
Schatten- & Waldgarten
Die Ecke, in der angeblich nichts wächst
Unter dem alten Ahorn, an der Nordwand, hinter der Garage: In fast jedem Garten gibt es eine Fläche, an der Rasen nur kümmert und die Sommerblumen aus dem Baumarkt nach vier Wochen aufgeben. Das liegt nicht am Schatten allein – es liegt daran, dass dort die falschen Pflanzen stehen. Funkien, Farne und Elfenblumen stammen aus dem Unterholz. Für sie ist genau diese Ecke der beste Platz im Garten.
Auf dieser Seite finden Sie alle 157 Sorten unseres Sortiments, die im Schatten und Halbschatten zurechtkommen – dazu die Anleitung, ein Pflanzplan mit Stückzahlen für 10 m² und die Antwort auf die entscheidende Frage: Welche Art von Schatten haben Sie eigentlich?
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Erst prüfen, dann pflanzen
Nicht jeder Schatten ist gleich
🌑 Welcher Schatten?
Zählen Sie an einem klaren Tag die Stunden mit direkter Sonne. Vier bis sechs Stunden sind Halbschatten – dort geht fast alles aus dieser Kollektion. Ein bis drei Stunden oder heller Streulichtschatten sind lichter Schatten, das klassische Waldgarten-Klima. Unter dichten Nadelbäumen und in engen Innenhöfen wird es Vollschatten: Dort bleiben Farne, Dickmännchen, Efeu und Immergrün übrig.
🌳 Wurzeldruck oder nicht
Der eigentliche Gegner unter Bäumen ist selten das fehlende Licht, sondern die Konkurrenz um Wasser. Unter flach wurzelnden Arten wie Birke, Ahorn und Fichte ist der Boden im Sommer staubtrocken – dort brauchen Sie robuste Trockenschatten-Pflanzen. An der Nordwand oder unter tief wurzelnden Eichen ist der Boden gleichmäßig feucht, und die ganze Bandbreite bis hin zu Farn und Prachtspiere funktioniert.
🍂 Der Boden
Waldboden ist humos, locker und deckt sich selbst mit Laub zu. Genau das ist das Ziel. Arbeiten Sie vor dem Pflanzen reifen Kompost oder Rindenhumus flach ein und lassen Sie das Herbstlaub im Beet liegen, statt es wegzuräumen – es ist die Düngung, die diese Pflanzung braucht. Verdichteter Bauschutt-Untergrund an Hauswänden sollte vorher gelockert werden.
In vier Schritten zum Schattenbeet
Zuerst den kümmernden Rasen und alles Wurzelunkraut entfernen – Giersch ist im Schatten der hartnäckigste Gegner und kommt durch jede Pflanzung zurück. Den Boden nur flach lockern, wenn Baumwurzeln im Spiel sind: Starke Wurzeln dürfen nicht durchtrennt werden, das schadet dem Baum und hilft dem Beet nicht. Zwei bis drei Zentimeter reifen Kompost oder Rindenhumus aufbringen und einharken. Keine Erdaufschüttung höher als fünf Zentimeter über den Wurzelanläufen – Bäume vertragen das schlecht.
Zwischen den Wurzeln nach Lücken suchen und dort pflanzen, statt sich durchzuhacken – oft findet sich mehr Platz als gedacht. Erst alle Töpfe verteilen, aus einigen Metern anschauen, dann setzen. Funkien und Farne in kleine Gruppen von drei bis fünf, Bodendecker in großen Trupps von zehn und mehr, sonst schließt die Fläche nie. Ballen vorher wässern, ebenerdig einpflanzen, kräftig angießen.
Anders als im Kiesbeet gehört hier eine organische Decke auf die Fläche: drei bis fünf Zentimeter Laubkompost, Rindenhumus oder gehäckseltes Laub. Sie hält die Feuchtigkeit, die die Baumwurzeln sonst wegziehen, und baut mit der Zeit genau den humosen Waldboden auf, den diese Pflanzen gewohnt sind. Kein Unkrautvlies: Es verhindert, dass sich Bodendecker ausbreiten und die Fläche von selbst schließt.
