Fuß locker mit Laub oder Reisig abdecken, keine dichte Mulchschicht, unter der es nass bleibt.
Im Kübel:
Ab etwa 30 cm Durchmesser, mit Drainageschicht und Abzugsloch. Im Winter an die Hauswand stellen, vor Dauerregen schützen.
Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies' im Garten verwenden
- Kiesgarten: Auf mineralischem, durchlässigem Boden zwischen Steinen und Polsterstauden fühlt sie sich am wohlsten.
- Präriebeet mit Gräsern: Mit Federgras oder Lampenputzergras entsteht ein Beet, das sich bei jedem Wind bewegt.
- Sonniges Staudenbeet: Als luftiger Vermittler zwischen Lavendel, Katzenminze, Steppensalbei und Fackellilien.
- Kübel und Terrasse: Allein im Gefäß ab 30 cm, gern mit Thymian am Rand.
- Mit der rosa Schwester: Zusammen mit 'Siskiyou Pink' oder als Gaura Kollektion in Weiß und Rosa.
Wann 'Whirling Butterflies' nicht die richtige Wahl ist
- Wenn der Boden schwer und im Winter nass ist: Dort geht sie oft im ersten Winter ein. Ohne Bodenverbesserung ist eine robustere Staude wie die Katzenminze die bessere Wahl.
- Wenn eine Staude für zehn Jahre und länger gesucht wird: Die Prachtkerze blüht drei bis fünf Jahre üppig, dann sollte nachgepflanzt werden.
- Wenn der Platz im Halbschatten liegt: Ohne volle Sonne werden die Stiele lang, kippen und blühen wenig.
- Wenn eine dichte, flächige Pflanze gesucht wird: 'Whirling Butterflies' ist locker und durchscheinend, sie deckt keinen Boden.
Häufige Fragen zu Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies'
1. Wie groß ist die Pflanze bei der Lieferung?
Das hängt von der Jahreszeit ab. Im Frühjahr ist sie auf eine Handbreit zurückgeschnitten, im Sommer kommt sie als belaubter Busch, oft schon mit Blüten. Der Topf ist immer derselbe: 9 x 9 cm, 0,5 Liter, gut durchwurzelt. Eine kurze Pflanze im Frühjahr ist kein Mangel, sie wächst in derselben Saison durch und blüht ab dem Sommer.
2. Ist die Prachtkerze winterhart?
Auf durchlässigem Boden bis etwa -15 °C. Gefährlicher als Frost ist Nässe im Winter: In schwerem, nassem Boden geht sie oft im ersten Winter ein, auch wenn es nur mild friert. Die alten Triebe über Winter stehen lassen, sie schützen den Wurzelstock.
3. Wann wird sie zurückgeschnitten?
Im Frühjahr, etwa im April, auf 10 bis 15 cm über dem Boden. Nicht im Herbst. Wer im Juli nach der ersten Blütenwelle alle Stiele um ein Drittel einkürzt, bekommt einen dichten zweiten Flor bis in den Herbst.
4. Im Frühjahr ist noch nichts zu sehen – ist sie eingegangen?
Wahrscheinlich nicht. Die Prachtkerze treibt spät aus, oft erst im Mai, wenn der Boden warm ist. Vorsichtig an der Basis eines alten Stiels kratzen: Ist dort ein fester, heller Trieb, kommt sie noch. Bitte nicht vorschnell ausgraben.
5. Wie lange blüht 'Whirling Butterflies'?
Von Juni bis Ende Oktober, ohne Pause. Die Ähren wachsen an der Spitze weiter und öffnen jeden Tag neue Blüten. In milden Herbsten blüht sie bei uns noch im November.
6. Wie lange lebt die Prachtkerze?
Sie blüht meist drei bis fünf Jahre sehr üppig und lässt dann nach. Das ist bei dieser Art normal und kein Pflegefehler. Wer sie dauerhaft im Beet haben möchte, setzt nach einigen Jahren junge Pflanzen nach.
7. Wann ist die beste Pflanzzeit?
Das Frühjahr, dann ist sie bis zum Winter gut eingewurzelt. Im Herbst nur in durchlässigen Boden pflanzen. Bei schwerem Boden den Topf lieber hell und frostfrei überwintern und im April auspflanzen.
