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Kies- & Präriegarten

Kiesgarten mit Ziergräsern und Stauden auf hellem Splitt im Gegenlicht

Kies- & Präriegarten

Wo andere Beete kapitulieren, fängt dieser Garten erst an

Volle Südsonne, magerer Boden, im Hochsommer wochenlang kein Regen – für die meisten Stauden ist das ein Problem. Für Federgras, Steppensalbei und Blauraute ist es der Normalzustand. Der Kies- und Präriegarten macht aus der schwierigsten Ecke Ihres Gartens die pflegeleichteste: eine helle Splittdecke statt Rindenmulch, darin Pflanzen, die Trockenheit nicht nur aushalten, sondern brauchen.

Auf dieser Seite finden Sie alle 239 Sorten unseres Sortiments, die dafür taugen – dazu die Anleitung, ein Pflanzplan mit Stückzahlen für 10 m² und die Antwort auf die wichtigste Frage: Passt das überhaupt zu Ihrer Fläche?

Zum fertigen Kiesbeet-Set
4,92 von 5  über 37.000 Händlerbewertungen auf eBay, Amazon & Hood  über 300.000 zufriedene Kunden  Staudenbetrieb in 3. Generation

Die Bewertungen werden auf den Verkaufsplattformen eBay, Amazon, Hood und Kaufland abgegeben – dort kann nur bewerten, wer dort auch tatsächlich bestellt hat. Trustami führt sie automatisiert zusammen und prüft sie auf Echtheit; wir kaufen keine Bewertungen und entfernen keine einzelnen Bewertungen. Alle Bewertungen ansehen

Direkt zu allen 102 Pflanzen ↓

Trockenheit eingeplant

Sorten, die Sommerhitze ohne Gießen überstehen

239 passende Sorten

Gräser, Stauden und Gehölze aus einer Hand

Direkt vom Feld

Frisch aus unserer Gärtnerei am Niederrhein

Versandkostenfrei ab 100 €

Schneller DHL-Versand

Erst prüfen, dann pflanzen

Passt der Kiesgarten zu Ihrer Fläche?

🪨 Der Boden

Wasser muss weg können. Sandiger, kiesiger oder steiniger Untergrund ist ideal, normaler Gartenboden geht auch. Nur bei schwerem, staunassem Lehm wird es nichts – dort verfaulen die Wurzeln im Winter, nicht im Sommer. Abhilfe: 20–30 cm Boden abtragen und durch ein Sand-Splitt-Gemisch ersetzen.

☀️ Das Licht

Mindestens sechs Sonnenstunden am Tag, besser mehr. Süd- und Westseiten, Vorgärten, Hanglagen, Flächen vor hellen Hauswänden. Im Halbschatten wachsen dieselben Pflanzen zwar, bleiben aber weich, kippen um und blühen deutlich sparsamer.

✂️ Der Pflegeaufwand

Ehrlich gesagt: pflegeleicht, nicht pflegefrei. Einmal im Frühjahr alles zurückschneiden, zweimal im Jahr durchjäten – das war es. Nicht düngen, nicht mulchen, im zweiten Jahr auch nicht mehr gießen. Weniger Arbeit als jede Rasenfläche gleicher Größe.

In vier Schritten zum Kiesbeet

1 · Fläche vorbereiten

Die Fläche gründlich von Wurzelunkraut befreien – Quecke, Giersch und Winden kommen sonst durch jede Splittdecke zurück. Bei schwerem Boden 20–30 cm abtragen und durch ein Gemisch aus grobem Sand und Splitt ersetzen; bei durchlässigem Boden genügt es, ihn zu lockern. Keinen Kompost und keine Blumenerde einarbeiten: Nährstoffe sind hier kein Vorteil, sondern der Grund, warum Pflanzen auseinanderfallen und Unkraut gewinnt.

Frisch bepflanztes Kiesbeet mit hellem Splitt, Lavendel, Blauschwingel und hohen Ziergräsern in regelmäßigen Pflanzabständen

Zum Abschreiben

Pflanzplan für 10 m²

Rund 60 Pflanzen auf 10 m², also etwa sechs Stück je Quadratmeter. Alle Sorten sind lieferbar, sonnenfest und vertragen sich untereinander:

So gelesen wird der Plan: Die drei Rutenhirsen kommen nach hinten oder in die Mitte einer freistehenden Fläche, davor die Blauraute, dann Sonnenhut und Salbei in lockeren Gruppen, ganz vorn Thymian und Zwerg-Lampenputzergras als geschlossener Saum. Wer sich das Rechnen sparen möchte, nimmt das fertige Kiesbeet-Set gleich darunter.

