Schatten heißt hier: Wenige Pflanzen in dieser Auswahl sind ausdrücklich sonnig bis schattig ausgewiesen, die meisten nur sonnig bis halbschattig. Für echten Schatten an der Nordseite oder unter Bäumen sind das vor allem Kirschlorbeer 'Caucasica', 'Novita' und 'Otto Luyken', die Eibe und ein Teil der Kriechspindeln. Liguster, Portugiesischer Kirschlorbeer und die übrigen Sträucher gehören in den Halbschatten.
Welche Hecke passt in Ihren Schatten?
Sonnig bis schattig: Kirschlorbeer und Eibe
Der Kirschlorbeer ist immergrün und blüht im Mai und Juni weiß. 'Caucasica' und 'Novita' werden 250 bis 350 cm hoch, der kleine 'Otto Luyken' 80 bis 120 cm. 'Etna' mit 150 bis 250 cm ist sonnig bis halbschattig ausgewiesen und schattentolerant, 'Rotundifolia' sonnig bis halbschattig. Die Becher-Eibe wird 2 bis 4 m hoch: 'Hicksii' trägt rote Beeren, 'Hillii' keine. Die Bodendeckereibe 'Repandens' bleibt mit 60 bis 100 cm niedrig und wächst flach in die Breite. Die Eibe mag kalkhaltigen Boden.
Halbschatten: Liguster und Portugiesischer Kirschlorbeer
Der Liguster wächst sonnig bis halbschattig und wird 1,5 bis 4 m hoch: 'Atrovirens' ist wintergrün, der Ovalblättrige Liguster, 'Green Diamond', der Goldliguster und der Weißbunte Liguster sind halbimmergrün, der Buschige Liguster färbt sich im Herbst. Der Glänzende Liguster kann 6 bis 12 m hoch werden und ist nur bis etwa −10 °C winterhart. Der Portugiesische Kirschlorbeer und 'Angustifolia' werden 250 bis 400 cm hoch und brauchen frischen bis mäßig feuchten Boden.
Niedrig und flächig: Kriechspindel und Sträucher
Die Kriechspindel ist immergrün und eher Einfassung als Hecke. Sonnig bis schattig wachsen 'Minimus' mit 10 bis 20 cm, die grüne Kriechspindel mit 20 bis 40 cm, 'Coloratus' und 'Emerald Gaiety'; 'Emerald 'n' Gold', 'Sunspot' und 'Harlequin' sind sonnig bis halbschattig. Der Säulen-Spindelstrauch 'Green Rocket' wird als schmale Säule 1,5 bis 2,5 m hoch. Dazu kommen die immergrüne Böschungsmyrte mit 30 bis 50 cm, die Kranzspiere 'Crispa' und die Niedrige Purpurbeere 'Hancock', beide 30 bis 60 cm.
Standort, Boden und Pflege
Im Schatten wachsen Hecken langsamer und lockerer als in der Sonne. Gemeinsam ist allen ein humoser, durchlässiger Boden. Die Kirschlorbeer-Sorten und der Liguster vertragen Schnitt gut.
Achtung: Bei der Eibe sind alle Pflanzenteile außer dem roten Samenmantel stark giftig. Giftig sind außerdem Blätter und Samen des Kirschlorbeers, Beeren und Blätter des Ligusters, alle Teile von Kriechspindel und Spindelstrauch und die Beeren der Niedrigen Purpurbeere.
Hecken für den Schatten kombinieren
Vor einer hohen Kirschlorbeer- oder Eibenhecke schließt die Kriechspindel den Boden. Alle Sorten einer Gattung finden Sie unter Kirschlorbeer, Eibe, Liguster und Kriechspindel. Weitere Pflanzen für schattige Plätze finden Sie unter Bodendecker für den Schatten und Stauden für den Schatten.
Häufige Fragen zu Hecken für den Schatten
Welche Hecke wächst an der Nordseite?
Am ehesten Kirschlorbeer 'Caucasica', 'Novita' und 'Otto Luyken' und die Eibe, die sonnig bis schattig ausgewiesen sind.
Welche bleibt niedrig?
Kirschlorbeer 'Otto Luyken' mit 80 bis 120 cm, die Bodendeckereibe mit 60 bis 100 cm und die Böschungsmyrte mit 30 bis 50 cm.
Welche bleibt im Winter grün?
Kirschlorbeer, Eibe, Kriechspindel, Böschungsmyrte und der Liguster 'Atrovirens'.
Welche Pflanzen sind giftig?
Eibe, Kirschlorbeer, Liguster, Kriechspindel und Spindelstrauch; bei der Purpurbeere die Beeren.

























