8. Kann ich sie im Kübel halten?
Ja, in einem Gefäß ab etwa 30 cm Durchmesser mit Abzugsloch und durchlässiger Erde. Im Winter den Kübel vor Dauerregen geschützt an die Hauswand stellen und nur so viel gießen, dass der Ballen nicht austrocknet.
Fazit zu Gaura lindheimeri 'Whirling Butterflies'
Eine Prachtkerze mit weißen, schwebenden Blüten an langen Stielen, Blüte von Juni bis Ende Oktober. Mit 60 bis 80 cm passt 'Whirling Butterflies' ins Kiesbeet, ins Präriebeet mit Gräsern, ins sonnige Staudenbeet und in den Kübel. Winterhart bis etwa −15 °C, solange der Boden im Winter abtrocknet. Wer ihr einen sonnigen, durchlässigen Platz gibt und sie im Frühjahr zurückschneidet, hat fünf Monate im Jahr Bewegung im Beet.

Station 5 · Die Schattenstars
Hosta & Astilbe
🌳 Schatten bis Halbschatten · 📏 30–90 cm · 🌸 Blüte: Juni–August
Wo andere Stauden aufgeben, fangen diese beiden erst an: Die Funkie (Hosta) bringt mit weißbunten und blaugrünen Blattschöpfen Licht unter Bäume, die Prachtspiere (Astilbe) setzt federleichte Blütenkerzen in Rosa und Weiß darüber. Zusammen der klassische Schattengarten – auf frischem, humosem Boden.

Station 6 · Die Blattkünstler
Heuchera – Purpurglöckchen
⛅ Halbschatten bis Sonne · 📏 25–50 cm · 🍁 Laub: fast ganzjährig farbig
Purpurglöckchen sind unsere größte Staudengattung – 25 Sorten von Limettengrün über Karamell bis Schwarzrot. Das Laub bleibt fast das ganze Jahr, im Frühsommer schweben zarte Blütenrispen darüber. Ideal für Beetkanten, Kübel und alle, die Farbe ohne Blüte wollen.

Station 7 · Die Immergrünen
Ophiopogon & Liriope
⛅–🌳 Halbschatten bis Schatten · 📏 10–40 cm · ❄️ immergrün
Schlangenbart und Lilientraube bleiben auch im Winter grün – oder tiefschwarz, wie Ophiopogon 'Niger'. Als dichter Teppich unter Gehölzen, als Einfassung oder als moderner Rasenersatz auf kleinen Flächen. Einmal etabliert, brauchen sie praktisch keine Pflege.
Standort im Überblick
Der richtige Platz für jede Staude
Sonnige Lagen
Volle Sonne, magerer Boden, Südseite: Lavendel, Sonnenhut, Steppensalbei, Prachtkerze und Mittagsblume blühen hier am üppigsten – und danken Hitze mit mehr Blüten statt mit Ausfällen.
Stauden für die SonneSchatten & Halbschatten
Unter Bäumen, an Nordseiten und hinter der Hauswand: Funkie, Prachtspiere, Purpurglöckchen, Schaumblüte und Immergrün bringen Blattfarbe und Struktur in dunkle Ecken – oft das ganze Jahr über.
Stauden für den SchattenTrockene Standorte
Kiesbeet, Hanglage, Pflanzsteine: Diese Stauden kommen mit wenig Wasser aus – ideal für heiße Sommer und für alles, was selten gegossen wird.
Trockenheitsverträgliche StaudenPflegeleicht gärtnern
Stauden, die Arbeit sparen

Immergrün
Bleiben auch im Winter grün: Immergrün, Schlangenbart und Purpurglöckchen halten das Beet das ganze Jahr über gedeckt.
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Trockenheitsresistent
Kommen mit wenig Wasser aus: Mittagsblume, Lavendel und Polsterthymian trotzen heißen Sommern ohne tägliches Gießen.
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Nektarreich
Nektar von Mai bis Oktober: Zierlauch, Steppensalbei und Sonnenhut machen den Garten zum Insektenparadies.
EntdeckenDer schnelle Wegweiser
Welche Staude passt zu Ihrem Garten?

☀️ Sonniges Beet & Prärie
Pralle Südlage, Kiesbeet, Präriegarten: Lavendel, Sonnenhut, Steppensalbei, Zierlauch und Prachtkerze blühen hier den ganzen Sommer – und brauchen dabei erstaunlich wenig Wasser.
