Immergrün heißt bei Stauden: Das Laub bleibt über den Winter an der Pflanze. Verlässlich ist das nicht bei jeder Art. Die Schaumblüte ist als immergrün bis halbimmergrün ausgewiesen, der Bubikopf bleibt nur in milden Lagen grün und zieht bei starkem Frost ein. Bei den meisten Arten dieser Auswahl, etwa Lilientraube, Kleinem Immergrün, Dickmännchen und Polster-Phlox, ist das Laub ausdrücklich als immergrün angegeben.
Welche immergrüne Staude passt?
Sonne
Der Polster-Phlox wird 10 bis 15 cm hoch und blüht von April bis Juni, etwa 'Fabulous Blue Violet'. Der Polsterthymian bleibt mit 2 bis 5 cm noch flacher, etwa 'Minor'. Die Wolfsmilch gibt es von 10 cm, wie die Walzen-Wolfsmilch, bis 150 cm, wie die Mittelmeer-Wolfsmilch; dazwischen liegt 'Ascot Rainbow' mit 40 bis 60 cm. Flache Teppiche bilden das Sternmoos und das Teppich-Fingerkraut 'Nuuk'. Der Lavendel behält sein silbrig-grünes Laub auch außerhalb der Blütezeit, etwa 'Munstead'.
Sonne bis Schatten
Die Lilientraube wird 30 bis 50 cm hoch und blüht von August bis Oktober, etwa 'Moneymaker' oder die bunte 'Goldbanded'. Der Japanische Schlangenbart wird 5 bis 25 cm hoch, etwa 'Nana' oder der schwarzlaubige 'Niger'. Die Bergenie hat ledriges Laub, das sich im Winter oft rötlich färbt, etwa 'David' und 'Dragonfly Angel Kiss'. Das Fiederpolster bleibt mit 1 bis 5 cm sehr flach, etwa 'Platt's Black'.
Halbschatten und Schatten
Für Flächen unter Gehölzen eignen sich das Kleine Immergrün, etwa 'Gertrude Jekyll', das Dickmännchen, etwa 'Green Sheen' mit glänzendem Laub, und die Golderdbeere. Die Schaumblüte wird 15 bis 30 cm hoch und blüht von April bis Juni, etwa 'Spring Symphony'. Die Christrose 'Advent Star' hat dunkelgrünes, glänzendes Laub und blüht von November bis Februar. Dunkles Laub bringt die Wolfsmilch 'Miners Merlot'. Purpurglöckchen und Heucherella wirken über ihr farbiges Laub, etwa 'Obsidian' und 'Tapestry'.
Standort, Boden und Pflege
Die Sonnenarten wie Polster-Phlox, Thymian und Wolfsmilch wollen einen durchlässigen Boden; der Bubikopf verträgt keine Winternässe und bekommt in rauen Lagen im ersten Winter einen leichten Reisigschutz. Die Schattenarten wie Kleines Immergrün, Dickmännchen und Schaumblüte wollen einen humosen Boden, der frisch bleibt. Die Christrose braucht kalkhaltigen Boden.
Achtung: Bei der Christrose sind alle Pflanzenteile stark giftig. Der Milchsaft der Wolfsmilch ist giftig und kann die Haut reizen. Der Bubikopf ist nicht zum Verzehr geeignet; sein Milchsaft kann Haut und Schleimhäute reizen.
Immergrüne Stauden kombinieren
Immergrüne Stauden geben dem Beet im Winter ein Gerüst. Setzen Sie sie als Einfassung oder als Grundfläche und füllen Sie dazwischen mit Stauden, die im Winter einziehen. Fertig zusammengestellt gibt es das Bodendecker-Set Immergrün, die Lilientrauben-Kollektion und das Kleine Immergrün im Farbmix. Alle Sorten einer Gattung finden Sie unter Lilientraube, Wolfsmilch, Polster-Phlox, Kleines Immergrün, Teppich-Thymian, Schlangenbart, Bergenien, Schaumblüte, Dickmännchen und Purpurglöckchen. Weitere Pflanzen finden Sie unter immergrüne Bodendecker.
Häufige Fragen zu immergrünen Stauden
Bleiben immergrüne Stauden im Winter wirklich grün?
Bei den meisten Arten dieser Auswahl ja. Die Schaumblüte ist als immergrün bis halbimmergrün ausgewiesen, der Bubikopf bleibt nur in milden Lagen grün.
Welche immergrüne Staude blüht im Winter?
Die Christrose 'Advent Star' blüht von November bis Februar. Die Bergenie 'David' blüht ab März.
Welche immergrünen Stauden sind trittfest?
Sternmoos, Fiederpolster und der Polsterthymian 'Red Carpet' sind als trittfest ausgewiesen. Mehr Auswahl finden Sie unter trittfeste Bodendecker.
Welche immergrünen Stauden wachsen im Schatten?
Kleines Immergrün, Dickmännchen, Golderdbeere, Schaumblüte, Christrose und die Mandelblättrige Wolfsmilch sind halbschattig bis schattig ausgewiesen. Lilientraube und Japanischer Schlangenbart wachsen von Sonne bis Schatten.