Im Pflanzjahr regelmäßig wässern, und unter Bäumen auch länger als in der Sonne: Was von oben kommt, fängt das Blätterdach zum großen Teil ab. Lieber einmal pro Woche durchdringend als täglich ein bisschen. Im Herbst das Laub liegen lassen – nur von immergrünen Polstern und aus den Herzen der Funkien vorsichtig abnehmen. Zurückgeschnitten wird im zeitigen Frühjahr, bevor die neuen Wedel aufrollen.

Zum Abschreiben
Pflanzplan für 10 m²
60 Pflanzen auf 10 m², also sechs Stück je Quadratmeter. Alle Sorten sind lieferbar, kommen im Halbschatten wie im lichten Schatten zurecht und vertragen sich untereinander:
- 3× Matteuccia struthiopteris / Straußenfarn – Rückgrat, 80–120 cm
- 5× Astilbe arendsii 'Deutschland' / Prachtspiere – Weiße Blüte Juni–Juli, 50 cm
- 7× Hosta sieboldiana 'Great Expectation' / Funkie – Große blaugrüne Blätter, 60 cm
- 9× Heuchera americana 'Palace Purple' / Purpurglöckchen – Dunkles Laub das ganze Jahr, 40 cm
- 9× Epimedium perralchicum 'Frohnleiten' / Elfenblume – Trockenschatten-fest, 30 cm
- 12× Carex morrowii 'Ice Dance' / Segge – Immergrüne Struktur, 30 cm
- 15× Waldsteinia ternata / Golderdbeere – Flächenschluss, 10 cm
So gelesen wird der Plan: Die drei Straußenfarne kommen nach hinten oder an die dunkelste Stelle, davor die Prachtspieren, dann die Funkien als ruhige Blattflächen. Purpurglöckchen und Elfenblume bilden die mittlere Schicht und bringen die einzige dauerhafte Farbe hinein, die Segge lockert sie auf. Ganz vorn und in alle verbleibenden Lücken kommt die Golderdbeere als geschlossene Decke. Wer sich das Rechnen sparen möchte, nimmt das fertige Schattenbeet-Set gleich darunter.
Die Abkürzung
Fertig zusammengestellt: das Schattenbeet-Set
Wenn Sie nicht selbst kombinieren möchten: In diesem Set sind die Sorten schon aufeinander abgestimmt – Blattformen, Wuchshöhen und Lichtansprüche passen zusammen, die Stückzahlen ergeben eine fertige Fläche.




inkl. MwSt. Versandkosten werden an der Kasse berechnet
Schattenbeet-Set – 18 Stauden für die kühle Nordseite
Produktbeschreibung
Die Nordseite des Hauses, der Streifen unter dem alten Baum, die schattige Ecke hinter der Garage: Genau dort scheitern die meisten Beete. Dieses Set nimmt Ihnen die Planung ab. 18 Stauden in 7 aufeinander abgestimmten Sorten ergeben ein fertiges Schattenbeet von rund 2 Quadratmetern – mit Blattstruktur von März bis November und einem Blütenhöhepunkt im Hochsommer.
Alle Pflanzen kommen in kräftiger Gärtnerqualität direkt von unserem Feld – die Funkien und das Kaukasus-Vergissmeinnicht im 11x11 cm Topf, die übrigen Sorten im 9x9 cm Topf. Sie pflanzen aus, gießen an – fertig. Der Set-Preis liegt deutlich unter der Summe der Einzelpreise (131,82 € bei Einzelkauf), und mit über 100 € Bestellwert ist die Lieferung versandkostenfrei.
Vorteile
-
Fertig geplant statt selbst zusammengesucht
Sortenwahl, Stückzahlen und Pflanzabstände sind gärtnerisch durchgerechnet – Sie müssen sich nicht in Standortansprüche einlesen. -
Ganzjährig ansehnlich
Sechs der sieben Sorten tragen dekoratives Laub. Das Beet wirkt auch dann, wenn gerade nichts blüht. -
Günstiger als der Einzelkauf
Sie sparen gegenüber dem Kauf der 18 Einzelpflanzen und erhalten die Lieferung versandkostenfrei. -
Alle Sorten sicher schattenverträglich
Kein Ausprobieren, keine Fehlkäufe – jede Sorte im Set ist für Halbschatten bis Schatten geeignet. -
Direkt vom Erzeuger
Staudengärtnerei in dritter Generation, eigene Anzucht, kein Zwischenhandel.