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Hintergrund

Kiesgarten und Präriegarten – zwei Namen, ein Prinzip

Der Kiesgarten stammt aus dem Mittelmeerraum und aus den Südhängen der Alpen: magerer, steiniger Boden, viel Sonne, wenig Wasser. Der Präriegarten kommt aus den Grasländern Nordamerikas und arbeitet mit hohen Gräsern und großblütigen Stauden. Botanisch sind das zwei verschiedene Welten – gärtnerisch läuft beides auf dieselbe Sache hinaus: eine Pflanzung, die mit Trockenheit und Nährstoffarmut besser zurechtkommt als mit Gießkanne und Dünger. Deshalb führen wir beide Richtungen hier gemeinsam.

Der praktische Unterschied liegt in der Höhe. Ein klassisches Kiesbeet bleibt niedrig, arbeitet mit Polstern, kleinen Gräsern und sichtbarem Splitt – das passt in Vorgärten, an Hauswände und auf schmale Streifen. Eine Präriepflanzung wird schulterhoch, schließt sich über den Sommer vollständig und braucht Platz und Abstand, um zu wirken. Beides lässt sich mischen: hohe Rutenhirse als Rückwand, davor die niedrige, kiestypische Schicht.

Was beide Varianten nicht sind: ein Schottergarten. Dort liegt Stein auf Folie, es wächst nichts, im Sommer heizt sich die Fläche auf und für Insekten ist sie wertlos – in mehreren Bundesländern ist so etwas inzwischen unzulässig. Ein bepflanztes Kiesbeet ist das genaue Gegenteil: Der Splitt hält den Boden kühl und feucht, die Pflanzen beschatten ihn, und blühende Trockenkünstler wie Steppensalbei, Fetthenne und Sonnenhut gehören zu den nektarreichsten Blüten überhaupt.

Angelegt wird am besten im Frühjahr oder im Frühherbst. Unsere Pflanzen kommen im Topf zu Ihnen und können die ganze Saison über gesetzt werden – im Hochsommer gepflanzt brauchen sie im ersten Jahr allerdings spürbar mehr Aufmerksamkeit beim Gießen.

Noch Fragen?

Häufige Fragen zum Kiesgarten

Die Mischung macht es

Die vier Bausteine eines Kiesbeets

Ein Kiesbeet aus lauter Gräsern wirkt monoton, eines aus lauter Blühstauden ab September leer. Diese vier Gruppen zusammen ergeben eine Fläche, die zwölf Monate im Jahr funktioniert.

Gräser · 146 Sorten

Das Gerüst. Sie geben Bewegung, Herbstfarbe und Winterstruktur – und sie sind der Grund, warum ein Kiesbeet auch im Februar noch nach etwas aussieht. Federgras, Rutenhirse, Lampenputzergras, Blauschwingel.

Gräser ansehen

Blühstauden · 85 Sorten

Die Farbe. Steppensalbei, Sonnenhut, Blauraute, Schafgarbe und Fetthenne blühen von Mai bis in den Oktober und sind gleichzeitig die besten Bienenpflanzen der Fläche.

Stauden ansehen

Bodendecker · 29 Sorten

Der Lückenschluss. Polsterthymian, Sedum und Blaukissen wachsen flach über den Splitt und halten Unkraut draußen, wo sonst offene Fläche wäre.

Bodendecker ansehen

Immergrünes · 22 Sorten

Der Winterwert. Ein paar immergrüne Polster und kleine Gehölze sorgen dafür, dass die Fläche nach dem Frühjahrsschnitt nicht völlig kahl dasteht.

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102 Produkte

Allium-Kollektion mit 'Gladiator', 'Globemaster', 'Mount Everest' und 'Millenium': lila und weiße Zierlauch-Kugeln in einem Staudenbeet vor einem weißen Gartenhaus, vorne 'Millenium'
AusverkauftViolette Blütenkugeln von Allium 'His Excellency' über Margeriten, Schafgarbe, Federgras und Steppensalbei vor einer anthrazitfarbenen Holzfassade

Trockenheitsverträgliche Gräser und Stauden für sonnige, durchlässige Flächen. Der Kiesgarten arbeitet mit einer mineralischen Deckschicht, der Präriegarten mit großflächigen Gräser-Stauden-Bändern – beide brauchen wenig Wasser, wenig Dünger und kommen nach dem Anwachsen weitgehend ohne Gießen aus. Typisch sind Federgras, Rutenhirse, Blauschwingel, Sonnenhut, Lavendel und Fetthenne.