Sonnen-Stauden entdecken
🌳 Schatten & Gehölzrand
Unter Bäumen und an Nordseiten leuchten Funkie, Prachtspiere, Purpurglöckchen und Schaumblüte. Viele davon bleiben auch im Winter grün.
Schatten-Stauden entdecken
🌱 Bodendecker statt Rasen
Flächen schließen statt mähen: Polsterthymian, Günsel, Immergrün und Schlangenbart wachsen dicht, halten Unkraut fern und blühen nebenbei.
Bodendecker entdeckenDas Stauden-Jahr
Jetzt beginnt alles: altes Laub und Verblühtes abräumen, bevor der Neuaustrieb kommt. Ab März ist Pflanzzeit – der Boden ist feucht, die Stauden wurzeln schnell ein. Eine Gabe Kompost reicht als Dünger für die ganze Saison.
Hauptblütezeit. Frisch Gepflanztes regelmäßig wässern, etablierte Stauden nur bei langer Trockenheit. Verblühtes bei Steppensalbei und Storchschnabel zurückschneiden – viele Sorten blühen dann ein zweites Mal.
Die beste Pflanzzeit des Jahres: Der Boden ist noch warm, die Wurzeln wachsen bis in den November. Samenstände von Sonnenhut und Fetthenne stehen lassen – sie sind Winterschmuck und Vogelfutter zugleich.
Ruhephase. Das trockene Laub schützt das Herz der Pflanze vor Frost und Nässe – bitte erst im zeitigen Frühjahr abräumen. Kübel an die Hauswand rücken und mit Vlies oder Jute einpacken.
Unsere beliebtesten Stauden
Welche Staude an einen Platz passt, entscheidet zuerst das Licht: Was in voller Sonne aufblüht, kümmert im Schatten, und umgekehrt. Deshalb ist diese Übersicht nach Standort sortiert. Auf jeder Produktseite steht in den Merkmalen genau, was die Pflanze braucht: Standort, Boden, Höhe, Blütezeit und Winterhärte. Wer nicht einzeln zusammenstellen will, findet fertige Beet-Sets mit Pflanzplan.
Welche Stauden passen zu Ihrem Standort?
Volle Sonne
Für sonnige, eher trockene Beete: Purpursonnenhut, Steppensalbei, Lavendel, Katzenminze, Fackellilien, Prachtkerzen, Edeldisteln und Zierlauch. Flach bleiben Teppich-Thymian, Mittagsblumen und Edelweiß. Mehr Auswahl finden Sie unter Stauden für die Sonne und trockenheitsverträgliche Stauden.
Sonne bis Halbschatten
Viele Stauden kommen mit beidem zurecht: Storchschnabel, Nelkenwurz, Frauenmantel, Wolfsmilch, Bergenien, Sonnenhut, Rhabarber und Freilandgloxinie. Niedrig bleiben Polster-Phlox, Bubikopf und Moos-Steinbrech.
Halbschatten und Schatten
Für die Nordseite und den Platz unter Bäumen: Funkien, Purpurglöckchen, Astilben, Schaumblüten, Elfenblumen, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Tränendes Herz und Christrosen. Als Bodendecker im Schatten wachsen Kleines Immergrün, Dickmännchen, Günsel und Golderdbeere. Mehr unter Stauden für den Schatten.
Sonne bis Schatten
Besonders anpassungsfähig sind Lilientrauben: Sie wachsen sonnig bis schattig. Beim Schlangenbart reicht die Spanne je nach Sorte von sonnig bis halbschattig oder bis schattig.
Standort, Boden und Pflege
Neben dem Licht zählt der Boden: Pflanzen für volle Sonne wie Lavendel, Edeldistel oder Thymian wollen durchlässigen Boden und vertragen keine Staunässe. Schattenstauden wie Funkien, Astilben oder Purpurglöckchen brauchen humosen, frischen Boden. Die genauen Werte stehen in den Merkmalen jeder Sorte.
Auch der Rückschnitt ist je Gattung verschieden. Ein Teil wird im Frühjahr zurückgeschnitten, andere wie Bergenien oder Christrosen behalten ihr Laub über den Winter. Was im Winter grün bleibt, finden Sie unter immergrüne Stauden.
