Eine einzelne Staude blüht ein paar Wochen. Damit vom Frühjahr bis in den Herbst etwas blüht, brauchen Sie mehrere Arten mit unterschiedlicher Blütezeit. Bei den meisten Sorten dieser Auswahl nennen die Produktbeschreibungen Besuch von Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen. Bei Polster-Phlox, Günsel, Prachtspiere, Tränendem Herz und Christrose sagen die Produktdaten dazu nichts; sie stehen hier wegen ihrer Blütezeit.
Welche Staude passt zu welcher Blütezeit?
Frühjahr: März bis Mai
Am frühesten blühen der Moos-Steinbrech von März bis Mai, etwa 'Ice Colours Red', die Bergenien von März bis Mai, etwa 'Winterglut', und die Wolfsmilch, etwa die Mittelmeer-Wolfsmilch 'Blue Wonder' von März bis Juni. Ab April folgen das Kaukasus-Vergissmeinnicht, etwa 'Variegata', der Günsel, der Polster-Phlox und das Tränende Herz.
Frühsommer: Mai bis Juli
Jetzt blüht der Storchschnabel, etwa der Cambridge-Storchschnabel 'Karmina' oder 'Johnson's Blue'. Dazu kommen die Nelkenwurz, etwa 'Koi', der Zierlauch von Mai bis Juni, etwa 'Mount Everest', der Pracht-Salbei 'Mainacht', der Polsterthymian 'Red Carpet' und das Teppich-Fingerkraut 'Nuuk'.
Hochsommer bis Herbst: Juni bis Oktober
Von Juni bis August blühen Lavendel, etwa 'Essence Purple', Steppensalbei und die Prachtspiere. Bis in den September reichen Katzenminze wie 'Six Hills Giant', Scheinsonnenhut wie 'PowWow Wild Berry' und die Fackellilien, etwa 'Redhot Popsicle'. Bis in den Oktober blühen die Prachtkerze, etwa 'Siskiyou Pink', Storchschnabel 'Rozanne' und die Mittagsblume. Für den Schatten gibt es die Funkien, etwa die Duft-Funkie 'Fragrant Blue', und die Lilientraube, die von August bis Oktober blüht, etwa 'Majestic'.
Standort, Boden und Pflege
Die meisten Arten dieser Auswahl wollen Sonne und einen durchlässigen Boden. Für Halbschatten und Schatten eignen sich Funkien, Prachtspiere, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Günsel, Tränendes Herz und Lilientraube. Prachtspiere und Funkien brauchen frischen bis feuchten Boden, Lavendel und Katzenminze einen durchlässigen, eher trockenen. Bei Steppensalbei und Pracht-Salbei ist eine Nachblüte im Spätsommer möglich.
Achtung: Der Milchsaft der Wolfsmilch ist giftig und kann die Haut reizen. Beim Tränenden Herz sind alle Pflanzenteile giftig, bei der Christrose alle Pflanzenteile stark giftig.
Stauden nach Blütezeit kombinieren
Wählen Sie für jede der drei Blütezeiten mindestens zwei Arten, die zu Ihrem Standort passen. Fertig zusammengestellt gibt es das Bienenbeet-Set mit 17 Stauden für die Sonne, außerdem die Sommerstauden-Kollektion, die Zierlauch-Kollektion und die Prachtkerzen-Kollektion. Alle Sorten einer Gattung finden Sie unter Storchschnabel, Nelkenwurz, Zierlauch, Salbei, Lavendel, Katzenminze, Scheinsonnenhut, Fackellilie, Prachtkerze, Funkien und Lilientraube. Weitere Pflanzen finden Sie unter Naturgarten und nektarreiche Bodendecker.
Häufige Fragen zu nektarreichen Stauden
Wie bekomme ich Blüten vom Frühjahr bis in den Herbst?
Indem Sie Arten aus allen drei Blütezeiten kombinieren, zum Beispiel Bergenie und Moos-Steinbrech für das Frühjahr, Storchschnabel und Salbei für den Frühsommer, Scheinsonnenhut und Prachtkerze für Spätsommer und Herbst.
Welche Stauden blühen am längsten?
Die Mittagsblume blüht von April bis Oktober, Prachtkerze und Storchschnabel 'Rozanne' von Juni bis Oktober, die Nelkenwurz 'Totally Tangerine' von Mai bis Oktober.
Welche Stauden blühen im Schatten?
Funkien und Prachtspiere im Sommer, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Günsel und Tränendes Herz im Frühjahr, die Lilientraube von August bis Oktober.
Blüht auch im Winter etwas?
Die Christrose 'Advent Star' blüht von November bis Februar. Ob ihre Blüten von Insekten besucht werden, sagen die Produktdaten nicht.