Merkmale und Eigenschaften der enthaltenen Sorten
Topfgrößen in diesem Set: 6 Pflanzen im 11x11 cm Topf (1 Liter), 12 Pflanzen im 9x9 cm Topf (0,5 Liter). Die Topfgröße ist bei jeder Sorte einzeln angegeben.
2 x Hosta sieboldiana 'Wide Brim' / Funkie
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Blattfarbe: blaugrün mit breitem cremegelbem Rand
- Blüten: hell lavendelfarben
- Blütezeit: Juli bis August
- Höhe: 45 bis 55 cm
- Breite: 60 bis 80 cm
2 x Hosta x fortunei 'Patriot' / Weißrand-Funkie
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Blattfarbe: dunkelgrün mit breitem weißem Rand
- Blüten: lavendelviolett
- Blütezeit: Juli bis August
- Höhe: 45 bis 55 cm
- Breite: 60 bis 70 cm
3 x Astilbe arendsii 'Astary Rose' / Prachtspiere
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: frischgrün, fein gefiedert
- Blüten: rosa Federrispen
- Blütezeit: Juni bis August
- Höhe: 40 bis 50 cm
- Breite: 30 bis 40 cm
3 x Heuchera americana 'Palace Purple' / Purpurglöckchen
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: purpurbraun glänzend, wintergrün
- Blüten: cremeweiß, zierlich
- Blütezeit: Juni bis Juli
- Höhe: 40 bis 50 cm
- Breite: 30 bis 40 cm
3 x Tiarella cordifolia / Schaumblüte
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: hellgrün, herzförmig, oft dunkel gezeichnet
- Blüten: weiße Blütenkerzen
- Blütezeit: April bis Juni
- Höhe: 20 bis 30 cm
- Breite: 30 bis 40 cm
2 x Brunnera macrophylla 'Jack Frost' / Kaukasus-Vergissmeinnicht
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Blattfarbe: silbrig mit grüner Aderung
- Blüten: himmelblau, vergissmeinnichtartig
- Blütezeit: April bis Mai
- Höhe: 30 bis 40 cm
- Breite: 40 bis 50 cm
3 x Epimedium perralchicum 'Frohnleiten' / Elfenblume
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: glänzend grün, bronzefarbener Austrieb, wintergrün
- Blüten: leuchtend gelb
- Blütezeit: April bis Mai
- Höhe: 25 bis 35 cm
- Breite: 30 bis 40 cm
Pflegehinweise
- Standort: Halbschatten bis Schatten, ideal an der Nordseite oder unter lichten Gehölzen.
- Boden: humos, frisch bis feucht, gut mit Kompost oder Laubhumus vorbereitet.
- Bewässerung: im ersten Jahr regelmäßig gießen, besonders Hosta und Astilbe reagieren empfindlich auf Trockenheit.
- Düngung: im März eine Gabe Kompost oder organischer Volldünger reicht für die ganze Saison.
- Rückschnitt: Verblühtes im Herbst oder erst im Februar entfernen; Heuchera und Epimedium erst im späten Winter zurückschneiden.
- Winterhärte: alle Sorten sind gut winterhart und benötigen keinen Winterschutz.
Gestaltungstipps
Pflanzen Sie die beiden Hosta-Sorten als Blattgerüst mit etwa 60 cm Abstand, dazwischen die Astilben in Dreiergruppen. Heuchera und Brunnera kommen an den vorderen Beetrand, wo ihr Laub zur Geltung kommt. Tiarella und Epimedium füllen die verbleibenden Lücken und laufen mit der Zeit zu einer geschlossenen Decke zusammen. Eine dünne Schicht Rindenmulch hält die Feuchtigkeit und hält Unkraut zurück.