Stauden kombinieren
Zusammengestellte Pflanzungen gibt es als Set mit Pflanzplan: das Kiesbeet-Set für trockene Sonnenplätze, das Bienenbeet-Set für die Sonne, das Schattenbeet-Set für die Nordseite, das Baumscheiben-Set für unter Bäume und Hecken, das Vorgarten-Set und das Bodendecker-Set Immergrün. Alle Sets finden Sie unter fertige Beete. Gräser als Partner finden Sie unter Ziergräser, flächige Pflanzen unter Bodendecker.
Stauden-Wissen
Stauden richtig pflanzen & pflegen
Der richtige Standort
Volle Sonne lieben Lavendel, Sonnenhut und Steppensalbei. Für Schatten und Gehölzränder eignen sich Funkie, Prachtspiere und Purpurglöckchen. Wichtig für fast alle Stauden: durchlässiger Boden ohne Staunässe.
Pflanzen & Abstand
Gepflanzt wird vom Frühjahr bis in den Herbst. Niedrige Polsterstauden wirken in Gruppen von 7–9 Stück pro m², mittelhohe Beetstauden brauchen 3–5 Stück, große Solitäre 40–60 cm Platz.
Pflege & Rückschnitt
Stauden sind pflegeleicht: Verblühtes im Sommer ausputzen regt oft eine zweite Blüte an. Der große Rückschnitt wartet bis zum zeitigen Frühjahr – das alte Laub ist der beste Winterschutz.
Schön kombinieren
Drei Regeln reichen: gleiche Standortansprüche zusammenpflanzen, Blütezeiten staffeln, Blattformen mischen. Mit Ziergräsern kombiniert entsteht das klassische Präriebeet – locker, luftig und pflegeleicht.
Stauden-Wissen aus der Gärtnerei

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Stauden – die Seele jedes Gartens
Stauden sind das Rückgrat jedes Gartens: mehrjährig, winterhart und Jahr für Jahr wiederkehrend – vom duftenden Lavendel über den nektarreichen Sonnenhut (Echinacea) und den unermüdlichen Storchschnabel (Geranium) bis zur schattenverträglichen Funkie (Hosta). Bei uns finden Sie über 50 Gattungen winterharter Stauden, frisch aus der Gärtnerei direkt zu Ihnen nach Hause – kräftige, gut durchwurzelte Pflanzen in Gärtnerqualität. Ob sonniges Kiesbeet, bunte Staudenrabatte, schattiger Gehölzrand oder pflegeleichter Bodendecker statt Rasen: Für jeden Standort gibt es die passende Staude. Viele Sorten sind trockenheitsverträglich, nektarreich und auch für Garten-Einsteiger bestens geeignet. Stöbern Sie durch unser Sortiment – ab 100 € liefern wir versandkostenfrei.
Noch Fragen?
Häufige Fragen zu Stauden
Stauden sind mehrjährige, krautige Pflanzen: Sie ziehen im Winter oberirdisch ein oder bleiben immergrün und treiben im Frühjahr aus derselben Wurzel wieder aus. Anders als einjährige Sommerblumen werden sie nur einmal gepflanzt – und werden von Jahr zu Jahr schöner und größer.
Frühjahr und Herbst sind ideal. Im Herbst ist der Boden noch warm, die Pflanzen wurzeln bis zum Winter gut ein. Unsere Stauden kommen im Topf zu Ihnen und können grundsätzlich das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist.
Verblühtes können Sie im Sommer laufend ausputzen – viele Stauden blühen dann ein zweites Mal. Der große Rückschnitt erfolgt erst im zeitigen Frühjahr: Das trockene Laub schützt die Pflanze im Winter vor Frost und Nässe.
Als Faustregel: niedrige Polsterstauden 7–9 Stück, mittelhohe Beetstauden 3–5 Stück und große Solitärstauden 1–2 Stück pro Quadratmeter. Lieber etwas dichter pflanzen – dann schließt sich die Fläche schneller und Unkraut hat keine Chance.
Besonders wertvoll sind ungefüllte Blüten: Sonnenhut, Steppensalbei, Zierlauch, Lavendel, Fetthenne und Katzenminze werden den ganzen Sommer über von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen angeflogen. Eine eigene Auswahl finden Sie in unserer Kollektion „Nektarreiche Stauden“.
























































































