Besondere Eigenschaften
Ein Schattenbeet lebt vom Blatt, nicht von der Blüte. Deshalb kombiniert dieses Set bewusst blaugrünes, weißrandiges, silbriges und purpurfarbenes Laub – das ergibt Kontrast über die gesamte Saison. Die Astilbe liefert im Hochsommer den Blütenhöhepunkt, Brunnera und Tiarella starten schon im April. Epimedium und Heuchera bleiben auch im Winter grün.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
-
Wie viel Fläche deckt das Set ab?
Die 18 Pflanzen reichen für etwa 2 Quadratmeter. Nach zwei bis drei Jahren ist die Fläche vollständig geschlossen. -
Funktioniert das Set auch im tiefen Schatten?
Im Halbschatten und im lichten Schatten unter Bäumen funktioniert es sehr gut. In dauerhaft dunklen Ecken ohne jedes Streiflicht blühen Astilbe und Brunnera schwächer, das Laub bleibt aber schön. -
Wann ist die beste Pflanzzeit?
Von März bis November, sofern der Boden frostfrei ist. Frühjahr und Frühherbst sind ideal. -
Muss ich die Pflanzen im Winter schützen?
Nein. Alle Sorten sind ausreichend winterhart für das deutsche Klima. -
Kann ich die Zusammenstellung ändern?
Das Set wird so geliefert, wie es beschrieben ist. Alle Sorten sind einzeln in unserem Shop erhältlich, falls Sie ergänzen möchten.
Fazit
Wer eine schattige Fläche endlich bepflanzen will, ohne sich vorher wochenlang einzulesen, bekommt hier ein durchdachtes Beet in einem Schritt: 18 kräftige Stauden, sieben Sorten, ganzjährige Wirkung und ein Preis, der unter dem Einzelkauf liegt.
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Schattengarten und Waldgarten – das Vorbild ist der Waldrand
Fast alle Pflanzen dieser Kollektion stammen aus einem einzigen Lebensraum: dem Boden unter Laubbäumen. Dort ist das Jahr in zwei Hälften geteilt. Bis Mai fällt Licht bis auf den Boden, danach schließt sich das Blätterdach. Deshalb blühen die typischen Waldstauden – Elfenblume, Lungenkraut, Schaumblüte, Kaukasus-Vergissmeinnicht – früh und konzentriert, und danach übernimmt das Laub die Arbeit. Wer einen Schattengarten nach der Blütenfolge plant wie ein Sonnenbeet, wird enttäuscht. Wer ihn nach Blattform und Grünton plant, bekommt eine Fläche, die von April bis in den November trägt.
Der Unterschied zwischen Schattengarten und Waldgarten ist vor allem einer der Größe. Ein Schattenbeet ist die Fläche an der Nordwand, im Innenhof oder unter dem einen Hausbaum: begrenzt, überschaubar, meist gleichmäßig feucht. Ein Waldgarten arbeitet mit einem echten Baumbestand, mehreren Schichten und größeren Flächen, in denen dieselben Pflanzen in großen Trupps wiederholt werden. Gärtnerisch ist es dieselbe Pflanzenliste – nur die Stückzahlen unterscheiden sich.
Der häufigste Fehler ist die falsche Diagnose. Was viele für ein Lichtproblem halten, ist ein Wasserproblem: Unter Birken, Ahorn und Fichten nehmen die flachen Wurzeln dem Beet im Sommer praktisch alles weg. In dieser Lage hilft kein Dünger, sondern die Auswahl – Elfenblume, Golderdbeere, Dickmännchen, Immergrün, Bergenie und Efeu halten Trockenschatten aus. Farne und Prachtspieren dagegen gehören an die Stellen, die verlässlich feucht bleiben.
Gepflanzt wird am besten im Frühjahr oder Frühherbst. Unsere Pflanzen kommen im Topf zu Ihnen und lassen sich die ganze Saison über setzen – im Hochsommer unter Bäumen gepflanzt brauchen sie im ersten Jahr allerdings deutlich mehr Wasser, als man vermutet.
Noch Fragen?
Häufige Fragen zum Schattengarten
Das hängt am Baum, nicht am Schatten. Unter tief wurzelnden Arten wie Eiche, Linde oder Obstbäumen funktioniert fast die ganze Kollektion. Unter flach wurzelnden Birken, Ahornen und Nadelbäumen ist der Boden im Sommer knochentrocken – dort bleiben Elfenblume, Golderdbeere, Dickmännchen, Kleines Immergrün, Bergenie und der Goldschuppenfarn übrig. Das reicht für eine geschlossene, dauerhafte Fläche.
Als Faustzahl fünf bis sieben Stück je Quadratmeter. Große Farne und Funkien rechnet man mit ein bis zwei Stück, mittelhohe Stauden mit vier bis fünf, flache Bodendecker wie Golderdbeere oder Günsel mit neun bis zwölf. Bei Bodendeckern lohnt sich die höhere Stückzahl: Je schneller die Fläche zu ist, desto weniger Unkraut kommt durch.
Im Pflanzjahr immer, danach kommt es auf den Standort an. Frei stehende Schattenbeete an der Nordwand brauchen später kaum Wasser. Unter Bäumen bleibt Trockenheit dagegen dauerhaft ein Thema, weil die Krone den Regen abfängt und die Wurzeln das Wasser wegziehen. Dort hilft vor allem die Mulchschicht – und in längeren Hitzeperioden ein durchdringender Wassergang alle ein bis zwei Wochen.
Sortenwahl schlägt jedes Mittel. Funkien mit dicken, blaugrünen oder stark gewachsten Blättern – die Sieboldiana-Gruppe – werden deutlich seltener angefressen als dünnblättrige, gelbbunte Sorten. Dazu hilft es, im Frühjahr die alte Laubdecke rund um die Austriebsknospen abzunehmen und die ersten drei bis vier Wochen nach dem Austrieb konsequent abzusammeln. Danach sind die Blätter ausgehärtet und weitgehend uninteressant.
Nur, wenn es ausschließlich aus einziehenden Stauden besteht. Funkien, Farne und Prachtspieren verschwinden im Herbst vollständig – deshalb gehört in jedes Schattenbeet ein Anteil Immergrünes: Kleines Immergrün, Dickmännchen, Bergenie, Japan-Segge und der Goldschuppenfarn. Faustregel: etwa ein Drittel der Fläche. Dann bleibt auch im Januar eine geschlossene grüne Decke.
Die Mischung macht es
Die vier Bausteine eines Schattenbeets
Im Schatten trägt nicht die Blüte, sondern das Blatt. Deshalb kommt es hier stärker als in jedem anderen Gartenstil darauf an, Formen und Grüntöne zu mischen: flächig gegen aufrecht, glänzend gegen matt, blaugrün gegen gelbgrün.
Bodendecker · 86 Sorten
Die Grundfläche. Unter Bäumen ist offener Boden das Problem, nicht die Lösung – er trocknet aus und verunkrautet. Golderdbeere, Dickmännchen, Günsel und Elfenblume schließen die Fläche und ersetzen den Rasen, der dort ohnehin nie richtig wird.
Bodendecker ansehenImmergrünes · 66 Sorten
Der Winterwert. Schattenbeete ziehen im Herbst vollständig ein, wenn man nichts dagegen tut. Immergrün, Bergenie, Japan-Segge und Dickmännchen halten die Fläche auch im Januar grün.
Immergrünes ansehenGräser · 30 Sorten
Die Struktur. Schattengräser sind keine Steppengräser: Seggen, Hainsimsen und das japanische Berggras bilden weiche, überhängende Büschel, die zwischen den großen Blättern der Funkien für Ruhe sorgen.
Gräser ansehenFarne · 10 Sorten
Die Höhe. Straußenfarn, Goldschuppenfarn und Regenbogenfarn bringen aufrechte Trichter und feine Wedelmuster in die Fläche – und sie sind die einzigen Pflanzen dieser Liste, die auch im tiefsten Schatten noch richtig groß werden.
Farne ansehenFilter
Pflanzen für die Nordseite, für den Bereich unter Bäumen und für jeden Platz, an dem die Sonne nur stundenweise hinkommt. Funkien, Purpurglöckchen, Farne, Elfenblume und Schaumblüte bilden dort geschlossene, ruhige Flächen und übernehmen genau die Bereiche, in denen Rasen ohnehin nicht funktioniert.













